Limonen-Crème-brûlée mit Spargel-Erdbeer-Salat

Zutaten für 4 Personen:
Crème brûlée:
125 ml Milch, 380 ml Sahne, 60 g Zucker, 5 Eigelb, Mark einer Vanilleschote, abgeriebene Schale einer unbehandelten Limette
Spargel-Erdbeer-Salat:
300 g geschälter weißer Spargel, 30 g fein gehackter Ingwer, 2 EL Limettensaft, 70 g Zucker, 250 g Erdbeeren, brauner Rohrzucker
 
Zubereitung:
1 Den Backofen auf 100 °C vorheizen.
2 Milch, Sahne, Zucker, Eigelbe, Vanillemark und Limettenschale in eine Schüssel geben. Alles gut miteinander verrühren. Die Masse 60 Min. ruhen lassen, dann durch ein feines Sieb passieren. In ofenfeste Förmchen füllen und in ein tiefes Backblech stellen. So viel Wasser zugießen, bis die Förmchen zu einem Drittel darin stehen. Die Crème 3 bis 4 Std. im Ofen pochieren. Herausnehmen und abkühlen lassen.
3 Den Spargel in etwa 3 cm lange, schräge Stücke schneiden. Ingwer, Limettensaft und Zucker aufkochen. Den Spargel zugeben und etwa 6 Min. darin bei geringer Hitze garen, anschließend abkühlen lassen. Die Erdbeeren putzen, vierteln und unter den Spargel mengen.
4 Die Crème brûlée mit braunem Zucker bestreuen und mit einem Gasbrenner abflammen, bis der Zucker karamellisiert. Mit dem Spargel-Erdbeer-Salat servieren.
Zu diesem leckeren Gericht schmeckt hervorragend Grauer/Weißer Burgunder.
 
Quelle: Deutsches Weintor / Wirths PR

Fasten kann bei Fettleber heilen

Gegen Fettleber gibt es ein einfaches Rezept: Fasten. In vielen Fällen ließe sich damit auch ein bestehender Diabetes therapieren, wie  der Ernährungswissenschaftler Prof. Nicolai Worm bereits vor drei Jahren in seinem Buch „Menschenstopfleber“ postuliert hat. Jetzt haben Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München neue Erkenntnisse auf molekularer Ebene gewonnen, die die Thesen von Worm bestätigen.

 
In der Pressemeldung des Zentrums heißt es: „Die steigende Zahl an übergewichtigen Menschen entwickelt sich zu einem drängenden Problem. Insbesondere die dadurch verursachten Stoffwechselkrankheiten wie Typ-2-Diabetes und entsprechende Folgeerkrankungen können schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen haben. Eine reduzierte Aufnahme von Kalorien, etwa im Rahmen einer Intervallfastenkur, kann helfen, den Stoffwechsel wieder auf Vordermann zu bringen.“ Auf der Suche nach dem Grund dafür konnten die Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zeigen, dass bei Nahrungsentzug ein bestimmtes Protein hergestellt wird, das den Stoffwechsel in der Leber anpasst.
 

Fetteinlagerung: Proteinschalter in der Leber

Mithilfe so genannter transcript arrays konnten sie zeigen, dass speziell das Gen für das Protein GADD45β je nach Ernährung unterschiedlich oft abgelesen wurde: Je mehr Hunger, desto öfter produzierten die Zellen das Molekül, dessen Bezeichnung eine Abkürzung für das englische ‘Growth Arrest and DNA Damage-inducible’ ist. Modellversuche ergaben, dass GADD45β für die Steuerung der Fettsäureaufnahme in der Leber zu ständig ist. Mäuse, denen das Gen fehlte, entwickelten leichter eine Fettleber. Stellte man das Protein aber wieder her, so normalisierte sich der Fettgehalt der Leber. Zudem verbesserte sich der Zuckerstoffwechsel. Auch beim Menschen – so stellten die Wissenschaftler fest – gehen niedrige GADD45β-Spiegel erhöhten Fettanreicherung in der Leber und   erhöhtem Blutzuckerspiegel einher.
 

Hungern für die Gesundheit

„Der durch das Fasten verursachte Stress auf die Zellen der Leber scheint also die Produktion von GADD45β anzukurbeln, was dann den Stoffwechsel an die geringe Nahrungsaufnahme anpasst“, fasst Prof. Dr. Stephan Herzig, Direktor des Instituts für Diabetes und Krebs (IDC) am Helmholtz Zentrum München, zusammen. Die neuen Ergebnisse wollen die Forscher nun nutzen, um therapeutisch in den Fett- und Zuckerstoffwechsel einzugreifen und die positiven Effekte von Nahrungsentzug mit Wirkstoffen nachzuahmen.
 

Intervallfasten – Hungern für die Gesundheit from Helmholtz Zentrum München on Vimeo.

 

docFood meint

„Wirkstoffe“ zu entwickeln, die die „positiven Effekte von Nahrungsentzug nachahmen“ ist hanebüchener Unsinn, wo das Fasten doch eine sichere und (weitestgehend) nebenwirkungsfreie Methode des Nahrungsentzugs bietet  – es braucht nicht viel mehr als den persönlichen Willen dazu. Statt etwas Überflüssiges zu entwickeln, an dem im Zweifelsfall vor allem die Pharmaindustrie Freude hat, sollten sich die Helmholtz-Forscher Worms Anleitung zum Leberfasten zu Gemüte führen. Bei deren Lektüre kommt man schnell zu dem Schluss, dass mit dem Leberfasten die gesuchte Therapie bereits gefunden ist. Dann wäre allenfalls eine Studie sehr nützlich, die genau das verifiziert!

 Dr. Friedhelm Mühleib

Rhabarber auch nach der Saison genießen

Die Rhabarber-Saison ist kurz, genauso kurz wie die von Spargel. Beide werden nur bis zum Johannistag am 24. Juni geerntet, damit sich die Pflanzen bis zur nächsten Erntezeit erholen können. Wer also auch danach noch das säuerliche Stangengemüse genießen möchte, sollte die nächsten Wochen nutzen, um sich einen Rhabarber-Vorrat anzulegen.
Eingemacht oder eingefroren hält sich der Rhabarber bis zur nächsten Saison.

Rhabarber blanchieren

Zum Weiterverarbeiten müssen die Rhabarberstangen zuerst geputzt und geschält werden. Dazu die Enden abschneiden und die dünne Haut mithilfe des Schälmessers in Streifen abziehen. Die Stangen dann kurz unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und in ca. drei Zentimeter lange Stücke schneiden. In kochendem Wasser kurz blanchieren und in ein Sieb abgießen. Durch das Blanchieren geht viel von der unverträglichen Oxalsäure in das Kochwasser über. Daher sollten Sie das Wasser vor der Weiterverarbeitung stets wegschütten.
 

Rhabarber einfrieren

Rhabarber lässt sich auch roh einfrieren, wegen des Oxalsäuregehaltes der Stangen empfiehlt sich aber auch dabei das vorherige Blanchieren. Sind die Rhabarber-Stücke abgekühlt, können sie direkt in einen Gefrierbeutel gegeben und portionsweise eingefroren werden. Zum praktischeren Entnehmen können Sie die Stücke vorher auf einem Teller oder Tablett in den Gefrierschrank geben und in gefrorenem Zustand in den Gefrierbeutel füllen. Nun steht jederzeit ein (fast) frischer Vorrat an Rhabarber bereit, zum Beispiel für einen leckeren Rhabarberkuchen.
 

Rhabarber einmachen

Für Rhabarber-Kompott geben Sie drei Teile blanchierten Rhabarber mit einem Teil Wasser sowie Zucker nach Belieben in einen Topf und lassen das Ganze aufkochen. So lange köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und in saubere Einmachgläser füllen. Die verschlossenen Gläser entweder direkt auf den Deckel stellen, damit sich ein Vakuum bildet, oder im Wasserbad stehend noch weitere zehn bis 15 Minuten kochen lassen.
Wenn der Rhabarber nach dem Einmachen für Kuchen verwendet werden und daher noch stückig sein soll, empfiehlt sich folgende Methode:

  • (Blanchierte) Rhabarberstücke bis knapp unter den Glasrand in sterilisierte Weckgläser (ein Liter Inhalt) geben.
  • Gläser leicht mit dem Boden auf die Arbeitsplatte schlagen, damit möglichst kleine Lücken zwischen den Stücken sind.
  • 750 g Zucker mit 375 ml Wasser zum Kochen bringen und etwa 1 Minute kochen lassen.
  • Das Zuckerwasser kochend heiß über den Rhabarber gießen, bis ca. zwei Zentimeter unter den Glasrand.
  • Gläser gut verschließen und auf den Kopf stellen.

Tipp von docFood:

Lecker ist Rhabarber auch als Konfitüre, zum Beispiel in Kombination mit Erdbeeren. Dazu jeweils 500 Gramm Erdbeeren und Rhabarber klein schneiden, in einen Topf geben und zu Mus köcheln lassen. Dann 500 Gramm Gelierzucker 2:1 hinzufügen und weitere drei Minuten köcheln. Anschließend in Marmeladengläser abfüllen und fest verschließen.

Melanie Kirk-Mechtel

Mehr Kalium kann Bluthochdruck senken

Welt Hypertonietag war gestern – der Bluthochdruck bleibt. Mehr Kalium im Essen und gleichzeitig weniger Kochsalz kann vor Bluthochdruck schützen oder zu hohen  Blutdruck senken, sagt die Diplom-Oecotrophologin, Fitnesstrainerin und Low-Carb-Expertin Heike Lemberger (links im Beitragsbild) aus Hamburg: „Es gibt mehrere Studien, die zeigen, dass Menschen mit einer kaliumreichen Ernährung seltener an Herzkrankheiten oder einem Schlaganfall sterben.“
Grund genug für Menschen mit grenzwertigem oder zu hohem Blutdruck, so Lemberger, mehr Lebensmittel mit hohem Kaliumgehalt zu essen.
 

Mehr Kalium nutzt fast immer

Besonders spannend an den aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft: Die „PURE“ Studie z.B. hat gezeigt: zu viel Kochsalz (Natrium) schadet, zu wenig aber auch – und mehr Kalium nutzt fast immer. Eine hohe Natriumzufuhr, so stellte die Studie fest,  steigert den Blutdruck am deutlichsten, wenn die Kost gleichzeitig arm an Kalium ist. Neben dem Einsparen von Kochsalz  könnte deshalb  kaliumreiches Essen eine Schutzfunktion haben, vermuten die Forscher. Gleichzeitig zeigen verschiedene andere Studien: Menschen, die mit ihrer Ernährung nur wenig Kalium aufnehmen, haben häufig auch einen hohen Blutdruck.
 

WHO: Bei Bluthochdruck kaliumreich essen!

 Eine Ernährung, die reich an Kalium ist, trägt nicht nur zur Senkung des Blutdrucks bei, sondern scheint zudem das Risiko für Schlaganfall zu senken. Die Weltgesundheitsorganisation WHO kommt nach der Auswertung von weltweit insgesamt 33 Studien zum Schluss, dass sich Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, bei Menschen mit hohem Blutdruck durch eine hohe Kaliumzufuhr um 24 Prozent senken lässt. Auf Grund dessen hat die WHO ganz aktuell neue Zufuhrempfehlungen für Kalium gegeben: Während der Schätzwert der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die minimale tägliche Zufuhr von Kalium bei 2000 Milligramm liegt, empfiehlt die WHO Menschen mit gesunden Nieren seit Neuestem, täglich 3500 Milligramm Kalium zu sich nehmen ( …bei chronischer Nierenschwäche ist zu viel Kalium schädlich).
 

Statt Salz sparen mehr Kalium

„Kochsalzarm essen!“ gehört zu den Klassikern unter den Empfehlungen für eine blutdrucksenkende Ernährung. Täglich höchstens 6 Gramm Kochsalz, so lautet die Empfehlung für Erwachsene der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, höchstens 3 Gramm Salz täglich zu essen. Tatsächlich fällt es vielen Menschen schwer, die Aufnahme auf 3 Gramm und weniger zu reduzieren, weil vieles dann als geschmacklos und fad wahrgenommen wird. Wer viel Kalium zu sich nimmt, muss nicht ganz so streng Salz sparen. Das legt zumindest das Ergebnis einer Studie aus den USA nahe:  Teilnehmer mit hohem Kochsalzverzehr starben im Zeitraum von 15 Jahren tatsächlich häufiger an den Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – allerdings nur dann, wenn die Kaliumzufuhr niedrig war. Bei höherer Kaliumaufnahme waren entsprechen weniger Todesfälle zu verzeichnen.
 

Tipp von docFood

Mit einer Handvoll Rosinen täglich, so die Ernährungsexpertin Lemberger,  lässt sich die Kaliumversorgung deutlich verbessern. Eine Handvoll der süßen Trockenfrüchte entspricht einer Portion von etwa 25 g und enthält dabei nur 75 Kalorien. Das macht bei einer Person mit einem täglichen Energiebedarf von 2000 Kalorien gerade mal 3,8 Energieprozent aus. Gleichzeitig stecken 200 Milligramm Kalium darin. So liefert die Handvoll Rosinen 10% der empfohlenen Tagesmenge an Kalium.

 Dr. Friedhelm Mühleib

Foto: Heike Lemberger ‚in Action‘.

Hypertonie: „Wir brauchen den ganzheitlichen Blick“

Heute ist Welt-Hypertonietag: Etwa 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Bluthochdruck (Hypertonie). Das ist fast jeder Dritte. Zwar erkranken vor allem ältere Menschen, aber zunehmend sind auch Jüngere betroffen. Ein unbehandelter Bluthochdruck ist Risikofaktor Nr. 1 für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und damit für viele Todesfälle durch Herzinfarkte und Schlaganfälle verantwortlich. Im Interview mit docFood fordert  Dr. Dr. Charles C. Adarkwah: „In der Therapie der Hypertonie brauchen wir den ganzheitlichen Blick.“
 
Dabei kritisiert der Ernährungsmediziner, Hypertensiologe und Gesundheitsökonom, dass Lifestylefaktoren wie Ernährung und Bewegung in der Therapie nach wie vor noch nicht den Stellenwert genießen, den sie verdienen.
 
docFood: Wie wichtig es ist, Bluthochdruck früh zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln, darauf will auch in diesem Jahr der heutige Welt-Hypertonietag aufmerksam machen. Gibt es – was die Behandlung des Hochdrucks betrifft – entscheidende Neuigkeiten?
Adarkwah: Die gibt es tatsächlich: Die Ergebnisse der SPRINT-Studie könnten die Behandlung des Bluthochdrucks komplett verändern. Die Studie hat gezeigt, dass eine Senkung des Blutdrucks bei Hypertonikern auf unter 120 mmHg das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall – verglichen mit einem Zielwert von 140 mmHg – deutlich vermindert und zudem die Gesamtsterblichkeit senkt. Die Ergebnisse sind so eindeutig, dass die Senkung der Zielwerte auch in Deutschland schon im Fokus der Fachgesellschaften ist. Die entscheidende Frage wird allerdings sein, wie man dieses Blutdruckziel erreicht. Sowohl bei der derzeitigen Behandlung als auch in der Diskussion der Konsequenzen für die Zukunft, sind nicht-medikamentöse Maßnahmen unterrepräsentiert. Das sollte sich ändern. Wenn wir die niedrigeren Werte erreichen wollen – was meines Erachtens sinnvoll ist – müssen wir uns noch einmal genau über den Weg dorthin Gedanken machen.
docFood:  Der Einfluss von nicht-medikamentösen Maßnahmen wie Ernährung und Bewegung auf einen zu hohen Blutdruck gilt als hilfreich, aber begrenzt. Wenn jetzt der Blutdruck noch stärker gesenkt werden soll, ist dann nicht ein noch massiverer Einsatz von Medikamenten und eine noch geringere Wertschätzung von Ernährungs- und Lifestylemodifikationen zu erwarten?
Adarkwah: Ich sehe das anders: Ernährungs-und Lifestylefaktoren kommt eine sehr große Bedeutung zu. Bei den Teilnehmern der  SPRINT-Studie wurde der Fokus zwar auf Menschen mit Bluthochdruck, aber ohne Diabetes gelegt, obwohl das Vorliegen beider Erkrankungen in der Praxis häufig vorkommt. Trotzdem hatten die Studienteilnehmer fast alle noch weitere Begleiterkrankungen. Das macht deutlich: Unsere Patienten sind komplexe Individuen, bei denen der Bluthochdruck meist nur einen Teil des gesamten  Risikoprofils darstellt. Der Gesundheitszustand eines Hypertonikers hat in der Regel mehrere Facetten und meist ist Übergewicht eine davon. Deswegen darf sich der Blick auf den Nutzen einer Ernährungs- oder Bewegungtherapie nicht alleine am quantitativen Aspekt der Drucksenkung von einigen Millimetern Quecksilbersäule orientieren, sondern muss den Benefit für den Gesamtorganismus sehen. Eine gesündere und ausgewogenere Ernährung und Gewichtsreduktion bei adipösen Hypertonikern hat eine vielschichtigere Wirkung, als es sich in einem Blutdruckwert oder einer Senkung in mmHg fassen lässt.
docFood:  Man darf die Hypertonie also nicht isoliert sehen, sondern muss sie als ein Symptom der gesundheitlichen Gesamtverfassung eines Individuums sehen?
Adarkwah: So ist es. Wir behandeln ja auch grundsätzlich keine Einzelparameter. Es geht ja in der modernen Herz-Kreislauf-Prävention immer um ein Gesamtrisiko. Überspitzt gesagt: Was interessiert mich der höhere Blutdruck per se? Er ist zunächst einmal in erster Linie ein Risiko für ein eventuelles kardiovaskuläres Ereignis, und das ist, was mich eigentlich interessiert. Da sind dann andere Faktoren neben dem erhöhten Blutdruck genauso wichtig. Wir brauchen den ganzheitlichen Blick! Das wird m.E. von einschlägigen Fachgesellschaften häufig  zu eindimensional gesehen. Und bei diesem Blick aufs Ganze spielt die Ernährungsmedizin eine nicht zu verachtende Rolle – gerade hinsichtlich ihrer langfristigen Wirkung.

 Das Interview führte Dr. Friedhelm Mühleib

 
 
Lesen Sie den zweiten Teil des Interviews mit Dr. Dr. Adarkwah, in dem es um Möglichkeiten der Realisierung einer Ernährungstherapie und die Rolle von Ernährungsfachkräften geht, in den nächsten Tagen hier bei docFood.

Kalbsragout in Weißweinsauce

Zutaten für 4 Personen:
240 g Kalbfleisch aus der Keule
2 TL Butter, 2 EL Olivenöl
Pfeffer aus der Mühle, Salz
2 TL Weizenmehl
80 ml trockener Weißwein
250 ml Fleischbrühe
2 kleine Lorbeerblätter
260 g Reis
600 g Spargel
2 Prisen Rohrzucker
etwas Zitronensaft
10 g getrocknete Morcheln
4 EL Schlagsahne
2 Zweige Estragon, fein gehackt
2 TL Butter
Zubereitung:
1 Das Kalbfleisch in 2 cm große Würfel schneiden. Die Butter und das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Fleischwürfel darin anbraten, mit Pfeffer und wenig Salz würzen. Das Fleisch mit Mehl bestäuben und kurz anschwitzen. Mit dem Weißwein und der Fleischbrühe ablöschen. Die Lorbeerblätter dazugeben, alles kurz aufkochen lassen und zugedeckt bei milder Hitze ca. 35 – 40 Minuten garen.
2 Inzwischen den Reis nach Packungsangabe garen. Den Spargel schälen, das untere Ende abschneiden, waschen. Anschließend mit Salz, Zucker und Zitronensaft ca. 15 Minuten in Wasser garen, herausnehmen, abtropfen lassen und in 2 cm große Stücke schneiden.
3 Die Morcheln in heißem Wasser einweichen. Bei dem Kalbsragout die Lorbeerblätter entfernen und die Sahne unterrühren. Den Estragon und die Spargelstücke zum Fleisch geben und nochmals abschmecken.
4 2 TL Butter in einer Pfanne erhitzen, die Morcheln ausdrücken und darin 1-2 Minuten anbraten. Mit Pfeffer und Salz würzen. Die Morcheln über dem Kalbsragout verteilen.
Quelle: Precon BCM Diät

Lachsfilet mit Kräuterhaube im Spargelsud

Zutaten für 4 Personen:
1 kg weißer Spargel, Salz, 2 Zitronenscheiben
1 Prise Zucker, 2 EL Butter, 2 EL Semmelbrösel, 2 TL Senf
2 EL Schnittlauchröllchen
2 EL fein gehackte Petersilie
1 EL fein gehackter Dill
4 Lachsfilets à 60 g, Pfeffer aus der Mühle
240 g Reis
Zubereitung:
1 Den Ofen auf 160 °C vorheizen. Den Spargel schälen, die Enden abschneiden. Den Spargel in Salzwasser mit der Zitronenscheibe und einer Prise Zucker bissfest garen. Vom Kochwasser 400 ml abnehmen und beiseite stellen. Den Spargel auf ein Sieb geben, mit reichlich kaltem Wasser abschrecken und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.
2 Inzwischen die Butter in eine Schüssel geben und cremig rühren. Die Semmelbrösel, den Senf und die Kräuter unter die Butter rühren. Die Lachsfilets quer halbieren, mit Salz und Pfeffer würzen und die Kräutermasse auf den Filets verteilen. Die Filets auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und für 8 Minuten in den Ofen geben.
3 Den Reis in reichlich Salzwasser garen. In der Zwischenzeit den Spargelsud aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Den Spargel hineingeben und darin ziehen lassen.
4 Den Spargel mit dem Sud in tiefen Tellern anrichten und das Lachsfilet daraufsetzen. Mit dem Reis servieren. Als Nachtisch Apfelmus reichen.
 
Quelle: Precon BCM Diät

Spaghetti Primavera

Zutaten für 4 Personen:

250 g Möhren, 250 g grüner Spargel, 100 g Zuckerschoten, Salz, abgeriebene Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone, 4 EL Saucenbinder hell (z.B. von MONDAMIN), Pfeffer, 1 Prise Zucker, 1 kleines Bund Basilikum, 500 g Spaghetti, 30 g Pinienkerne, 50 g Parmesankäse
 

Zubereitung:

1 Möhren schälen und klein schneiden. Spargel abspülen, das untere Drittel der Spargelstangen schälen und die Enden großzügig abschneiden. Zuckerschoten abspülen und putzen. Möhren in 400 ml gesalzenem Wasser ca. 10 Minuten kochen. Nach ca. 6 Minuten den Spargel und in den letzten 2 Minuten die Zuckerschoten zugeben. Gemüse mit einer Schaumkelle aus dem Fond nehmen und warm stellen.
2 Zitronenschale und -saft zum Gemüsefond geben. Saucenbinder einrühren und unter Rühren 1 Minute kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Basilikum abbrausen und die Blätter fein schneiden. Basilikum unter die Sauce mischen.
3 Spaghetti in reichlich Salzwasser nach Anweisung al dente kochen. Pinienkerne in einer kleinen Pfanne fettfrei rösten. Spaghetti mit der Sauce und dem Gemüse mischen. Mit Pinienkernen bestreuen und den Parmesan darüber reiben.
 
Quelle: Mondamin