Warum wir essen: Energie zum Leben

Warum essen wir eigentlich? Ganz einfach: Weil wir ohne Nahrung nicht existieren könnten. Die Nahrung ist der Treibstoff, der unserem Körper die Energie zum Leben liefert. Jeder Lebensprozess braucht Energie. Bei der Verdauung setzt unser Stoffwechsel diese Energie aus den Lebensmitteln frei.
Wie ist es möglich, dass in unserer Nahrung Energie steckt? Betrachten wir unsere Nahrungspflanzen: Die nutzen die Sonnenenergie auf dem Weg der Photosynthese für ihr Wachstum und zum Aufbau ihrer Substanz. Sie binden die Sonnenenergie, indem sie aus anorganischen Verbindungen, toter Materie, organische, energiereiche Verbindungen wie Kohlenhydrate, Fett und Eiweißstoffe herstellen.
 

Pflanzen liefern alle wichtigen Nährstoffe

Durch die Umwandlung der Sonnenenergie enthalten die Nahrungspflanzen in idealer Weise alles, was wir zum Leben brauchen: Energie liefernde Nährstoffe, Wirkstoffe, die den Energiestoffwechsel aufrecht erhalten und wichtige Begleitstoffe, die für unseren Stoffwechsel und unsere Gesundheit anregende Wirkung haben können. Das gilt aber nicht nur für die pflanzlichen Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Getreide, sondern auch für tierische Produkte wie Fleisch, weil Tiere die Nährstoffe durch ihr Futter aufnehmen.

Unser Körper ist ein Nährstoffspeicher

Letztlich ist unser Körper nichts anderes als ein Speicher der genannten Stoffe. Er besteht aus 15 bis 20 % Eiweiß, 4 bis 6 % Fett, 1 % Kohlenhydraten und 4 bis 5 % Mineralstoffen. Der Rest, also 65 bis 70 %, ist Wasser. Genau so, wie der Mensch mehr ist als eine Anhäufung chemischer Substanzen, sind auch Lebensmittel „Ganzheiten“, deren Wirkung auf unseren Organismus oft gerade in der Kombination der verschiedenen Inhaltsstoffe begründet ist.
 
Bildquelle: samossi / pixelio.de
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