Wurzelgemüse einkaufen – knackig soll es sein

02 Feb 2014 Keine Kommentare by

Möhrchen kaufen – das ist kein Problem! Aber worauf muss man beim Einkauf von Pastinaken, Rübchen und anderen Wurzelgemüsen achten? Wie lange halten sich die Wurzeln im Haushalt? Wie werden sie am besten aufbewahrt? Wie geputzt und gegart? Viele Fragen – und trotzdem kein Grund zur Ratlosigkeit – es ist einfacher, als Sie denken. docFood gibt Ihnen im Folgenden den Überblick zu Einkauf und Lagerung von Wurzelgemüsen.

 

Größe von Möhren & Co. hat meist nichts mit der Qualität zu tun

Für den Einkauf von Wurzelgemüse gibt es ein paar Grundregeln, die eigentlich für alle Sorten gelten. Ganz gleich ob Möhre, Pastinake, Petersilienwurzel oder Rübchen: Die Wurzeln sollten grundsätzlich knackig und prall aussehen und glatt, fest und ohne Risse sein. Achten Sie auf unbeschädigte, straffe Haut bzw. Schale.

  • Falls sich noch grüne Pflanzenteile an der Wurzel befinden, ist ihr Zustand ebenfalls ein Indiz für die Frische. Welke Stängel und Blätter sind immer ein Zeichen für Ware, die nicht mehr erntefrisch ist.
  • Schrumpelige und weiche Exemplare haben bereits viel Wasser verloren, sind alt und trocken und haben meist bereits einen Teil ihres Geschmacks verloren.
  • Die Größe ist bei den meisten Wurzeln nicht unbedingt ein Zeichen für Qualität. Je länger, dicker und größer die Wurzel, desto holziger und härter ist das Gewebe oft. Ganz gleich, ob es sich um Persilienwurzel, Rote Beete, Radieschen, Rettich oder Rübchen handelt: Die kleineren Exemplare sind meist besonders zart, saftig und geschmackvoll.

 

Lagerung: Unterirdisch frisch!

Wo fühlen sich Wurzeln am wohlsten? Selbstverständlich dort, wo sie herkommen: Unter der Erde. Das gilt auch für Ware, die bereits geerntet ist. Für unsere Großmütter war das noch eine Selbstverständlichkeit. Bis in die Nachkriegszeit hatten die meisten Haushalte – wo immer es ein Stückchen Garten gab – eine kleine Erd-Miete zum Lagern von Gemüse aller Art. Ideal für Wurzelgemüse ist eine einfache Erdgrube, in der Rübchen, Rote Beete, Möhren oder andere Wurzeln in Sand eingelegt werden. Für kleine Mengen funktioniert auch ein großer Eimer mit Sand, der in einem kühlen Raum abgestellt wird. So halten sich Wurzelgemüse zum Teil über Monate mit minimalem Qualitätsverlust frisch. Vor allem Gartenfans, die ihre selbst gezogenen Wurzeln im Herbst in größeren Mengen ernten, können die Früchte ihrer Arbeit so über lange Zeit hinweg genießen. Im Kleinhaushalt, wo die Erdgrube auch künftig kaum eine Renaissance erleben wird, leistet der Kühlschrank immer noch beste Dienste. Wurzelgemüse ist darin ganz unten im Gemüsefach, wo es am kühlsten ist, am besten aufgehoben.

 

Tipp von docFood

Schlagen Sie das Wurzelgemüse in in Zeitungspapier oder Folie ein. Folie zum Beispiel zieht etwas Wasser an und hält das Gemüse feucht, sodass es in jedem Fall zwei bis drei Wochen im Kühlschrank knackig bleibt – ohne auszutrocknen oder Schrumpelfalten zu bilden.

 

Bildquelle: Gabi Eder / pixelio.de

Haushalt & Kochen, Lebensmittel, Obst, Gemüse & Nüsse, VERBRAUCHER

Über den Autor

Dipl.-Oecotrophologe, Journalist, Berater.
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