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Fachbuch-Tipp – Vitamine und Minerale für Klinik und Praxis

Wer fundiertes Wissen zu Vitaminen und Mineralstoffen für die ernährungstherapeutische Praxis sucht, dem möchten wir das neue Werk von Konrad Biesalski ans Herz legen. In „Vitamine und Minerale – Indikation, Diagnostik und Therapie“ vom Thieme-Verlag hat der Ernährungsmediziner praxistaugliche Informationen zu Mikronährstoffen zusammengetragen, die gleichzeitig als Handlungsanweisungen für Ärzte und Ernährungsfachkräfte dienen.
Bücher über Vitamine und Mineralstoffe gibt es zwar viele, häufig fehlen jedoch konkrete Informationen für Ärzte und Ernährungsfachkräfte in Klinik und Praxis. Diese Lücke wird nun mit „Vitamine und Minerale“ geschlossen. Denn der Schwerpunkt des Fachbuches liegt auf der Frage, wann tatsächlich ein Defizit an Mikronährstoffen besteht und welche Personen einen erhöhten Bedarf an Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen haben. So lassen sich die Mikronährstoffe im Krankheitsfall oder bei Risikogruppen sicher und gezielt einsetzen.
Teil I des Buches gibt allgemeine Auskunft über Mikronährstoffe und erläutert u.a., was diese generell im Körper bewirken, wie sich ein Mangel definieren lässt und welche Folgen bei einer Unterversorgung zu erwarten sind.
In Teil II werden die wichtigsten Vitamine und Minerale in eigenen Abschnitten ausführlich porträtiert. Zusätzlich zu Nomenklatur, Funktion, Quellen und empfohlenen Zufuhrmengen gibt es hier Informationen zu Risikogruppen, zu Wechselwirkungen mit anderen Nährstoffen und Medikamenten, zu Symptomen der Unterversorgung sowie Empfehlungen für die Therapie bei verschiedenen Personengruppen und Erkrankungen.
Teil III widmet sich in kurzer Übersicht den Bevölkerungsgruppen, die für eine unzureichende Nährstoffzufuhr generell ein Risiko haben und erläutert besondere Bedarfssituationen während des gesamten Menschenlebens, bevor in Teil IV konkrete klinische Fragestellungen im Hinblick auf den Bedarf an Mikronährstoffen beleuchtet werden.
Alle Kapitel bieten eine übersichtliche Gliederung sowie gleichermaßen kompakte wie strukturierte Informationen auf Basis der aktuellen Studienlage. Damit ist „Vitamine und Minerale“ ein wertvolles Nachschlagewerk und idealer Ratgeber für den Klinik- und Praxisalltag.
 
Bielsalski_Vitamine_Minerale_9783132210219.inddHans Konrad Biesalski
Vitamine und Minerale

Indikation, Diagnostik, Therapie
Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2016
320 Seiten, 20 Abbildungen, gebunden
Buch: EUR [D] 49,99 / EUR [A] 51,40
ISBN Buch: 978-3-13-221021-9
E-Book: EUR [D] 49,99 / EUR [A] 49,99
ISBN E-Book (PDF): 978-3-13-221031-8
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Melanie Kirk-Mechtel

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Low-FODMAP-Diät – Hilfe bei Reizdarm?

Viele Reizdarm-Patienten und Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen reagieren empfindlich auf bestimmte Kohlenhydrate und Zuckeralkohole, die sogenannten FODMAPs. Mit der „Low-FODMAP-Diät“ soll ihnen nun geholfen werden. Dr. Sue Shepherd und Dr. med. Peter Gibson erklären in ihrem neuen Buch, warum FODMAPs vielen Menschen Probleme bereiten und wie Betroffene gut mit ihrer Unverträglichkeit zurechtkommen können.
Der Begriff FODMAP steht für „fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols“, also „fermentierbare Oligo, Di- und Monosaccharide sowie Polyole“. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Fruktose (Fruchtzucker), Laktose (Milchzucker), die Mehrfachzucker Fruktane, die vor allem in Weizenprodukten vorkommen sowie um Zuckeralkohole wie Sorbit, Maltit oder Xylit, die als Süßstoffe oder Feuchhaltemittel für Lebensmittel eingesetzt werden. Die FODMAPs werden schlecht im Dünndarm resorbiert und gelangen daher zu einem großen Teil in den Dickdarm, wo sie besonders leicht und schnell von Bakterien vergoren werden. Daraus können Verdauungsprobleme, Schmerzen und andere Beschwerden resultieren. „Bei den meisten Mahlzeiten sind viele verschiedene FODMAP-Typen enthalten. Deshalb summieren sich ihre Wirkungen“, erklärt Dr. Sue Shephard. Die Autoren der „Low-FODMAP-Diät“ empfehlen, zwei Monate lang alle FODMAPs vom Speiseplan zu streichen und anschließend Toleranzschwelle für jeden FODMAP-Typ nach und nach auszutesten. Ein Ernährungstagebuch soll dabei helfen zu erkennen, was gut tut und was nicht. Dass selbst ausprobiert werden soll, was man verträgt und was nicht, ist gängige ernährungstherapeutische Praxis bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Sue Shepard und Peter Gibson kennen sich durch jahrelange Forschung sehr gut mit dem Thema aus und sind Urheber dieser weltweit einzigen Kostform, die Reizdarm-Patienten beschwerdefrei machen soll. Wer jetzt erwartet, dass er sich einfach durch die zum größten Teil sehr lecker klingenden Rezepte kochen muss und Bauchweh & Co. sind erledigt, der wird enttäuscht. Denn nicht alle Rezepte sind besonders arm an bestimmten FODMAPs. Vorher steht immer noch die Identifizierung der Übeltäter, die die individuellen Beschwerden verursachen. Auch wenn die theoretischen Grundlagen zu den einzelnen FODMAPs und zu ihren Wirkungen gut und leicht verständlich aufbereitet sind, gelingt dies wohl am besten mit einem Ernährungsberater oder -therapeuten an der Seite.
 

docFood meint:

Über FODMAPS wird derzeit auch viel Unsinn geschrieben – nicht alle, die sich dazu äußern sind echte Experten. Die Hamburger Oecotrophologin Christiane Schäfer gehört bei uns zu den wenigen echten Exyperten, wenn es um FODMAPS geht. Ihr Urteil über das Buch von Shepard und Gibson: „Insgesamt unterscheidet sich das Kochbuch wohltuend von vielen anderen Büchern zum Thema. Wenn sich Patienten informieren wollen, dann bitte mit diesem Original!“ Danke, Christiane, wir sehen das genauso!
 

Die Autoren:

Dr. Sue Shepherd ist Ernährungswissenschaftlerin in Australien. Ihre FODMAP-Diät ist die erste wissenschaftlich fundierte Diät für Reizdarmpatienten. Sie wurde unter anderem mit einem Preis des australischen Verbandes der Diätassistenten ausgezeichnet.
Dr. Peter Gibson ist Professor für Gastroenterologie an der Monash University und Direktor der Gastroenterologie am Alfred Hospital in Melbourne.
Sue Shepard, Peter Gibson
Die Low-FODMAP-Diät
Nahrungsmittel-Intoleranzen entlarven und beschwerdefrei genießen.
TRIAS Verlag, Stuttgart 2015
192 S. , 37 Abb. , Broschiert
ISBN: 9783830481225
EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60 CHF 28,00
Das Buch beim Verlag ansehen und direkt bestellen>>
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Bücher: Mehr kulinarische Kompetenz

Food Literacy ist die Fähigkeit, den Ernährungsalltag selbstbestimmt, verantwortungsbewusst und genussvoll zu gestalten. Besonders in der Erwachsenenbildung spielt die Erlernung dieser Fähigkeit eine große Rolle. Das neue aid-Handbuch zu diesem Thema bietet praxiserprobte Übungen für einen garantierten Lernerfolg.
Essen verbindet, weckt Emotionen und regt Dialoge an. Das Thema bietet sich daher optimal zur Einbindung in die unterschiedlichsten Kurs-Formate an: Egal, ob Sprachkurs oder Integrationsmaßnahme – das Kulturthema Essen kann als Vehikel für verschiedenste Inhalte dienen. Ganz nebenbei werden so nicht nur die eigentlich zu vermittelnden Kompetenzen wie Vokabeln oder Grammatik erlernt, sondern auch das Bewusstsein für Ernährung wird geschärft.
 
Motivation, Lernerfolg & Ernährungswissen
Das Heft bietet 31 Übungen, die die Teilnehmer motivieren und den Lernerfolg verbessern sollen. Sie reichen von einfachen Vorschlägen für den Einstieg in Veranstaltungen und Kennenlernrunden bis hin zu umfassenden Lerninhalten. Selbst beim Bewerbungstraining, Teambuilding oder der Schulung des Gedächtnisses („Ich packe meinen Picknickkorb…“) können die Übungen erfolgreich angewendet werden. Ein besonderer Vorteil der Food Literacy ist, dass wesentlich mehr Menschen erreicht werden als mit Bildungsangeboten, die sich ausschließlich auf Ernährung und Gesundheit konzentrieren. So können auch diejenigen angesprochen werden, die sich nicht primär für Ernährung interessieren.
 
Food Literacy: Ein EU-Projekt
Die Idee für Food Literacy geht zurück auf ein internationales Kooperationsprojekt im Rahmen des SOCRATES-GRUNDTVIG-Programms der EU-Kommission, das von 2004 bis 2007 gefördert wurde. Das Projekt versteht sich als Beitrag zu einer Ernährungskultur, die auf Nachhaltigkeit, individuelle Selbstbestimmung und Freude am Essen setzt. Ziel des Projektes war es, den Begriff „Food Literacy“ als neue Bezeichnung für eine persönliche Schlüsselkompetenz in die Erwachsenenbildung einzuführen. Gleichzeitig sollte Ernährung als neues Querschnittsthema Eingang in die Erwachsenenbildung finden. Multiplikatoren und Trainer in der Erwachsenenbildung sollten für das Thema sensibilisiert werden.
 
docFood meint:
Das aid-Handbuch ist ein modernes und hilfreiches Heft mit leicht verständlichen Übungen. Die Methoden können für Jugendliche und Erwachsene eingesetzt werden, wobei jeweils Anforderungen an die Teilnehmer formuliert sind. So wissen Berater, welche Übungen für welche Zielgruppe geeignet sind. Die ansprechende Gestaltung des Heftes erleichtert die Handhabung. Nicht nur für Ernährungsberater finden sich hier tolle neue Ansätze für Seminare und Veranstaltungen -das Thema Food Literacy passt in fast alle Angebote der Erwachsenenbildung. Es bezieht die Teilnehmer aktiv mit ein und fördert Lernerfolge. Langfristig kann sie so eine bessere Ernährungsbildung und die Gesundheit fördern.
 
aid: Essen als Thema in der Erwachsenenbildung – Food Literacy, 2015
66 Seiten
7,50 Euro
ISBN 978-3-8308-1138-1

Gut und günstig kochen mit System

Ein Mal pro Woche einkaufen und bis zum nächsten Einkauf frisch, gut und günstig kochen, ohne etwas wegzuschmeißen. Das hört sich – zum Beispiel für berufstätige Eltern – einfach traumhaft an! Wie es gelingen kann, zeigt der „Kochplan“ der Stiftung Warentest. In Form von 12 saisonalen Wochenplänen für jeden Monat im Jahr liefert er einfache und leckere Ideen für einen entspannten Küchenalltag.
Passend zur Saison gibt es zu Beginn jedes Wochenplans einen Einkaufszettel für die frischen Lebensmittel. Zusätzlich werden jene Dinge aufgeführt, die eigentlich in jeder Küche vorrätig sein sollten, wie Olivenöl, Gemüsebrühe, Senf oder Gewürze. Saisonale Obst- und Gemüsesorten haben den Vorteil, dass sie besonders günstig sind, wenn sie gerade geerntet werden. Kommen sie aus dem Freiland, sind sie zudem meist besonders aromatisch und nährstoffreich. Und umweltschonend ist der Obst- und Gemüseanbau außerhalb des Gewächshauses sowieso.
Auf Wochenplan Nummer 7 für den Juli beispielsweise stehen Babyspinat, Fenchel, grüner Spargel, Brokkoli und Gurken. Zum Einsatz kommt das Gemüse bei folgenden leichten Sommergerichten: „Spinatsalat mit Früchten und Pfifferlingen“, „Curry-Nudelpfanne mit Fenchel-Safran-Sauce“, „Grünes Spargelrisotto mit Prosecco“ und „Kalte-Kräuter-Gurken-Suppe mit Pfeffer-Lachs-Häppchen“. Alle Rezepte sind für vier Personen konzipiert. Smartphone-Besitzer können die Wochenpläne per QR-Code scannen und bekommen zusätzlich hilfreiche Zusatzfunktionen geboten. Und Fortgeschrittene bekommen am Schluss des Ratgebers noch ein paar Hinweise, wie sie selbst einen Einkaufs- und Kochplan für eine ganze Woche erstellen können.
 

So bewertet docFood den „Kochplan“

Mit den köstlichen Genussvorschlägen, dem quadratischen Format im modernen Layout sowie wertvollen Tipps für den richtigen Einkauf und die beste Lagerung ist das Büchlein der Stiftung Warentest mehr als ein Kochbuch. Wer gerne abwechslungsreich isst und Neues ausprobiert, der hat in „Kochplan – Gut & günstig kochen mit System“ einen wirklich praktischen Ratgeber, der die Frage „Was koche ich heute?“ endlich überflüssig macht.
Das Buch „Kochplan“ hat 207 Seiten und ist zum Preis von 16,90 Euro im Handel erhältlich. Oder bestellen Sie direkt online unter www.test.de/kochplan.

Vier leckere Gerichte aus dem Juni-Kochplan

Vier leckere Gerichte aus dem Juni-Kochplan


Bildquelle(2): Stiftung Warentest
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Die 50 besten Kilo-Killer

Die beste Diät ist – keine! Statt Verzicht und Kalorienzählen machen bewusste Ernährung, mehr Bewegung und weniger Stress viel mehr Sinn, wenn man langfristig Gewicht verlieren will. Dass dafür nicht gleich das ganze Leben umgekrempelt werden muss, zeigt Astrid Schobert im kleinen Büchlein „Die 50 besten Kilo-Killer“. Picken Sie sich einfach die Tipps heraus, die Sie problemlos in Ihren Alltag einbauen können – und los geht’s!
„Abnehmen ist kein Hexenwerk. Wenn wir einige grundlegende, einfache Ernährungsregeln beherzigen, purzeln die Pfunde von ganz allein und ohne frustrierenden Jojo-Effekt.“, meint die Diplom-Oecotrophologin Astrid Schobert. Diätversprechen wie „zehn Pfund in drei Tagen“ hält die Autorin für unlauter. Solch radikaler Gewichtsverlust sei zwar möglich, bedeute aber in der Regel keinen langfristigen Fettabbau. „Fakt ist“, so Schobert. „dass wir pro Woche etwa ein Kilo Fett verlieren können. Dafür muss der Körper rund 7000 Kalorien weniger aufnehmen, als er verbraucht.“ Das bedeutet: weniger und kalorienärmer essen oder mehr Energie verbrennen. Am besten beides! Dabei ist Schobert überzeugt: „Erfolgreiches Abnehmen, das funktioniert nur mit vollem Bauch.“
 

Vernünftige Tipps für ein leichteres Leben

Und wie geht das nun, sich satt essen und dabei zufrieden und glücklich abnehmen? Indem man erstens versteht, was beim Abnehmen im Körper passiert und zweitens, indem man möglichst viele der kurzen Tipps beherzigt, die Astrid Schobert zusammengetragen hat, von „Satt in den Tag starten“ bis „Schlafen Sie sich schlank“.Wer etwas Neues erfahren möchte, findet es in „Die 50 besten Kilo-Killer“ nicht. Das Büchlein ist vielmehr ein Konzentrat der modernen Ernährungswissenschaft, kurz und knapp erklärt, klug und ansprechend verpackt. Wer sich die für sich persönlich passenden Ratschläge heraussucht und konsequent anwendet, der hat auf jeden Fall die ersten Schritte zu einer langfristigen Ernährunsumstellung und zu einem leichteren Leben geschafft.
 
Astrid Schobert, „Die 50 besten Kilo-Killer“, TRIAS Verlag
2014, 80 Seiten,
ISBN: 9783830468400
9,99 EUR
 
Einen Blick ins Buch werfen und online bestellen können Sie hier>>
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