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Einfach besser essen – neues Material vom aid

Wie ist die Ernährungspyramide aufgebaut? Welche Lebensmittel fallen in welche Kategorie und wie viel darf ich davon jeweils essen? Neue Medien vom aid bieten anschauliche und ansprechende Unterstützung für Berater rund um die aid-Ernährungspyramide, Portionsgrößen und eine abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl.
Besser essen kann so einfach sein, wenn die aid-Ernährungspyramide zum inneren Navigator wird. Im täglichen Ernährungsdschungel begleitet sie uns und hilft dabei, Lebensmittel für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung zusammenzustellen.
 
Einfach besser essen
Einfach besser essen – unter diesem Titel hat der aid eine neue Broschüre rund um das Thema Ernährungspyramide erarbeitet, die Beratungskräfte als Informations- und Arbeitsmaterial für ihre Klienten einsetzen können. Zusätzlich gibt es eine DVD, mit der Lerninhalte medial aufbereitet werden können. Das Heft stellt die aid-Ernährungspyramide und ihre Botschaften mit vielen praktischen und alltagstauglichen Beispielen vor. Einfach umsetzbare Tipps helfen dabei, die Pyramide als Leitfaden zu nutzen. Es geht natürlich um Essen und Trinken, aber auch um Bauchgefühl, Genuss und Bewegung. Der Unterschied zwischen Appetit und Hunger wird ebenso erklärt wie die richtige Handhabe von Portionsgrößen. Leicht verständlich wird über Smoothies, Vollkornprodukte und versteckte Fette aufgeklärt. Die zusätzliche DVD bietet acht interaktive Tafelbilder für die moderne Gestaltung von Seminaren und Unterrichtseinheiten. Anhand der digitalen Materialien können Aspekte rund um die Ernährungspyramide erarbeitet, wiederholt oder aufgefrischt werden – z.B. die eigenen Gewohnheiten, aber auch Esskultur oder Nachhaltigkeit.
 
Einfach besser essen – Mein Ernährungstagebuch
Der Weg zu einer besseren Ernährung und mehr Wohlbefinden kann damit starten, das eigene Ernährungs- und Bewegungsverhalten zu beobachten und zu reflektieren. In dem neuen Ernährungstagebuch kann jeder Klient eine Woche lang dokumentieren, was er isst und trinkt. Außerdem soll er dort notieren, wie viel Genuss das jeweilige Essen bereitet und wie viel er sich bewegt. Das Tagebuch vom aid enthält Vorlagen zum Ausfüllen für sieben Seiten Ernährungsprotokoll, eine Wochenübersicht Essen & Trinken und ein Bewegungsprotokoll für eine Woche. Durch die übersichtliche Darstellung sehen die Beratungskraft und der Klient in der Auswertung auf einen Blick: Der Klient setzt die Empfehlungen gut, in Teilen oder gar nicht um. Das Tagebuch soll Klienten unterstützen und motivieren, am Ball zu bleiben. Es zeigt einerseits, was schon gut läuft, wo Veränderungen stattgefunden haben und andererseits wo noch Bedarf besteht. So ist das Ernährungstagebuch ein idealer Begleiter jeder Ernährungsberatung: Der Klient dokumentiert seine Ernährung so, dass die Beratungskraft das Ergebnis strukturiert mit ihm diskutieren kann.
 
docFood meint:
Die beiden Hefte eignen sich hervorragend dazu, die aid-Ernährungspyramide zu entdecken und zu erfahren, wie abwechslungsreich eine gute Ernährung ist. In der Ernährungsberatung dient die Broschüre „Einfach besser essen“ den Klienten als wertvolles Nachschlagewerk und Ergänzung zum Ernährungstagebuch. Das Tagebuch ist ansprechend aufbereitet und damit eine hilfreiche Unterstützung für Berater und Ratsuchende. Für die Aufarbeitung ist die DVD eine moderne und anschauliche Alternative. So liefert das neue „Einfach besser essen“ – Set Beratungskräften hilfreiches Material für die Arbeit in der Praxis.

Julia Hintzen

DGE-Broschüre: Essen und Trinken beim Reizdarmsyndrom

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat eine neue Broschüre zum Thema „Essen und Trinken beim Reizdarmsyndrom“ veröffentlicht. Ausgehend von Hintergrundinformationen zum Krankheitsbild gibt die neue Infothek Betroffenen praktische Tipps, ihre Ernährung ausgewogen zu gestalten.
Dabei geht die Broschüre auf wichtige Fragen ein, wie z. B. auf die Rolle von Ballaststoffen und Probiotika sowie den sogenannten FODMAPs (fermentierbare Kohlenhydrate). Adressen zur weiterführenden Information runden den Ratgeber ab.
 

Was ist das Reizdarmsyndrom?

Ein Reizdarmsyndrom kann vorliegen, wenn häufig Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung auftreten und der Arzt eine organische Krankheit ausschließen konnte. Da die Symptome des Reizdarmsyndroms komplex und vielfältig sind, ist eine eindeutige Diagnose aufwendig. Dabei ist es wichtig, Magen-Darm-Krankheiten und Lebensmittel-Unverträglichkeiten, die ähnliche Beschwerden verursachen können, aber eine andere Behandlung erfordern, auszuschließen. Bestätigt sich die Diagnose, ist das Ziel der Therapie, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
 

Gibt es eine Reizdarmsyndrom-Diät?

Eine spezielle Diät, die für alle Reizdarm-Patienten gültig ist, gibt es leider nicht. Eine individuell auf die Symptome abgestimmte Ernährung sowie eine Änderung des Lebensstils können aber dazu beitragen, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Die Basis ist eine ausgewogene Ernährung. Der Verzehr von fettreichen und damit schwer verdaulichen Lebensmitteln oder Speisen sollte außerdem möglichst vermieden werden. Generell sollten Betroffene bestimmte Lebensmittel aber nur dann meiden, wenn Reizdarm-Beschwerden direkt mit deren Verzehr in Verbindung gebracht werden können. Hier sollte jeder Patient individuell durch Ausprobieren entscheiden, welche Lebensmittel er verträgt und welche nicht. Denn Lebensmittel auf bloßen Verdacht hin vom Speiseplan zu streichen, würde die Lebensmittelauswahl unnötig einschränken und so unter Umständen eine Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen begünstigen.
 

Tipp von Doc Food:

Die DGE-Infothek können Sie unter der Artikel-Nr. 123033 für 1,00 EUR zzgl. Versandkosten beim DGE-MedienService unter www.dge-medienservice.de, Tel.: 0228 9092626 bestellen.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)
Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de
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