Schlagwortarchiv für: Kräuter

Cremige Sauerampfersuppe

Zutaten
(für 4 Portionen)
300 g Sauerampfer, 3 Kartoffeln (geschält und gewürfelt), 1,5 l Gemüsebrühe, 2 Eigelb, 4El Sahne, 1 Prise Salz, Schwarzer Pfeffer, Spritzer Zitrone od. Limette, etwas Butter, etwas Creme fraiche, 4 dünne Scheiben Baguette, Etwas Olivenöl, 1 kl. Knoblauchzehe, Kräuter: Kresse, Kerbel od. Petersilie zum Bestreuen
 

 Zubereitung

1 Sauerampfer abbrausen und putzen (grobe Stielstücke oder unschöne Stellen entfernen)
2 Den Sauerampfer in etwas Butter unter ständigem Rühren anschwitzen. Einen Spritzer Limetten- od. Zitronensaft dazugeben – der Sauerampfer behält dann besser die grüne Farbe und bekommt einen schönen frischen Geschmack.
3 Wenn der Sauerampfer weich ist, mit Gemüsebrühe aufgießen.Den Gemüsefond aufkochen und die Kartoffelwürfel dazugeben. Ca. 30 Min. kochen lassen bis die Kartoffeln gar sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4 Parallel etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Eine kleine Knoblauchzehe dazu – nur für’s Aroma kurz mit anschwitzen. Danach die Knoblauchzehe entfernen.
5 Die Baguette Scheiben in wenigen Minuten von beiden Seiten goldbraun rösten, bei Seite legen.
6 Die Suppe durchpassieren.
7 Eigelbe mit Sahne und etwas heißer Suppe verrühren. Diese Mischung in die Suppe gießen.
8 Die Suppe bei ganz geringer Hitze binden lassen. Achtung: die Suppe darf jetzt nicht mehr kochen, da sonst das Ei gerinnt.
9 Suppe in tiefen Tellern oder Suppenschalen anrichten, ein Klecks Creme fraiche und das Baguette-Stück dazu.
10 Mit frischen Kräutern (Kresse, Kerbel o.ä.) bestreuen und servieren
 

Tipp von docFood

Der Frühling lässt grüßen: Sauerampfer gehört zu den ersten frischen Kräutern, die es jetzt wieder auf den Märkten gibt. Und außerdem: Sauer macht lustig! Dann hoffen wir, dass das Süppchen nicht nur frühlingsfrisch, sondern auch lustig macht.

Andrea Peitz

Rückstände in Lebensmitteln? Bundesamt gibt Entwarnung!

Müssen wir uns um Rückstände von Pflanzen-schutzmitteln in Lebensmitteln sorgen? Darauf gibt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit eine klare Antwort: Nein! In Deutschland und in der EU erzeugte Lebensmittel sind sehr selten mit zu hohen Rückständen an Pflanzen-schutzmitteln belastet. Im Jahr 2015 wurden nur bei 1,1 % der untersuchten Erzeugnisse Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt.
 
Die jüngst veröffentlichten Untersuchungsergebnisse der Bundesländer, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in der „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2015“ veröffentlicht hat, bestätigen das seit Jahren niedrige Niveau.
 

Bohnen, frische Kräuter und Tee häufiger belastet

Im Rahmen der Kontrolle von Lebensmitteln wurden 2015 bei der Untersuchung von 18.765 Lebensmittelproben in den Laboren der Bundesländer über 5,8 Millionen Analysen durchgeführt. Dabei wurden die Grenzwerte für Pflanzenschutzmittelrückstände in Erzeugnissen aus Deutschland und Ländern der EU bei 1,1 % der Proben überschritten Bei Erzeugnissen aus Drittländern außerhalb der EU wurden zwar in 5,5 % der Proben Überschreitungen festgestellt – doch auch hier ist die Tendenz fallend (Vorjahr 5,8 %). Ebenfalls erfreulich: Bei 54 von insgesamt 124 ausgewerteten Lebensmitteln konnten in keiner der untersuchten Proben Grenzwertüberschreitungen festgestellt werden. Es gibt allerdings Unterschiede bei der Betrachtung einzelner Kulturen. Bei häufig verzehrten Lebensmitteln wie Äpfeln, Karotten, Kartoffeln und beliebten saisonalen Erzeugnissen wie Erdbeeren oder Heidelbeeren sind seit Jahren kaum oder gar keine Überschreitungen der Höchstmengen von Rückständen festzustellen. Andere Kulturen wie Bohnen und Tee tauchen immer wieder in der Liste der Kulturen mit den meisten Überschreitungen auf. Bohnen (mit Hülsen 7,6 % Überschreitungen) und Tee (4,8 %) fielen schon in den letzten Jahren häufig auf und gehörten auch 2015 zu den negativen Spitzenreitern. Hier reihten sich 2015 auch frische Kräuter (6,0 % Überschreitungen), Auberginen (3,4 %) und Paprika (3,0 %) ein. Die Situation der im Jahr 2014 prozentual am häufigsten aufgefallenen Mangos hat sich im Jahr 2015 deutlich verbessert. Sie gehören zwar auch 2015 zu den Lebensmitteln mit häufigen Überschreitungen des Rückstandshöchstgehaltes, allerdings lag die Überschreitungsquote mit 2,7 % erfreulicherweise wieder deutlich unter der des Jahres 2014 (8,3 %).
 

Lebensmittel aus ökologischem Anbau deutlich weniger Rückstände

Biolebensmittel wurden wie in den Vorjahren besonders intensiv kontrolliert. Etwa 10 % der Untersuchungen insgesamt wurden an Lebensmitteln aus biologischem Anbau durchgeführt, deren Anteil am gesamten Lebensmittelmarkt unter 5 % liegt. Die Kontrollen 2015 haben bestätigt, dass der Anteil an Lebensmitteln ohne nachweisbare Rückstände bei Biowaren mit 65 % deutlich über dem konventionell hergestellter Waren (36,6 %) liegt. Dies gilt ebenso für den Anteil der Lebensmittel, bei denen der Rückstandshöchstgehalt überschritten wurde. Der liegt bei Biolebensmitteln bei 0,5 %.
 

docFood rät

Im Grunde ist der Unterschied in der Belastung mit Rückständen zwischen Lebensmitteln aus konventionellem Ausbau und solchen aus Bioanbau aus gesundheitlicher Perspektive unerheblich. Bei beiden sind die Mengen unterhalb der Grenze, die unsere Gesundheit nachhaltig belasten könnten. Allerdings sind die Ergebnisse ein weiterer klarer Hinweis darauf, dass Bioanbau unsere Umwelt und die Nahrungsmittel weniger belastet. Grund genug, wo immer dies möglich ist, auf Lebensmitte aus biologischem Anbau umzusteigen – nicht nur unserer Gesundheit, sondern auch der Umwelt zuliebe.

Dr. Friedhelm Mühleib

 

Lachsfilet mit Kräuterhaube im Spargelsud

Zutaten für 4 Personen:
1 kg weißer Spargel, Salz, 2 Zitronenscheiben
1 Prise Zucker, 2 EL Butter, 2 EL Semmelbrösel, 2 TL Senf
2 EL Schnittlauchröllchen
2 EL fein gehackte Petersilie
1 EL fein gehackter Dill
4 Lachsfilets à 60 g, Pfeffer aus der Mühle
240 g Reis
Zubereitung:
1 Den Ofen auf 160 °C vorheizen. Den Spargel schälen, die Enden abschneiden. Den Spargel in Salzwasser mit der Zitronenscheibe und einer Prise Zucker bissfest garen. Vom Kochwasser 400 ml abnehmen und beiseite stellen. Den Spargel auf ein Sieb geben, mit reichlich kaltem Wasser abschrecken und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.
2 Inzwischen die Butter in eine Schüssel geben und cremig rühren. Die Semmelbrösel, den Senf und die Kräuter unter die Butter rühren. Die Lachsfilets quer halbieren, mit Salz und Pfeffer würzen und die Kräutermasse auf den Filets verteilen. Die Filets auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und für 8 Minuten in den Ofen geben.
3 Den Reis in reichlich Salzwasser garen. In der Zwischenzeit den Spargelsud aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Den Spargel hineingeben und darin ziehen lassen.
4 Den Spargel mit dem Sud in tiefen Tellern anrichten und das Lachsfilet daraufsetzen. Mit dem Reis servieren. Als Nachtisch Apfelmus reichen.
 
Quelle: Precon BCM Diät

Kartoffel-Sellerie-Gratin

Zutaten für 4 Personen:
350 g Kartoffeln
200 g Knollensellerie
250 ml Rama Cremefine zum Kochen 15%
100 g geriebenen Emmentaler
1 TL Salz, frisch gemahlener Pfeffer
geriebene Muskatnuss
1 EL frische Kräuter
Zubereitung:
1 Kartoffeln und Sellerie schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Kartoffel- und
Selleriescheiben in eine gefettete Auflaufform (30 x 20 cm) schichten.
2 Cremefine zum Kochen mit Emmentaler, Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, über das Gemüse
geben und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Gas: Stufe 3/Umluft: 175 °C) ca. 50 Minuten goldbraun backen.
3 Kräuter waschen, trocken schütteln. Gratin mit frischen Kräutern bestreut servieren.
 
Quelle: Rama Cremefine
 

Bärlauch sammeln – aber richtig!

Raus in den Wald und Bärlauch sammeln – das ist im Frühling eine prima Idee! Wenn es draußen grün wird, hat das würzige Wildkraut Saison. Wer einfach drauf los pflückt, dem kann eine böse Überraschung blühen: Bärlauch sieht einigen giftigen Pflanzen wie etwa Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zum Verwechseln ähnlich. Das ist besonders gefährlich, weil diese zum Teil am selben Standort wachsen. Wer den sogenannten Wildknoblauch sammeln und genießen möchte, ohne seine Gesundheit zu gefährden, sollte ein paar Tipps beherzigen. docFood sagt, welche das sind.
Am ehesten sind Bärlauchpflanzen in Auen- und Laubwäldern zu finden. Denn sie lieben schattige Plätze unter Bäumen und lockeren, leicht feuchten Boden.
 

Bärlauch richtig pflücken

Ein Bärlauch kommt selten alleine, denn dort, wo er wächst, breitet er sich gerne wie ein Teppich auf dem Waldboden aus. Das knoblauchartige Aroma ist dann auch sofort zu erschnuppern. In vergangenen Zeiten lockte der Duft in den Frühlingswäldern auch die Bären nach dem Winterschlaf an. Sie füllten die hungrigen Mägen mit dem leckeren Kraut, um wieder zu Kräften zu kommen. Früher glaubte man, dass die Tiere ihre Kraft ganz besonders dem Bärlauch Kraft verdanken – daher der Name.
Wer Bärlauch im Freien sammelt, sollte die Blätter möglichst einzeln und ziemlich nah am Boden pflücken oder schneiden. Denn zum einen ist der lange Stiel der Blätter ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu den giftigen Doppelgängern. Zum anderen behält die Pflanze so ihre Kraft.
Wenn Sie ein Blatt tief am Stiel pflücken, sollte deutlicher Knoblauchgeruch an der Schnittstelle austreten. Das ist ein sicheres Zeichen, dass es sich um Bärlauch handelt. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann Bärlauch natürlich auch im Garten oder auf dem Balkon ziehen. Im Garten empfiehlt sich eine Wurzelsperre, weil sich das Wildkraut ziemlich breit machen kann. Sobald die Pflanzen blühen, nimmt ihr Aroma ab, daher die Bärlauchblätter am besten vorher ernten.
 

Bärlauch haltbar machen

Frisch schmeckt am besten. Deswegen sollten Freunde der aromatischen Lauchpflanze den Frühling nutzen, um Suppen, Saucen, Spargelgerichte und jede Menge anderer Speisen mit den frischen Blättern zu würzen – oder mit Zubereitungen daraus. Wer auch nach der Saison auf das intensive Aroma nicht verzichten möchte, kann Bärlauch leicht haltbar machen. Hier ein paar Vorschläge von docFood, wie das ganz einfach geht:
● Bärlauch einfrieren
Blätter kurz abspülen, gut trocken tupfen und ab damit in die Gefriertruhe.
Bärlauch in Öl
Bärlauch waschen, trocken schütteln und mit gutem Olivenöl im Mixer pürieren. In ein Glas geben und mit Öl bedecken. Wer mag, kann auch ein leckeres Pesto zubereiten, das toll zu Nudeln oder zu anderen Gerichten passt: 100 Gramm Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten und in den Mixer geben. Drei Handvoll Bärlauchblätter etwas zerkleinern und zufügen. Dann nach und nach mit Öl aufmixen, bis das Pesto eine cremige Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Bärlauchbutter
Bärlauch sehr fein schneiden bzw. hacken und mit weicher Butter, Pfeffer und Salz verkneten. Je nach Geschmack passen auch Senf, Zitronenabrieb oder Curry zum Rezept. Um länger etwas von der leckeren Bärlauchbutter zu haben, kann sie auch eingefroren werden. Dazu zum Beispiel mit einem Spritzbeutel kleine Tupfer auf ein Tablett setzen und in das Gefriergerät geben. Sind die Portionen durchgefroren, können sie auch platzsparend in einer Dose oder einem Gefrierbeutel aufbewahrt werden.
 

Tipp von docFood:

Sammeln Sie nur so viel, wie sie tatsächlich brauchen, Stichwort Naturschutz. Und selbst gesammelte Blätter unbedingt gründlich waschen, nicht, dass Sie sich einen Fuchsbandwurm einfangen. In unserem Rezeptarchiv haben wir leckere Rezepte mit Bärlauch, zum Beispiel Spaghetti mit Bärlauch-Pesto und Garnelen oder Bärlauch-Cremesuppe mit Spargel. Schauen Sie doch mal rein!
Tipps zum Bärlauchsammeln sowie schöne Rezepte gibt es auch im „Wald- und Wiesen-Kochbuch„, das wir in der Rubrik „Bücher“ vorgestellt haben.

Melanie Kirk-Mechtel

Nase voll? Hilfe aus der Kräuterküche

Die nächste Erkältung kommt bestimmt – falls sie nicht sogar schon da ist. Warm-kalt-kalt warm – drinnen und draußen – der ständige Temperaturwechsel in dieser Jahreszeit stresst unser Immunsystem und macht anfällig für Schnupfen, Husten und Heiserkeit. Was ein Glück, das es verschiedene Kräuter, Gewürze und Heilpflanzen aus der Küche gibt, die z. B. als Tees typische Erkältungsbeschwerden auf sanfte und natürliche Weisen lindern oder verhindern.
 

Thymian bei Husten

Das kräftige Aroma des Thymians ist in erster Linie dem Thymol zu verdanken. Das ätherische Öl riecht nicht nur würzig, sondern wirkt darüber hinaus krampflösend, keimtötend und hilft, den Schleim von den Bronchien zu lösen. Thymian ist Bestandteil von vielen Erkältungstees ( am besten den Apotheker fragen.) Alternative: Hustentropfen, die den Thymianwirkstoff in hoher Konzentration enthalten. In Duftlampen verbessert Thymianöl nicht nur das Raumklima, sondern kann auch vorbeigend gegen Husten und Erkältung wirken. In der Küche passt Thymian zu vielen Gerichten der mediterranen Küche. Die Konzentration im Essen ist allerdings meist nicht hoch genug, um bei Erkältung zu wirken.
 

Anis- und Fenchelfrüchte

Beide kommen häufig zum Einsatz, wenn der Magen drückt. Doch auch bei Erkältungskrankheiten wirken sie manchmal Wunder. Auch hier sind es die ätherischen Öle, die wirken. Ähnlich wie beim Thymian lösen sie festsitzenden Schleim aus den Bronchien und fördern zugleich dessen Abtransport aus den Atemwegen. Einige Tassen Anis- und Fencheltee, über den Tag verteilt, versüßt mit etwas Honig, helfen ebenfalls, hartnäckigen Schleim zu lösen und die Nase zu befreien.
 

Salbei

Wozu Mundwasser, wo es doch Salbei gibt. Salbeiblatt schafft frischen Atem. Nicht umsonst wird das Kraut auch „Probiotikum der Mundhöhle“ genannt. Es gibt keine bessere Gesundpflege für Mund, Nase und Rachen, als ab und zu auf einem Salbeiblatt zu kauen. Setzen Halsschmerzen ein, möglichst frühzeitig mit der Salbeikur beginnen. Tipp: Konzentrierten Salbeitee aus frischen Blättern selbst kochen und alle 2 Stunden gurgeln damit. Alternative wäre ein Inhalations-Dampfbad: Übergießen Sie in einer Schüssel 1 Handvoll Salbeiblätter mit etwa 2 Liter heißem Wasser, legen ein Handtuch über Kopf und Schüssel und atmen den Dampf ein – so lange es Ihnen gut tut.
 

docFood rät

Natürlichkeit ist gut – trotzdem sollte man es auch damit nicht übertreiben: Die Verwendung von frischen oder getrockneten Kräutern z.B. für Tees ist eigentlich immer risikolos. Bei konzentrierten Extrakten aus der Apotheke kann das anders sein: Reines Fenchelöl z.B. sollte man immer nur stark verdünnt einsetzen. Vorsicht ist auch bei Säuglingen und Kleinkindern geboten: Stark riechende ätherische Öle können zu Atemstörungen führen. Auch das in den Salbeiblättern enthaltene Thujon kann zu Symptomen wie Hitzegefühl, Schwindel, erhöhter Herzfrequenz oder Krämpfen führen. Beim Kauen von Salbeiblättern oder dem Genuss von Tees (..falls der nicht eimerweise getrunken wird) ist jedoch nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen, da hier nur Spuren von Thujon enthalten sind.

Redaktion docFood

Erbsen-Kräuter-Risotto

Zutaten für 4 Personen:
1 EL Geflügelbouillon
1 Knoblauchzehe
2 EL Pflanzencreme
300 g Risotto-Reis (Arborio oder Carnaroli)
250 g Erbsen (frisch oder tiefgefroren)
200 ml trockener Weißwein
150 g Frischkäse mit Kräutern
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:
1 1,5 l Wasser mit der Geflügelbouillon in einem Topf zum Kochen bringen. Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.
2 Pflanzencreme in einem zweiten Topf zerlassen, Knoblauch, Reis und Erbsen zugeben und rühren, bis der Reis glasig ist. Weißwein dazugeben und rühren, bis er vom Reis aufgesogen ist. Einen Schöpflöffel Brühe zugeben und weiterrühren. Immer wieder einen Schöpflöffel Brühe dazugießen, wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist.
3 Wenn der Reis weich ist, aber noch einen leicht festen Kern hat, den Topf vom Herd nehmen, Frischkäse mit Kräutern unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Erbsen-Kräuter-Risotto vor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen.
 
Bildquelle: Rama
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Spargelschaumsuppe mit Kräutern und Lachstatar

Zutaten für 4 Personen:
für die Suppe:
400 g geschälter weißer Spargel, 1 EL Butter, 200 ml Sahne, 1 EL gehackter Kerbel, 1 EL glatte Petersilie, 1 EL fein geschnittener Bärlauch, 1 EL fein geschnittener Sauerampfer, 1 EL fein geschnittener Schnittlauch, Zucker, Salz, Pfeffer
für das Tatar:
200 g Lachsfilet ohne Haut, 1 kleine Schalotte, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Olivenöl, 1 EL fein geschnittener Schnittlauch, 1 EL kalte Butter
 
Zubereitung:
1 Den Spargel in kleine Stücke schneiden und in einem Topf in 1 EL Butter anschwitzen. 800 ml Wasser zugeben und den Spargel weich kochen. Die Kräuter zugeben, das Ganze mit einem Mixstab glatt pürieren und durch ein feines Sieb passieren.
2 Die Spargel-Kräuter-Suppe zusammen mit der Sahne zurück in den Topf geben und einmal aufkochen. Mit einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer würzen.
3 Das Lachsfilet und die Schalotte sehr fein würfeln. Beides in eine Schüssel geben und mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Olivenöl und Schnittlauch marinieren.
4 Das Lachstatar mittig auf Suppentellern anrichten. Die Butter mit dem Mixstab unter die Suppe schlagen, bis diese schön schäumt. Die Suppe in die Teller gießen und etwas Schaum darüber löffeln.
Dazu passt ein trockener Weißwein, zum Beispiel ein weißer Burgunder.
 
Bildquelle: Deutsches Weintor / Wirths PR
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Spargelsalat

Zutaten für 4 Personen:
500 g weißer Spargel
500 g grüner Spargel
2 Eier
1 TL Butter
1 TL Zucker
1 TL Salz
Petersilie, Schnittlauch, Dill
6 EL Sonnenblumenöl, 2 EL Weißweinessig
 
Zubereitung:
1 Die Endstücke des Spargels großzügig abschneiden, den weißen Spargel vom Kopf, den grünen Spargel von der Mitte bis zum Fußende mit einem scharfen Messer dünn schälen und anschließend in mundgerechte Stücke schneiden.
2 Inzwischen die Eier hart kochen, abschrecken, abkühlen lassen, schälen und fein hacken.
3 In einem Topf Wasser mit Butter, Zucker und etwas Salz erhitzen. Den weißen Spargel zugeben und 3 Minuten kochen, dann den grünen Spargel zugeben und 3 Minuten mit kochen. Dann herausnehmen und abtropfen lassen.
4 Die Kräuter waschen, abtropfen lassen und fein wiegen. Aus 4 EL Öl, Weisswein Essig, Salz, Pfeffer und den Kräutern eine Vinaigrette zubereiten.
5 Den Spargel in 2 EL Sonnenblumenöl in einer Pfanne einige Minuten leicht anbraten. Dann auf vier Tellern anrichten, mit gehacktem Ei bestreuen und mit Vinaigrette beträufeln.
Dazu schmeckt ein kühles Glas Weißer Burgunder.
 
Bildquelle: www.1000rezepte.de
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Frühling lässt sein blaues Band..

Seit gestern ist Frühling – ganz offiziell nach Kalender. In unserem Garten ist er schon seit Tagen. „Der kürzestes Weg ins Paradies ist der Weg in den Garten“, sagt ein altes japanisches Sprichwort. Auch im digitalen Zeitalter kann Gartenarbeit ein wunderbarer analoger Ausgleich sein. Gartenarbeit erdet, und Erdung ist eine Voraussetzung für ein gesundes Leben. Gartenarbeit spricht alle Sinne an, zu jeder Jahreszeit, im Frühling ganz besonders – jetzt mit den ersten bunten Blüten. Bald mit den grünen Kräutern – für Geruch und Geschmack. Wenig später mit Salaten, Obst und Gemüse. Wohl bekomm’s!

Für die, die den Rest vom schönen Mörike-Gedicht vergessen haben:

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
—  Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!