Auf geht’s in die heimische Erdbeersaison

15 Mai 2015 Keine Kommentare by

Ein paar warme Tage fehlen noch, dann kann es endlich losgehen mit der heimischen Erdbeerernte. Ob im Einzelhandel, auf dem Wochenmarkt oder direkt ab Hof – Erbeeren aus regionaler Erzeugung sind besonders frisch und aromatisch. Die beste Frischegarantie haben Sie allerdings, wenn Sie die Früchte selber ernten. Das macht außerdem Spaß und Naschen ist ausdrücklich erlaubt.

docFood verrät Ihnen, was Sie beim Ernten und bei der Lagerung von Erdbeeren beachten sollten.

 

Erdbeeren selber ernten

In jeder Region gibt es zahlreiche Obstbauern, bei denen man Erdbeeren in der heimischen Erdbeersaison selbst pflücken kann. Vor allem für Kinder ist das ein großer Spaß. Als Sammelgefäß eignen sich zum Beispiel flache Körbe. In Eimern oder anderen tiefen Gefäßen werden die empfindlichen Früchte dagegen zu sehr gequetscht. Das Feld sollte möglichst nicht an einer Autobahn oder an einer anderen stark befahrenen Straße liegen. Die beste Erntezeit ist morgens. Weil nass gepflückte Erdbeeren weniger Aroma haben und schneller gammeln, sollte das Wetter trocken sein, möglichst auch am Tag davor. Beim Ernten sollten Sie die grünen Kelchblätter und ein Stück des Stieles mit der Frucht von der Pflanzen ziehen, damit kein Saft ausläuft. Unreifen Früchten, erkennbar am weiß-gelben Rand rund um die Kelchblätter, sollten Sie noch ein wenig Sonne lassen. Zur kleinen Stärkung während der anstrengenden Feldarbeit dürfen ein paar Erdbeeren direkt im Mund verschwinden, statt in den Korb zu wandern.

 

Erdbeeren lagern und verarbeiten

Haben Sie Ihre Erdbeerernte heil nach Hause gebracht, sollten Sie sie so schnell wie möglich genießen oder verarbeiten. Denn die Früchte sind sehr empfindlich und leicht verderblich. Ungewaschen halten sich Erdbeeren ein bis zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Dazu gibt man sie am besten – möglichst in nur einer Lage – auf einen Teller oder in eine Schüssel und deckt sie zum Beispiel mit Frischhaltefolie oder einem Deckel ab. Es reicht, wenn sie erst kurz vor dem Verzehr vorsichtig mit Wasser abgespült werden. Weil Erdbeeren nach dem Auftauen matschig werden, eignen sie sich nur bedingt zum Einfrieren. Am besten werden sie zu Erdbeerpüree verarbeitet und warten im Tiefkühlfach auf ihre Weiterverwendung, zum Beispiel zu Erdbeer-Daiquiri für die nächste Gartenparty. Wenn Sie Erdbeerkonfitüre aus Ihren selbst gepflückten Erdbeeren kochen, haben Sie ebenfalls noch lange etwas von Ihrer Ernte.

 

Tipp von docFood:

Adressen zum Selberpflücken von Erdbeeren auch in Ihrer Region gibt es auf www.selbst-pfluecken.de. Aber auch die Google-Suche lohnt sich, um Höfe in Ihrer Umgebung ausfindig zu machen.

Rezepte mit Erdbeeren finden Sie zum Beispiel auch hier bei docFood!

Melanie Kirk-Mechtel

Bio, Regio & Fair, GENUSS, Haushalt & Kochen, Obst, Gemüse & Nüsse, VERBRAUCHER, WAS WIR ESSEN

Über den Autor

Diplom-Oecotrophologin und Fachjournalistin in Sachen Ernährung.
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