Das kleine ABC der beliebtesten Küchenkräuter

09 Apr 2014 Keine Kommentare by

Frische Kräuter gehören zur abwechslungsreichen, gesunden (Frühlings-)Küche einfach dazu – für’s Auge genau so wie für den Gaumen. Damit die ätherischen Öle, die für ihr köstliches Aroma verantwortlich sind, erhalten bleiben, kommen die meisten Kräuter am besten erst am Schluss zum Gericht dazu. docFood gibt Ihnen einen kleinen Überblick über die beliebtesten Küchenkräuter und ihre Einsatzmöglichkeiten.

 

Basilikum: Die mild-aromatischen Basilikumblätter sind nicht nur untrennbar mit der italienischen Küche verbunden, sondern verfeinern auch Salate, Süßspeisen und Cocktails. Besonders gut passt Basilikum zu frischen oder gekochten Tomaten.

Dill: Dill hat einen sehr speziellen, leicht süßlichen Geschmack. Bei Gewürzgurken und Gurkensalat, vielen Fischgerichten sowie als Bestandteil der Frankfurter Grünen Sauce ist Dill einfach ein Muss. Aber auch in Salaten und Dipps macht er sich sehr gut.

Kresse: Kresse findet man als kleine Beete in der Gemüseabteilung des Supermarktes. Die kleinen Pflänzchen schmecken leicht scharf und erinnern an Rettich. Kresse passt besonders gut zu Eiergerichten, cremigen Suppen oder einfach auf dem Butterbrot.

Petersilie: Sie schmeckt mild-würzig und passt zu fast allen Gerichten. War es vor einigen Jahren noch die krause Petersilie, die zum Beispiel Salzkartoffeln in der typisch deutschen Küche krönte, so setzt sich die glatte Variante immer mehr durch.

Rosmarin: Die Nadeln der Rosmarinzweige haben ein sehr intensives Aroma, das besonders gut zu gegrilltem oder gebratenem Fleisch und zu Schmorgerichten passt. Köstlich sind auch Rosmarinkartoffeln aus dem Backofen.

Salbei: Das Kraut aus dem Mittelmeerraum lindert nicht nur als Tee oder Bonbon Halsschmerzen, sondern schmeckt auch zu Fleisch- und Nudelgerichten einfach köstlich. Am bekanntesten dürfte Salbei als i-Tüpfelchen auf Saltimbocca sein: Ein Blatt wird mit einer Scheibe Parmaschinken auf ein dünn geschnittenes Kalbsschnitzel gespießt, bevor das Ganze in der Pfanne gebraten wird und einen herrlichen Duft verströmt.

Schnittlauch: Schnittlauch sollte am besten erst nach dem Kochen zum Essen gegeben werden. Denn so bleibt das leicht scharfe Aroma am besten erhalten. Zu Rührei, in bunten Salaten oder Kräuterbutter ist Schnittlauch einfach unverzichtbar.

 

Tipp von docFood:

Wenn Sie Kräuter im Bund kaufen, dann stellen sie sie am besten mit den Stängeln in ein Glas Wasser. So halten sie sich am längsten. Noch praktischer ist ein kleines Kräuterbeet auf der Fensterbank, wenn Sie keinen eigenen Garten haben.

Melanie Kirk-Mechtel

Bildquelle: Joujou / pixelio.de

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Über den Autor

Diplom-Oecotrophologin und Fachjournalistin in Sachen Ernährung.
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