Schöner Grillen mit Fisch – aber bitte mit Siegel!

09 Jul 2014 Keine Kommentare by

Spätestens zum Endspiel soll die Sonne wieder scheinen – und dann ist nach der Schlechtwetterpause wieder gemütliches Grillen angesagt. Sie haben sich schon durch alle Grillstücke durchgegrillt? Dann ist Fisch eine gute und gesunde Alternative zu Fleisch. Generell lassen sich die meisten Fischarten grillen. Dabei lautet die Grundregel: Je fettreicher und festfleischiger der Fisch, desto besser ist das Ergebnis. Forelle, Lachs und Schleie aus dem Süßwasser eignen sich ebenso gut wie Makrele, Seezunge, Steinbutt oder Hering aus dem Salzwasser. Sehr lecker sind Spieße aus Garnelen und Gemüsestückchen.

 

Den Fisch nicht lange mit dem Grill alleine lassen

Damit der Fisch auf dem Grill nicht austrocknet oder auseinander fällt, braucht es allerdings ein wenig Fingerspitzengefühl. Bei ganzen Fischen sollte die Haut geölt werden, damit der Fisch nicht am Rost hängen bleibt. Hilfreich ist auch spezielles Zubehör, in das man ganze Fische einklemmen kann. Empfindliche Filets werden am besten zusammen mit weiteren Zutaten (z. B. Gemüse, Kräuter) in einer Hülle aus Alumini¬umfolie gegart. Die Hitzeeinwirkung darf aber auf keinen Fall zu groß sein. Daher muss der Rost in einem größeren Abstand über der Glut hängen als beim Grillen von Fleisch. Grundsätzlich gilt: den Fisch nicht lange allein lassen und zwischendurch mit einem Messer testen, ob er gar ist.

 

Fisch grillen – mit gutem Gewissen

Viele Fischbestände sind durch jahrelange Überfischung bedroht. Daher sollte man beim Einkauf am besten nur zu Fischen und Fischerzeugnissen aus zertifiziertem, nachhaltigem Fischfang greifen. Verschiedene Siegel helfen bei der Auswahl. Am bekanntesten ist das blaue MSC-Siegel. Mittlerweile gibt es dazu ein grünes Pendant, das ASC-Siegel. Es findet sich auf Produkten aus Aquakultur, also der Erzeugung von Fisch in speziellen Fischfarmen. Wer genauer wissen möchte, welche Fische aus welchen Gegenden dieser Erde ohne Bedenken gekauft werden können, kann sich in Fischeinkaufsführen von zum Beispiel Greenpeace oder dem World Wide Fund For Nature (WWF) informieren.

 

Tipp von docFood:

Am besten kaufen Sie den Fisch für das nächste Grill-Event beim Fischhändler ihres Vertrauens. Der weiß in der Regel genau, wo seine Produkte herkommen. Außerdem hat er gute Rezepte und weitere Grill-Tipps auf Lager.

 

Foto: © Jag_cz – Fotolia.com

Fisch & Meeresfrüchte, GENUSS, Haushalt & Kochen, Kulinarisches, Lebensmittel, Nachhaltigkeit, VERBRAUCHER

Über den Autor

Diplom-Oecotrophologin, Journalistin und Kommunikations-Beraterin.
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