Schlagwortarchiv für: Erbsen

Erbsen-Falafel

Zutaten für 4 Personen:
½ Teelöffel Kreuzkümmelsamen, 1 Teelöffel Koriandersamen, 460 g gefrorene Erbsen (angetaut), 200 g Walnüsse, 30 g glatte Petersilienblätter, 20 g Haferflocken, 3 Esslöffel Kichererbsenmehl, 3 Esslöffel Maisstärke, 3 Esslöffel weiße Sesamkörner, 2 Schalotten, 1 Zehe Knoblauch, 1 Teelöffel feines Meersalz
 
Zubereitung:
1 Eine kleine Bratpfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen. Kreuzkümmel und die Koriandersamen hineingeben und rösten, bis sie duften (etwa 1 Minute). Dann in einen Mörser oder eine Gewürzmühle geben und zu feinem Pulver verarbeiten.
2 Schalotten schälen, hacken und mit den gerösteten Gewürzen und allen übrigen Zutaten in einer Küchenmaschine oder mit dem Stabmixer grob zerkleinern.
3 Ein Backblech mit Küchenpapier auslegen. Öl in einer großen, hohen Kasserolle bei mittlerer Temperatur erhitzen.
4 Die Falafel-Mischung mit nassen Fingern in sechzehn Portionen teilen und mit den Handflächen zu Kugeln formen.
5 Falafel portionsweise ins heiße Öl geben und frittieren, bis sie auf allen Seiten goldbraun und knusprig  sind (6 bis 8 Minuten). Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf dem Küchenpapier abtropfen lassen.
Dazu schmecken zum Beispiel ein fruchtiges Zucchini-Gemüse und Hummus.
 
Quelle: Simple Feast

Süßkartoffel-Curry

Zutaten für 3 Personen:
500 g Süßkartoffeln
1 Zwiebel, 1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 Stange Zitronengras
2 EL Pflanzenmargarine laktosefrei & vegan (z.B. Flora)
1 TL Currypulver, 1 TL Kurkuma
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
150 g tiefgekühlte Erbsen
1 EL Mehl, Salz, 2 EL gehackten Koriander
Zubereitung:
1 Süßkartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel und Ingwer schälen und fein hacken. Zitronengras Stange in 3 Stücke schneiden und mit dem flachen Messer etwas andrücken.
2 1 EL Flora in einem Wok oder Topf zerlassen. Süßkartoffeln, Zwiebeln und Ingwer zufügen und 3-4 Minuten dünsten. Curry und Kurkuma zufügen und kurz anschwitzen. Kokosmilch zugießen und 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen. 4 Minuten vor Ende der Garzeit Erbsen zufügen.
3 Mehl mit der restlichen Flora mit einer Gabel verkneten. Zum Curry geben und somit die Sauce binden. Mit etwas Salz abschmecken. Süßkartoffelcurry mit Koriander bestreut servieren.
 
Quelle: Flora
 

Gefüllte Champignons mit Tomaten, Paprika und Erbsen

Zutaten für 4 Personen:
100 g Erbsen (TK oder frisch), 12 große Champignons (ca. 600 g)
1 gelbe Paprikaschote, 2 Tomaten, 1 EL Sesamsamen
150 g Frischkäse, 2 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer aus der Mühle
2 EL frisch gehackte Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum)
2 – 3 EL Olivenöl
Zubereitung:
1 Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
2 Gefrorene Erbsen antauen lassen, frische Erbsen abbrausen und abtropfen lassen. Die
Pilze putzen und die Stiele entfernen. Die Paprika waschen, putzen und klein würfeln.
Die Tomaten waschen, vierteln, Stielansatz und Kerne entfernen und das Fruchtfleisch
würfeln. Die Erbsen, Tomaten, Paprika und den Sesam in einer Schüssel vermischen.
3 Den Frischkäse mit Tomatenmark, Salz, Pfeffer und Kräutern verrühren. Pikant
abschmecken und je etwa 1 EL in die Pilze füllen. Das Gemüse darauf verteilen und
die Pilze in eine Ofenform setzen. Mit dem Öl beträufeln und ca. 20 Minuten backen.
 
Quelle: Pressebüro deutsches obst und Gemüse
 

Erbsen-Kräuter-Risotto

Zutaten für 4 Personen:
1 EL Geflügelbouillon
1 Knoblauchzehe
2 EL Pflanzencreme
300 g Risotto-Reis (Arborio oder Carnaroli)
250 g Erbsen (frisch oder tiefgefroren)
200 ml trockener Weißwein
150 g Frischkäse mit Kräutern
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:
1 1,5 l Wasser mit der Geflügelbouillon in einem Topf zum Kochen bringen. Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.
2 Pflanzencreme in einem zweiten Topf zerlassen, Knoblauch, Reis und Erbsen zugeben und rühren, bis der Reis glasig ist. Weißwein dazugeben und rühren, bis er vom Reis aufgesogen ist. Einen Schöpflöffel Brühe zugeben und weiterrühren. Immer wieder einen Schöpflöffel Brühe dazugießen, wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist.
3 Wenn der Reis weich ist, aber noch einen leicht festen Kern hat, den Topf vom Herd nehmen, Frischkäse mit Kräutern unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Erbsen-Kräuter-Risotto vor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen.
 
Bildquelle: Rama
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Erbsen, Bohnen und Linsen – Comeback der Hülsenfrüchte

Erbsensuppe oder Linseneintopf – traditionell mit Speck, Mett- oder Bockwurst als Einlage – stehen für eine deftige Hausmannskost. Passt das zu einer modernen, ausgewogenen Ernährung? Und ob! Vor einigen Jahren noch als Arme-Leute-Essen verschrien, erleben Hülsenfrüchte derzeit ein Comeback. Denn Bohnen, Erbsen & Co. lassen sich nicht nur auf kreative und leckere Weise zubereiten, sie liefern außerdem viel hochwertiges Pflanzeneiweiß und reichlich Ballaststoffe. Getrocknet eignen sie sich zudem optimal für die Lagerung im Haushalt – ohne viel an Nährstoffen zu verlieren. Grund genug für docFood, die getrockneten Hülsenfrüchte für Sie etwas genauer zu betrachten.
 
Hülsenfrüchte – botanisch Leguminosen – gehören zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt. In der Küche verwenden wir vor allem Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen, aber auch Erdnüsse und Klee gehören zu den Hülsenfrüchten dazu. Während einige Erbsen- und Bohnensorten frisch und zum Teil mit der ganzen Schote zu leckerem Gemüse verarbeitet werden, handelt es sich bei den getrockneten Vertretern um die Samen.
 
Hülsenfrüchte – hochwertiges Eiweiß und reichlich Kohlenhydrate
Getrocknete Hülsenfrüchte enthalten bis zu ein Drittel Eiweiß mit einer hohen biologischen Wertigkeit, das besonders gut für die Bildung von körpereigenen Substanzen genutzt werden kann, z.B. für den Einbau in Muskeln, Organe und Enzyme. Im Gegensatz zu Fleisch und anderen tierischen Eiweißlieferanten sind Erbsen, Bohnen und Linsen frei von Fett und Cholesterin. Dafür liefern sie reichlich komplexe Kohlenhydrate, die langsam abgebaut werden und den Blutzucker daher nur wenig erhöhen. Dabei macht die Kombination aus komplexen Kohlenhydraten und Eiweiß in einer Mahlzeit mit Erbsen oder Bohnen besonders schnell satt. Leider ist allerdings auch an dem Spruch „Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“ viel Wahres dran. Der Grund für die blähende Wirkung – nicht nur von Bohnen – liegt im hohen Anteil an schwer verdaulichen Pflanzenfasern.
 
Getrocknete Hülsenfrüchte richtig zubereiten
Hülsenfrüchte aus der Konserve sind zwar bequem, enthalten aber häufig viel Salz oder Zucker. Da lohnt es sich, die Einweichzeit von getrockneten Erbsen und Bohnen in Kauf zu nehmen. Linsensorten garen übrigens auch ohne Einweichen in 10 bis 30 Minuten. Trockene Erbsen, Kichererbsen und Bohnen weichen am besten über Nacht ein. Denn je länger sie in Wasser quellen, desto bekömmlicher werden sie. Wer empfindlich ist, spült die Samen kurz ab und kocht sie in frischem Wasser. Allerdings gehen so auch wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium, Zink und Eisen verloren. Weil Salz dafür sorgen kann, dass Bohnen & Co. beim Kochen nicht weich werden, sollte erst nach dem Garen gewürzt werden. Die Ursache für schlechte Kocheigenschaften kann übrigens im Alter der Hülsenfrüchte liegen. Zwar lassen sich getrocknete Erbsen, Bohnen und Linsen gut verschlossen, dunkel und kühl fast unbegrenzt lagern, innerhalb des Mindesthaltbarkeitsdatums sind ihre Eigenschaften jedoch garantiert optimal.
 
docFood empfiehlt:
Probieren Sie doch gleich mal eines unserer Rezepte mit getrockneten Hülsenfrüchten, zum Beispiel Penne Rigate mit Linsen-Walnuss-Sugo , Rotkohl-Linsen-Salat mit Blauschimmelkäse oder Bohnencreme-Suppe mit Lammfilet und Curry-Joghurt .
Wenn Sie keine Zeit oder Lust haben, getrocknete Hülsenfrüchte zu verwenden, gibt es auch viele Rezeptideen mit Erbsen, Linsen oder Bohnen aus der Dose oder der Tiefkühltruhe – einfach über das Suchfeld oben rechts eingeben oder in unserer Rezeptrubrik stöbern.

Melanie Kirk Mechtel

Erbsen-Küchlein mit Tomaten-Gurken-Salsa

Zutaten für 4 Personen:
Für die Salsa:
400 g Tomaten, 60 g Bund Frühlingszwiebeln, 100 g Salatgurke, 1 Stiel Minze oder glatte Petersilie, 2 EL Öl, Salz, 2 EL Limettensaft, Tabasco
Für die Küchlein:
250 g junge Erbsen (gepalt), Salz, 60 g Frühlingszwiebeln, 2 Eier, 160 g Mehl, 1 TL Backpulver, 200 ml Milch, 100 g Kräuterquark, 50 g Butterschmalz
Zubereitung:
1 Für die Salsa die Tomaten waschen, vierteln entkernen und fein würfeln. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und fein hacken. Gurke schälen, längs halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch fein würfeln. Kräuterblättchen abzupfen, fein schneiden. Alles mischen. Öl unterrühren. Mit Salz, Limettensaft und Tabasco pikant abschmecken.
2 Für die Küchlein die Erbsen in wenig Salzwasser 2 bis 3 Minuten dünsten, abschrecken und abtropfen lassen.
3 Frühlingszwiebeln putzen, waschen und fein hacken. Eier trennen. Mehl und Backpulver mischen. Mit Eigelben, Milch, Quark und 1/2 TL Salz glatt rühren. Erbsen und Frühlingszwiebeln unterheben. Eiweiß steif schlagen, unterheben.
4 In einer Pfanne im heißen Butterschmalz portionsweise kleine Küchlein von jeder Seite 3 bis 4 Minuten goldbraun backen. Mit der Tomaten-Salsa anrichten.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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