Resteverwertung für Nudelgerichte

22 Okt 2013 Keine Kommentare by

Haben Sie mal wieder Nudeln und Tomatensauce für eine ganze Fußballmannschaft gekocht, und es hatte doch niemand so richtig Hunger? Damit die Essensreste nicht im Müll landen, gibt Doc Food Ihnen ein paar Tipps für Lagerung und Resteverwertung von Pastagerichten.

Natürlich können Sie übriggebliebene Nudeln und Sauce auch einfrieren und so einige Monate lagern. Weil Nudeln aber immer schmecken und vielfältig einsetzbar sind, freuen sich alle, wenn Sie sie ein bis zwei Tage später wieder auftischen.

 

Nudeln und Sauce aufbewahren

Bevor Sie übrig gebliebene Nudeln in den Kühlschrank stellen, sollten sie, möglichst abgedeckt, komplett auskühlen. So bildet sich kein Schwitzwasser im Restebehälter, in dem die Nudeln aufweichen könnten. Im oberen Bereich des Kühlschranks können Sie die gekochte Pasta so zwei Tage aufbewahren. Saucenreste sollten Sie am besten in ein separates Gefäß geben. Ob selbstgekochte Tomatensauce, Sauce aus dem Tetrapack oder aus dem Glas – auch die Sauce können Sie noch mindestens zwei Tage verwenden. Pesto hält sich sogar noch einige Tage länger.

 

Nudeln und Sauce weiterverwerten

Wenn Sie noch genug Sauce übrig haben, erhitzen Sie diese am besten zuerst und wärmen die Nudeln darin auf. So werden sie nicht zu weich. Unkompliziert und schnell geht das Aufwärmen in der Mikrowelle. Gesund und lecker ist auch ein Nudel-Gemüse-Auflauf: Einfach Gemüse mit Zwiebeln und Knoblauch dünsten und würzen, dann mit den Nudelresten mischen und in eine Auflaufform geben. Entweder eine Eier-Sahne- oder Eier-Milch-Mischung mit Reibekäse oder einen Guß aus Eiern, Joghurt und Schafskäse über die Nudel-Gemüse-Mischung gießen und im Ofen backen, bis die Masse gestockt ist. Oder kochen Sie eine leckere Suppe und geben die gekochten Nudeln ganz am Schluss zum Aufwärmen hinein.

 

Tipp von Doc Food

Und was ist mit dem Käse? Geriebener Parmesan schimmelt schnell. Besser ist, wenn Sie den Hartkäse am Stück kaufen und jeweils frisch über die Nudeln reiben. Der Käse hält sich in Papier oder ein Küchentuch gewickelt oder in einer Frischhaltebox mehrere Wochen. Wenn sich doch etwas weißlicher Schimmel bildet, dürfen Sie ihn bei Hartkäse ruhig großzügig wegschneiden und können den Rest bedenkenlos genießen.

 

Bildquelle: Klaus Steves / pixelio.de

Getreide, Brot & Backwaren, Haushalt & Kochen, Konsum, Lebensmittel, Nachhaltigkeit, VERBRAUCHER, WAS WIR ESSEN

Über den Autor

Diplom-Oecotrophologin und Fachjournalistin in Sachen Ernährung.
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