Hähnchenbrust mit Kräutern auf Pflaumen

Zutaten für 4 Personen:
4 küchenfertige Hähnchenbrustfilets à 150 g, Salz und
 Pfeffer aus der Mühle, Olivenöl

, 1 Schalotte, 1 Knoblauchzehe, 2 EL schwarze, entsteinte Oliven, 1 TL frisch gehackter Thymian, 1 TL frisch gehackter Rosmarin, 1 TL frisch gehacktes Basilikum, 1/2 TL Zitronenabrieb, 1 EL gehackte Pinienkerne, 2 – 3 EL frisch geriebener Parmesan
, 600 g rote Pflaumen, 2 EL Butter
, 2 EL brauner Zucker
 
Zubereitung:
1 Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
 Das Fleisch waschen, trocken tupfen, salzen, pfeffern und in einer heißen Pfanne mit 2 EL Öl rundherum kurz goldbraun anbraten. Herausnehmen und auf ein geöltes Backblech legen.
2 Für die Kruste die Schalotte und den Knoblauch abziehen und mit den Oliven hacken. Mit den Kräutern, Zitronenabrieb, den Pinienkernen, dem Parmesan und 2 EL Olivenöl mischen. Auf den Hähnchenbrüsten verteilen und im vorgeheizten Ofen goldbraun gratinieren lassen.
3 Zwischenzeitlich die Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und in Spalten schneiden. In einer Pfanne die Butter zerlassen, die Pflaumenspalten zugeben, mit Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen.
Auf Teller oder Platten verteilen, die Hähnchenbrüste in Scheiben schneiden, darauf anrichten und sofort servieren.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Kartoffelsuppe mit Möhren

Zutaten für 4 Personen:
500 g Kartoffeln
1 Stange Lauch
1 Stange Bleichsellerie
2 Möhren
2 EL Butter
750 ml Gemüsebrühe (Instant)
3 EL gekochte Haferkörner
1 Eigelb
50 g Schlagsahne
Petersilie
 
Zubereitung:
1 Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Möhren, Lauch und Sellerie waschen, putzen und zerkleinern.
2 Butter erhitzen und das Gemüse darin andünsten. Kartoffeln zugeben, Gemüsebrühe angießen und etwa 20 Minuten köcheln lassen.
3 Die Suppe leicht, aber nicht vollständig, pürieren und die gekochten Haferkörner unterheben. Den Topf von der Kochstelle nehmen, das Eigelb verquirlen und an die Suppe geben.
4 Schlagsahne steif schlagen. Suppe mit Schlagsahne und Petersilie garniert servieren.
 
Bildquelle: Wirths PR
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Haushalt nebenbei – sauber was gelernt

Ganz ehrlich: der Titel weckt in mir zunächst einmal leichten Widerwillen. Die Icons von Putzeimer, Gummihandschuhen und Geschirrstapel, die das Cover zieren, tun ihr übriges. Vermutlich hat das damit zu tun, dass – wie bei vielen berufstätigen Frauen – auch bei mir der Haushalt nebenbei laufen muss. Da dies nie so reibungslos funktioniert, wie man es gern hätte, ist vermutlich latent immer ein schlechtes Gewissen im Spiel. So ist das zumindest bei mir. Umso überraschender, dass das Büchlein gleich auf den zweiten Blick viele positive Aha-Erlebnisse zu bieten hat.
Ich schlage den Ratgeber auf und lerne zum Einstieg: mit dem Haushalt ist es wie beim Sport – am besten absolviert man täglich ein moderates, überschaubares Pensum. Die ersten generellen Tipps sind vernünftig, sachlich und pragmatisch. Die folgenden, insgesamt 7 Kapitel versprechen viel Nützliches – von „Putzen und Pflegen“ bis „Sicherheit, Strahlen und Energie“. Das Buch arbeitet mit dem Prinzip der Gegenüberstellung: Links „so nicht“, rechts „so geht’s“. Das ist einfach und einprägsam und wird unterstrichen durch viele überwiegend farbige Abbildungen und markant hervorgehobene Textbausteine.
Schon kommt die Überraschung: Tatsächlich entdecke ich bereits beim Durchblättern viel Nützliches und bin erstaunt, wie viel Neues und Lesenswertes mir begegnet. Wie oft doch meine eigene Haushaltsmethode der linken Seite gleicht! Z. B. mein Arsenal an Reinigungsmitteln: alles in allem kommen da locker 12 verschiedene Reiniger zusammen. Ich erfahre: wirklich gebraucht werden nur fünf. Das ist nicht nur gut für den Geldbeutel sondern auch für die Umwelt. Viele Tipps sind tatsächlich auch Tipps zum Schonen der Umwelt, für mehr Energieeffizienz und damit auch für Sparfüchse. Beispiel: Wie stellt man den Kühlschrank optimal ein? Dazu die nützliche Faustregel: „Lässt sich die Butter nicht streichen, ist es im Kühlschrank zu kalt“. Und das kostet bares Geld: Pro Grad weniger lassen sich 6 % Stromkosten sparen. Auch dies eine Kleinigkeit, die man mühelos und sofort umsetzen kann – einfach eine Stufe kleiner drehen, meist reicht Stufe 1! Das Ergebnis macht sich positiv im Portemonnaie bemerkbar. So geht es weiter und in jedem Kapitel findet sich viel Nützliches, Neues und Verblüffendes. Es wird aufgeräumt mit Mythen, unnützen Werbeversprechen und dem hartnäckigen Glauben „viel hilft viel“.
Fazit: Das eigentlich Schöne an dem Buch ist, dass man viele kleine Stellschrauben entdeckt, mit denen sich der Haushalt im Sinne von Zeit- und Geldersparnis optimieren lässt. Außerdem funktioniert der Ratgeber hervorragend als kleines Nachschlagewerk und steht auch dann zur Verfügung, wenn ‚Muttern‘ für die Haushaltsnachhilfe gerade mal nicht erreichbar ist.
 
Haushalt nebenbei
500 saubere Expertentricks
Autor: Christian Eigner
Stiftung Warentest
224 Seiten, Broschiert
ISBN 978-3-86851-403-2
EUR (D) 16,90
Online im Buch blättern oder direkt bestellen>>
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Stevia – wie natürlich ist der Süßstoff aus der Staude?

In Europa sind die süßen Substanzen aus der Stevia-Pflanze nach langem Hin und Her erst seit 2011 als Süßstoff zugelassen. Allerdings blieb danach der erwartete Stevia-Boom weitgehend aus. Hauptgrund: Die Stevia-Produkte konnten die geschmacklichen Erwartungen verwöhnter europäischer Gaumen nicht erfüllen. Jetzt könnte Stevia doch noch salonfähig werden – als Zuckerersatz in Coca-Cola. Nach der Einführung in Südamerika und jüngst in Großbritaninen plant der Getränkemulti demnächst auch in Deutschland die neue „Coca-Cola life“ auf den Markt zu bringen, die gut ein Drittel weniger Kalorien hat, weil ein Teil des Zuckers durch den pflanzlichen Süßstoff Stevia ersetzt wird.
In Paraguay versüßt Stevia, das Honigkraut, seit über 500 Jahren den bitteren Mate-Tee – ganz ohne Kalorien und Schaden für die Zähne. Das süße Geheimnis steckt in den Blättern der Staude, die getrocknet etwa 15 bis 30mal süßer als Zucker sind. Sogar 300mal süßer sind die in der Pflanze enthaltenen Steviolglycoside. Um diese Stoffe aus den Blättern zu isolieren, bedarf es jedoch keines überlieferten Volkswissens, sondern aufwändiger chemischer Verfahren. Eine Aufgabe also für die moderne westliche Welt, die vor einigen Jahren auf das neue alte Wunderkraut aufmerksam wurde. Eine natürliche Alternative zu Zucker und Honig ganz ohne Kalorien? Ein zahnschonender Süßstoff ganz ohne Nebenwirkungen? Aus diesem Stoff sind die Träume der Lebensmittelindustrie, die der zunehmenden Zuckerhysterie und der anhaltenden Skepsis gegenüber synthetischen Süßstoffen gerne etwas entgegensetzen möchten.
 

Europäische Behörde ESFA bescheinigt Unbedenklichkeit

Doch bei der Stevia-Verarbeitung zur Süßstoff-Gewinnung bleibt die Natürlichkeit weitgehend auf der Strecke – was in Europa im Vorfeld der Zulassung für Skepsis sorgte. Während die Substanzen in Ländern wie Argentinien, Australien, Brasilien, China, Japan und der Schweiz schon lange auf dem Markt waren, zog sich die Zulassung in Europa jahrelang hin. 2011 stufte die Lebensmittelbehörde ESFA die Steviolglycoside aus der Stevia-Pflanze als unbedenklich ein, nachdem einige große Konzerne diverse Bedenken durch stichhaltige Studien entkräften konnten. Zudem legte die EFSA eine Höchstmenge fest, die jeder Mensch täglich sein Leben lang zu sich nehmen kann, ohne Schaden zu nehmen. Ende 2011 erfolgte schließlich die Zulassung bestimmter Steviolglycoside durch die EU-Kommission.
 

Erfüllt geschmacklich nicht alle Erwartungen

Dass der erwartete Stevia-Boom ausblieb, liegt zum einen am Geschmack, der bei zu hohen Konzentrationen leicht bitter bis lakritzartig ausfällt. Mit vielen Getränken und Lebensmitteln harmonierte das nicht bzw. erforderte seitens der Hersteller ausgeklügelte Rezepturen. Zum anderen war den Verbrauchern schnell klar, dass auch die Steviolglycoside alles andere als „natürliche“ Süßstoffe sind. Nicht umsonst ist es heute bei uns verboten, auf Lebensmitteln, die Steviolglycoside enthalten, Steviablätter abzubilden bzw. den Begriff „Stevia“ zu verwenden. Wenn es um chemisch isolierte Süßstoffe geht, selbst wenn sie pflanzlichen Ursprungs sind, lässt der aufgeklärte Verbraucher hierzulande eben nicht mit sich spaßen! Man darf gespannt sein, ob nun Coca-Cola mit Coke life mit grünem Etikett so richtig Spaß haben wird.
 

Tipp von docFood:

Da Steviolglycoside backfest sind, kann – wer Zucker und Kalorien sparen möchte – einen Backversuch mit Stevia-Erzeugnissen wagen. Probieren Sie‘s doch einfach mal!
 
Bildquelle: viperagp – Fotolia.com
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Versunkener Zwetschgenkuchen mit Zwetschgenwasser-Sabayon

Zutaten:
Für den Knetteig: 175 g Weizenmehl, 1 TL Backpulver, 75 g Zucker, 125 g weiche Butter, 1 Eigelb, Butter für das Blech
Für den Belag: 1,5 – 2 kg Zwetschgen, 200 g Butter, 200 g Zucker, 1 Pk. Vanillezucker, 3 Eier, 200 g Dinkelmehl, 2 TL Backpulver, 50 g Zimtzucker
Für die Zwetschgenwasser-Sabayon: 60 ml Weißwein, 60 ml Zwetschgengeist, 80 g Zucker, 70 g Eigelb
Zubereitung:
1 Die Zutaten für den Knetteig mit der Hand gleichmäßig kneten. Teig auf der gebutterten Backform (Durchmesser 28 cm) auslegen. Den Boden ca. 10-12 Minuten bei 180 Grad goldgelb anbacken und im Anschluss etwas abkühlen lassen.
2 Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Die Butter mit dem Zucker und den Vanillezucker schaumig rühren, die Eier nach und nach dazugeben. Backpulver mit dem Dinkelmehl sieben und in die Masse rühren. Den Teig auf den ausgekühlten Boden verteilen und die Zwetschgen in Reihen auflegen. Den Kuchen ca. 45 Minuten bei 180 °C fertig backen und mit dem Zimtzucker bestreuen.
3 Alle Zutaten für die Sabayon in einer Schüssel über dem Wasserbad mit dem Schneebesen aufschlagen, bis die Sabayon eindickt und sämig wird. Sabayon immer sofort und heiß servieren!
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Zwiebelkuchen

Zutaten für 4 Personen:

Für den Teig: 200 g Dinkel-Vollkornmehl, 10 g frische Hefe, 1/8 l lauwarme Milch, 2 EL weiche Butter oder Margarine, 1 TL Salz
Für den Belag: 1 kg Zwiebeln, 100 g Speckwürfel, 5 EL Mehl Type 405, 250 g saure Sahne, 3 Eier, Kümmel, 1 gehäufter TL Salz
Außerdem: Fett für die Form
 
Zubereitung:

1 Das Mehl für den Teig in eine Schüssel geben, eine Mulde hinein drücken und die Hefe hinein bröckeln. Mit 6 Esslöffel Milch und etwas Mehl vom Rand verrühren. 10 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
2 Mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und erneut 15 Minuten gehen lassen. Teig nochmals durchwalken und eine gut gefettete Springform (26 cm) mit einem hohen Rand damit auslegen.
3 Für den Belag Zwiebeln abziehen, in Würfel schneiden und mit den Speckwürfeln glasig dünsten. Kurz abkühlen lassen.
4 Mehl mit wenig kaltem Wasser glatt rühren. Mit Saurer Sahne und Eiern zur Zwiebel-Speck-Mischung geben und verrühren. Kräftig mit Kümmel und Salz würzen und anschließend auf den Teigboden verteilen.
5 Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Zwiebelkuchen auf der mittleren Schiene etwa 35-40 Minuten goldgelb backen. Je nach Bräunungsgrad nach 30 Minuten die Temperatur auf 220 °C erhöhen, um die Oberfläche zu bräunen. Den Zwiebelkuchen warm servieren.
 
Bildquelle: AURORA
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Zahl der Woche: 70.000 Produkte mit Bio-Siegel

Seit Einführung des deutschen Bio-Siegels im Jahr 2001 wurden 69.024 Produkte registriert. Insgesamt sind es nach einer aktuellen Meldung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). 4.397 Unternehmen, die das markengeschützte Zeichen einsetzen (Stand: August 2014). Bei der „Informationsstelle Bio-Siegel“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) werden durchschnittlich 15 Produkte pro Tag angemeldet – und jeden Tag kommt ein weiteres Unternehmen hinzu, das mit dem Bio-Siegel auf den Verpackungen seiner Produkte werben möchte.
Seit Einführung des Bio-Siegels ist es für Verbraucher wesentlich einfacher, bei ökologisch erzeugten Lebensmitteln den Durchblick zu behalten. Zuvor ließ eine Vielzahl unterschiedlicher Siegel die Verbraucher oft ratlos vor den Regalen stehen. Mit dem Bio-Siegel ist nun auf einen Blick erkennbar, dass ein Produkt den Kriterien der EU-Öko-Verordnung entspricht.
Mit Abstand am häufigsten – ganze 9.500 Mal – findet man das Bio-Siegel auf den Verpackungen von Tee, Kaffee und Kakao. Kräuter und Gewürze sind rund 7.600 Mal mit dem Siegel ausgezeichnet, gefolgt von Brot und Backwaren mit über 5.700 Kennzeichnungen. Dabei bringen drei Viertel der registrierten Unternehmen mehr als zehn Produkte mit dem Bio-Siegel auf den Markt, rund drei Prozent der Unternehmen haben sogar hundert oder mehr Bio-Produkte angemeldet.
Weitere Informationen zum Biosiegel gibt es auf http://www.oekolandbau.de/bio-siegel/
 
Quellen: BMEL, BLE
Bildquelle: www.oekolandbau.de/© BLE/Dominic Menzler
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Eisbergsalat mit Trauben

Zutaten für 4 Personen:
1 Kopf Eisbergsalat, 150 g kernlose dunkle und helle Weintrauben, 40 g Walnusskerne, 1 Birne, 1 kleine rote Zwiebel, 4 EL Weißweinessig, 1 EL süßer Senf, 1 EL Honig, 4 EL Sahne, Salz, Pfeffer, 4 EL Rapsöl, 200 g Weichkäse mit Blauschimmel (z.B. Bavaria Blu), 2 TL rosa Pfefferbeeren
 
 
Zubereitung:
1 Eisbergsalat putzen, die Blätter ablösen, waschen und trocken schleudern. In mundgerechte Stücke teilen und in eine Schüssel geben.
2 Trauben waschen und halbieren. Walnusskerne grob hacken. Birne schälen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Vorbereitete Zutaten zum Salat geben.
3 Essig, Senf, Honig, Sahne, Salz, Pfeffer und Öl verrühren, über den Salat geben und gut vermischen. Käse in Scheiben oder Würfel schneiden und unterheben. Rosa Pfefferbeeren leicht zerdrücken und darüber streuen.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Kartoffelsalat mit Wiener

Zutaten für 4 Personen:
1200 g Kartoffeln
2 Schalotten
6 EL Sonnenblumenöl
1 Tasse Brühe
4 EL Weinessig
1 Knoblauchzehe
3 Paar Wiener Würstchen
1/2 Bund Schnittlauch
schwarzer Pfeffer, Salz
1 EL Senf
 
Zubereitung:
1 Kartoffeln als Pellkartoffeln garen, abgießen, schälen und in Scheiben schneiden.
2 Schalotten abziehen und fein würfeln. 1 EL Öl erhitzen, Zwiebelwürfel andünsten. Mit Brühe ablöschen. 1 EL Essig und die Kartoffeln zugeben. Bei kleiner Hitze solange vorsichtig wenden, bis die Kartoffeln die Flüssigkeit aufgesogen haben.
3 Die Knoblauchzehe abziehen und durch die Presse drücken. Die Wiener in feine Scheiben, den Schnittlauch in Röllchen schneiden.
4 3 EL Essig mit Pfeffer, Salz, Knoblauch, Senf und 5 EL Öl in einer Schüssel verrühren. Die Hälfte der Schnittlauchröllchen an die Sauce geben, die Kartoffeln und die Wurstscheiben unterheben. Den Kartoffelsalat gut durchziehen lassen und mit dem restlichen Schnittlauch bestreut servieren.
 
Bildquelle: Wirths PR
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Zahl der Woche: 1 Million Deutsche leben vegan

Die Zahl der Menschen in Deutschland, die vegetarisch leben, steigt weiter: Das Marktforschungsinstitut YouGov hat nun Daten veröffentlicht, die erstmals die vegan lebenden Menschen in Deutschland in den Fokus nehmen. Laut YouGov leben in der Bundesrepublik derzeit knapp 1 Million Menschen vegan, das sind 1,1 Prozent der Bevölkerung. „Typische“ Veganer sind laut einer Untersuchung der Universität Hamburg um die 30 Jahre jung, weiblich und leben seit ein bis zwei Jahren vegan.

Das Interesse an veganer Ernährung erlebt nach einer aktuellen Pressemeldung des VEBU (Vegearierbund) Deutschland einen regelrechten Boom, was nicht zuletzt auch an der Zahl der neu veröffentlichten Bücher zum Thema deutlich wird. Demnach wurden im Jahr 2011 zwölf vegane Kochbücher veröffentlicht, 2012 waren es 23, 2013 sind 50 neue vegane Kochbücher erschienen und dieses Jahr liegt die Zahl bei 77 Neuveröffentlichungen. „Die Verbraucher haben Freude an gesunder pflanzlicher Kost und kochen diese zunehmend auch zu Hause mit Freunden und Familie. Die Vorteile einer veganen Lebensweise für Umwelt, Tiere, Klima und die eigene Gesundheit sind enorm. Das erkennen immer mehr Menschen“, sagt VEBU-Geschäftsführer Sebastian Zösch.
 

Tipp von docFood

Rund 90 Prozent der Befragten in der Hamburger Untersuchung gaben an, dass es in den letzten Jahren sehr viel einfacher geworden ist, sich vegan zu ernähren. Das gilt auch für Menschen, die lieber vegan essen gehen als zu kochen. In jeder mittelgroßen deutschen Stadt gibt es mittlerweile vegane Restaurants und Cafés. Wer sich nicht sicher ist, ob und wie ihm vegane Kost schmeckt und bekommt, der kann das dort gut ausprobieren.
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