Gluten im Fokus: Experten diskutieren Leitlinie Zöliakie

05 Mrz 2015 Keine Kommentare by

Wenn es um die Diagnose, Abgrenzung und Therapie von Zöliakie und Gluten-/Weizensensitivität geht, herrscht auch bei Ernährungsfachkräften immer noch Unsicherheit. Ein Grund für das Unternehmen Dr. Schär , Diätassistenten, Oecotrophologen und Ernährungsmediziner zu einer Expertenrunde einzuladen, in der es zum einen um die neue Zöliakie-Leitlinie und zum anderen um Anregungen für eine erfolgreiche Umsetzung in der Ernährungstherapie geht. Die Expertenrunde findet im Rahmen des diesjährigen Kongresses von VDD e. V. und BDEM e. V. am 8. Mai 2015 in Wolfsburg statt.
Die neue S2k-Leitlinie zur Zöliakie aus 2014 bietet Ernährungsfachkräften und Ernährungsmedizinern eine wertvolle Unterstützung für die tägliche Arbeit mit Patienten. Sie enthält unter anderem praxisrelevante Empfehlungen, die auf dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zu klinischem Bild, Diagnostik und Therapie basieren und zuvor in einer Expertengruppe bewertet wurden.

 

Tipps für die Praxis von Experten

Wie genau sehen die aktuellenEmpfehlungen aus? Was hat sich in den neuen Richtlinien geändert? Diesen Fragen geht Dr. med. Michael Schumann, Berlin, im Rahmen der Expertenrunde auf den Grund. Was die Glutensensitivität betrifft, hat die Leitliniengruppe den Begriff Nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität (kurz: Weizensensitivität) festgelegt. International wird hingegen nach wie vor von einer Non Celiac Gluten Sensitivity gesprochen. Dr. Schumann stellt in der Expertenrunde u. a. die Unterschiede zwischen den drei Erscheinungsformen Zöliakie, Weizenallergie und Gluten-/Weizensensitivität vor und diskutiert, ob eine glutenfreie Ernährung auch positive Auswirkungen für einen Teil der Reizdarmpatienten haben kann.

Praxis mit Diplom-Oecotrophologin Ute Körner

Den praktischen Part rund um die Ernährungstherapie von Patienten mit Zöliakie, Weizenallergie oder Gluten-/Weizensensitivität übernimmt Ute Körner, Expertin für Lebensmitttelallergien und -unverträglichkeiten aus Köln. Sie gibt Anleitung zur Umsetzung der neuen Leitlinie in der Ernährungstherapie mit Schwerpunkt auf den Aspekten Diagnose und deren Differenzierung. Welche Unterschiede gibt es in der Behandlung einer Zöliakie und einer Gluten-/Weizensensitivität ? Wie lassen sich anhand eines Ernährungs- und Symptomtagebuches Diätfehler bei den Betroffenene entdecken und wie sichert man eine bestmögliche Compliance im Rahmen einer glutenfreien Kost? Dazu stellt sie die bewährte Drei-Stufen-Beratung vor, mit der man Patienten die einzelnen Aspekte rund um die glutenfreie Ernährung anschaulich vermitteln kann.

 

Tipp von docFood:

Interessante Runde im Rahmen der immer wieder spannenden Jahrestagung des Verbandes der Diätassisten (VDD), die auch für Ernährungsmediziner und Oecotrophologen von großem Interesse ist. Empfehlung: Derzeit noch Frühbucherrabatt nutzen und in jedem Fall hinfahren!

Redaktion docFood

Ernährungsprofis

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