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Kalte Tomatensuppe mit Forellenfilets

Zutaten für 4 Personen:
1 TL Stielpfeffer (alternativ schwarzer Pfeffer)
1 TL Zucker
40 ml Orangensaft
40 ml Olivenöl
600 g Tomaten
80 g Sauerrahm
1 TL mildes Currypulver (z.B. Garam Masala)
Salz
2 geräucherte Forellenfilets
1/2 Bund Koriander
Zubereitung:
1 Stielpfeffer in einem Mörser oder Blitzhacker grob mahlen. Zucker und Pfeffer in einem kleinen Topf erhitzen und so lange rühren, bis der Zucker hellbraun karamellisiert. Mit Orangensaft ablöschen, kurz einkochen. Den Topf vom Herd nehmen, das Öl unterrühren und mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
2 Tomaten waschen, Stielansätze entfernen und mit Currypulver fein pürieren. Tomatenpüree mit einer „Flotten Lotte“ passieren, oder durch ein Sieb streichen. Das Pfefferöl durch ein Sieb gießen, mit der Tomatensuppe mischen und mit Salz abschmecken. Die Suppe bis zum Servieren kalt stellen.
3 Forellenfilets in mundgerechte Stücke teilen. Koriander zupfen und grob hacken. Die Suppe noch einmal durchrühren, in tiefen Tellern anrichten und mit Sauerrahm, Forellenfilets und Koriander garnieren.
 

Bildquelle: Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft

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Geräucherte Forellenfilets: Oft ein Genuss mit Haken

Wie gut sind die preiswerten geräucherten Forellenfilets von Lidl und Aldi? Sie sind die Besten – zusammen mit den Filets von Globus! Zu diesem Urteil kommt zumindest die Stiftung Warentest, die in ihrem Januar-Heft 20 Produkte mit geräucherten Forellenfilets – darunter drei Bioprodukte – unter die Lupe genommen hat. Als Sieger gingen die Filets der Marke Vejle Seafood aus dem Angebot von Lidl (1,19 Euro / 100g) mit dem Qualitätsurteil GUT (1,9) aus dem Test hervor.
Die Produkte von Aldi-Nord und Aldi-Süd (ebenfalls für 1,19 Euro/100 g im Angebot) schwimmen dicht hinterher. Auch sie werden von den Testern mit dem Urteil GUT (2,2) bewertet. Nur drei weitere Anbieter (Globus, Ternäben und Krone Fisch) dürfen sich über ein GUT freuen. Bei den anderen Produkten haben „viele Filets unappetitliche Blutflecken, grobe Gräten oder fallen auseinander“, wie die Tester bemängeln und bieten gerade jetzt – z.B. als Appetithappen an den Feiertagen serviert serviert – nicht unbedingt einen festlichen Anblick. Wer nun glaubt, ein regionales Produkt aus deutschen Gewässern auf dem Tisch zu haben, wird beim Blick auf die Herkunft meist enttäuscht: Nur zwei von 20 Produkten enthalten deutsche Forellen, der Rest reist einmal quer durch Europa, bevor er in die Märkte kommt – der größte Teil davon kommt aus der Türkei, gefolgt von dänischen und polnischen Fischen.
 

Kühl lagern – temperiert verspeisen

Auch wenn er durch die Verpackung gut geschützt ist, will der empfindliche Fisch bis zum Verbrauch kühl gelagert werden, damit sich keine unerwünschten Keime bilden. Allerdings: Sein volles Aroma entfaltet der Räucherfisch erst, wenn er ein bisschen auf Temperatur kommt: Am besten also die Filets ca. eine Halbe Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen. Dann entwickeln sie – falls vorhanden – ihre angenehmes Raucharoma, begleitet von einem zart-schmelzenden Mundgefühl. „Ein fischiger, säuerlicher oder erdiger Geschmack ist ein Mangel“, stellen die Tester fest.
 

Ökologisch, teuer und leider schlecht

„Mangelhaft“ gab es für die Filets von den Gräflich Castell’schen Delikatessen – beim Test am Datum der Mindesthaltbarkeit waren sie gar nicht mehr delikat, sondern „rochen faulig, die oberfläche war leicht schmierig“. Auch die Filets von Bio-Verde – eines der drei beteiligten Bio-Filets und mit 5,50 Euro / 100 g gleichzeitig teuerste Produkt konnte nicht überzeugen: “Riecht und schmeckt fischig und dumpf“ und erhielt nur „AUSREICHEND“ (4,0).
 

Tipp von docFood:

Mit ein paar Spritzern Zitronensaft und kaltgepresstem Olivenöl sind geräucherte Forellenfilets als Vorspeise optimal. Alternativ: Knäckebrot mit Creme fraîche bestreichen, hauchdünn geschnittene Fenchelstreifen darüber und ein Stückchen Filet obendrauf, mit einem Stückchen Orangenfilet garnieren. Köstlich!
Bildquelle: Rainer Sturm  / pixelio.de
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