Spinat-Törtchen

Zutaten für 4 Personen:
200 g Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver, 1/4 TL Salz, 60 g Butter, 120 ml Buttermilch, 250 g Blattspinat, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Sonnenblumenöl, 3 Eier, 150 g Schmand, Salz & Pfeffer, 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss, 150 g Reibekäse
 
 
Zubereitung:
1 Mehl mit Backpulver und Salz mischen, Butter und Buttermilch zugeben und daraus einen elastischen Teig kneten. Den Teig 20 Minuten kalt stellen und ruhen lassen, anschließend ca. 3 mm dick ausrollen und 4 mit etwas Öl ausgestrichene Pie-Formen (circa 12 cm Innendurchmesser, 3-4 cm Höhe) damit auslegen.
2 Blattspinat putzen, waschen, gut abtropfen lassen und grob hacken. Knoblauchzehe abziehen, fein würfeln und in heißem Öl kurz andünsten. Blattspinat zugeben und 3 Minuten mitdünsten. Leicht salzen und pfeffern.
3 Die Eier mit dem Schmand und dem größten Teil des Reibekäses verquirlen, kräftig mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. Den Spinat unterheben und die Masse in die Pie-Formen füllen.
4 Die Spinat-Törtchen mit dem restlichen Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 190 °C 30-35 Minuten backen.
 
Quelle: Wirths PR

Nudelgratin mit Gemüse

Zutaten für 4 Personen:
60 g Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 250 g Auberginen, 200 g Zucchini, 200 g Staudensellerie, 80 g grüne Paprikaschoten, 300 g Tomaten, 2 EL Avocadoöl (z.B. von Neuseelandhaus), 1 TL gehackter Thymian, 1 TL gehackter Salbei, Salz, Pfeffer, 125 ml Rotwein, 300 g Röhrennudeln, Butter für die Form, 200 g Emmentaler, 200 ml Sahne, 3 Eigelb, 1 EL gehackte Kräuter (Petersilie, Liebstöckel, Bohnenkraut, Rosmarin), Salz, Pfeffer, Muskat, 20 g zerlassene Butter
Zubereitung:
1 Zwiebeln und Knoblauch schälen und ganz fein hacken. Das Gemüse waschen und trocknen. Die Auberginen in etwa 1 cm dicke Würfel schneiden, die Zucchini und den Staudensellerie in Scheibchen. Die Paprikaschote halbieren, Samen und weiße Trennwände entfernen und in 1 cm große Würfel schneiden. Die Tomaten blanchieren, häuten, halbieren, Stielansatz und Samen entfernen, das Fruchtfleisch würfeln.
2 Das Avocadoöl (verträgt auch hohe Temperaturen) in einer entsprechend großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin anschwitzen. Die Auberginenwürfel, Zucchini- und Selleriescheiben und die Paprikawürfel bei starker Hitze 4-5 Minuten unter Rühren mitbraten.
3 Die Tomatenwürfel zum Gemüse geben und mit Thymian, Salbei, Salz und Pfeffer würzen, den Rotwein aufgießen. Bei offener Pfanne und guter Hitze dünsten, bis das Gemüse weich und der Rotwein auf die Hälfte reduziert ist.
4 Die Nudeln in sprudelnd kochendem Salzwasser al dente kochen, abgießen und mit dem Gemüse mischen. Eine Gratinform mit Butter ausstreichen und die Nudel-Gemüse-Mischung einfüllen. Den Käse reiben, mit Sahne und den Eigelben verrühren, die Kräuter zugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. Die Käsesauce über die Nudeln verteilen.
5 Bei 200 °C im vorgeheizten Backofen 20-25 Minuten backen. Ab und zu die Oberfläche mit zerlassener Butter beträufeln.
 
Quelle: 1000rezepte.de

Rollmops & Co. – Hering hilft gegen den Kater

Karneval steht wieder vor der Tür, und damit fast untrennbar verbunden der Genuss von allerlei Alkoholika. Da kann es vorkommen, dass der eine oder andere nach ausgelassenem Feiern mit einem dicken Kopf aufwacht. Außer einer Kopfschmerztablette und viel Schlaf helfen auch ein deftiges Katerfrühstück und viel Flüssigkeit, um den Tag zu überstehen – und vielleicht am Abend wieder loszuziehen.
Ob als Rollmops oder als Matjes, Hering ist ein probates Lebensmittel gegen Alkohol-Nachwirkungen. docFood sagt, warum.
 

Woher kommt der Kater?

Werden alkoholische Getränke in größeren Mengen getrunken, wie zum Beispiel im Karneval, können pochende Kopfschmerzen und Übelkeit am nächsten Morgen folgen – die typischen Anzeichen eines Katers. Schuld daran sind zum einen die so genannten Fuselalkohole. Diese entstehen bei der alkoholischen Gärung als Begleitprodukte und werden in der Leber zu Giftstoffen abgebaut, die Herz und Kreislauf sowie die Sauerstoffversorgung des Gehirns beeinträchtigen. Aber auch der Alkohol selbst führt – je nach Dosis – dazu, dass Kopf und Glieder leiden. Denn er entzieht dem Körper Wasser und Mineralstoffe. Und jetzt kommt der Hering ins Spiel.
 

Warum hilft Hering?

Hering ist eiweißreich und liefert viele wertvolle Omega-3-Fettsäuren. In Salzlake eingelegt und säuerlich mariniert, ist er perfekt, um dem Körper Salz und Mineralstoffe – die so genannten Elektrolyte – zurückzugeben. Dabei ist die Wirkung von Rollmops, Salzhering und Matjes eher indirekter Natur, denn die salzigen und/oder sauren Leckerbissen machen durstig. Und viel Trinken, vorzugsweise stilles Wasser oder Kräutertee, ist noch die beste Lösung, um den Kater wieder loszuwerden. Ideal sind auch Suppen oder Eintöpfe mit viel Gemüse und Bewegung an der frischen Luft. Und wenn gar nichts mehr geht, dann einfach im Bett bleiben und sich und der Leber ein wenig Ruhe gönnen.
 

Tipp von docFood:

In unserer Rezeptrubrik finden Sie viele Ideen für Suppen und Eintöpfe, aber auch leckere Fischrezepte mit Hering & Co., zum Beispiel Bratheringe, Reibekuchen mit Matjestatar, Sauer eingelegte Heringe oder Heringssalat Norderney.
Und wenn Sie mehr über den Matjes-Hering wissen möchten, dann lesen Sie doch unseren Beitrag Neuer Matjes – jetzt frisch aus dem Fass, in dem es um die Matjes-Saison geht, die offiziell am 10. Juni startet.

Mecklenburger Käsesuppe

Zutaten für 4 Personen:
1 kleine Zwiebel, 1 EL Butter
500 ml Fleischbrühe, 250 ml Sahne
2 gekochte Kartoffeln
100 g Tilsiter
250 ml Weißwein
1/2 TL Kümmel, Pfeffer, Salz, Petersilie
1 Toastbrotscheibe
 
Zubereitung:
1 Zwiebel abziehen, fein würfeln und in einem Suppentopf in heißer Butter andünsten. Fleischbrühe und Sahne aufgießen und erhitzen.
2 Inzwischen die Kartoffeln reiben. Den Käse klein schneiden, an die Suppe geben und unter Rühren erhitzen, dabei den Wein zugießen.
3 Die geriebenen Kartoffeln in die Suppe rühren, um sie zu binden. Mit Kümmel, Pfeffer, Salz und Petersilie abschmecken.
4 Das Brot toasten und  in Würfel schneiden. Die Käsesuppe mit Croutons servieren.
Mehr leckere Ideen gibt es auf www.1000rezepte.de.
 
Quelle: Wirths PR

Heringssalat Norderney

Zutaten für 4 Personen:
4 Salzheringsfilets (250 g), 1/2 Knollensellerie, 200 g gegarte rote Beete, 1 Apfel, 1 hart gekochtes Ei, 2 Salzgurken, 200 g saure Sahne, 2-3 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer, 1 TL Zucker, 1 Msp. Senf, Dillfähnchen
 
 
Zubereitung:
1 Die Salzheringe einige Zeit wässern oder in Buttermilch einlegen, dann in mundgerechte Stücke schneiden.
2 Sellerie schälen, in zwei dicke Scheiben schneiden, diese einige Minuten weich kochen, herausnehmen und ebenfalls in Stücke schneiden. Die rote Beete mit einem Buntschneidemesser (für die geriffelte Form) in Scheiben schneiden. Den Apfel waschen, halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in Stifte schneiden. Das hart gekochte Ei fein hacken. Die Salzgurken in Scheiben schneiden.
3 Für das Dressing die saure Sahne mit Zitronensaft verrühren und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Senf abschmecken. Das Dressing mit den Heringsstücken, rote Beete, Selleriestiften, Apfelstücken und Gurkenscheiben gut vermengen und etwas durchziehen lassen.
4 Den Heringssalat in einer Schüssel anrichten und mit gehacktem Ei bestreuen. Mit Dillfähnchen garniert servieren.
 
Quelle: Wirths PR

Sauer eingelegte Heringe

Zutaten für 4 Personen:
Zum Einlegen:
4 Salzheringe (à 175 g), 125 ml Weinessig, 500 ml Wasser, 1 Zwiebel, 1 TL Senfkörner, 4 Lorbeerblätter
Für die Marinade:
300 g saure Sahne, 1 Zitrone, 1 säuerlicher Apfel, 2 Zwiebeln, 1 Gewürzgurke, Salz, Pfeffer, 1-2 TL Zucker
 
Zubereitung:
1 Die Salzheringe vom Fischhändler ausnehmen und den Kopf abschneiden lassen. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Mit den Senfkörnern, den Lorbeerblättern, Essig und Wasser in ein längliches Gefäß geben. Die Heringe unter fließendem Wasser abspülen und einige Stunden in der Marinade (am besten über Nacht) einlegen. Herausnehmen und gut abtropfen lassen.
2 Für die Marinade die saure Sahne mit dem Saft einer Zitrone verrühren. Den Apfel waschen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden, die Gewürzgurke fein würfeln. Die Apfelstücke, Zwiebelringe und Gurkenwürfel an die Marinade geben und mit Salz, Pfeffer und Zucker pikant abschmecken.
3 Die Salzheringe filetieren, unter die Sahne-Tunke heben und gut durchziehen lassen.
 
Quelle: Wirths PR

Ossobuco

Zutaten für 4 Personen:
4 Kalbshaxenscheiben (je ca. 2,5 cm dick mit Knochen, 1 mittelgroße Zwiebel, 3 mittelgroße Möhren, 3 Stangen Staudensellerie, 2  Knoblauchzehen, 1 große Dose geschälte Tomaten, (800 g), 8 El Olivenöl Salz Pfeffer, 200 ml Weißwein, 300 ml Kalbsfond, 2 Lorbeerblätter.
Für die Gremolata: 1 Bio-Zitrone, 1-2 kleine Knoblauchzehen, ein halbes  Bund feine glatte Petersilie

Zubereitung

1 Möhren, Staudensellerie, Zwiebel, 2 Knoblauchzehen fein würfeln.
2 Kalbshaxenscheiben waschen, trockentupfen, Haut anritzen (damit das Fleisch sich nicht wellt) salzen, pfeffern, kurz in Mehl wenden.
3 Olivenöl in einem großen Bräter (die Scheiben müssen nebeneinander Platz haben) erhitzen und Fleisch von beiden Seiten goldbraun anbraten.
4 Fleisch auf einem Teller beiseite stellen.
5 Gemüse-, Zwiebel und Knoblauch im Bräter anschwitzen, mit Weißwein ablöschen und 6 – 8 Minuten köcheln lassen, Tomaten hinzu geben, mit Salz und Pfeffer würzen.
6 Die Kalbshaxenscheiben zurück in den Bräter geben. Fond angießen und die Lorbeerblätter einlegen. Mit geschlossenem Deckel Fleisch im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad (Gas 1-2, Umluft nicht empfehlenswert) auf der 2. Schiene von unten ca. 1:20 Stunden garen, dabei die Fleischstücke einmal wenden.

Für die Gremolata:
1 Zitronenschale abreiben, Petersilie feinhacken, Knoblauchzehe sehr fein würfen. Alles zusammen vermischen.
2 Fleisch aus dem Backofen mit Gemüse im tiefen Teller servieren. Mit Gremolata bestreuen. Dazu passt eine Scheibe Baguette.

Redaktion docFood

Fotos: © muehleib

 
 

Foodporn – die Menschen mögen Süßes und liken Gesundes

Ein Phänomen geht um die Welt – foodporn. Dank Instagram teilen, posten und liken Menschen weltweit oft glamouröse, spektakuläre – oft aber auch eklige Fotos von Essen, Mahlzeiten und Lebensmitteln. Ein Phänomen, dem Yelena Mejova und ihre Kollegen vom Quatar Computing Research Institute auf den Grund gehen wollten. Das Ergebnis ihrer Untersuchung dürfte Zuckerhasser und Gesundheitsapostel schocken: „Weltweit begeistern sich die Nutzer am meisten für Süßigkeiten und Fast-Food“, schreiben Mejova und Kollegen. Trotzdem schließen die Autoren nicht aus, dass die Inszenierung von Kalorienbomben zu einem gesünderen Lebensstil beitragen könnte.
 
Besonders häufig und gerne werden Schokolade, Nutella, Kuchen und andere süße Kalorienbomben gepostet – alles was schokoladig, fettig und Fast Food ist. Oft sind die Gerichte provokativ in Szene gesetzt, mit ähnlichen Techniken wie bei Glamour- oder Pornobildern – daher auch der Namen ‚Foodporn‘.
 
Mehr Likes für Gesundes
Trotzdem gibt es Hoffnung für die Gesundheits-Fraktion: Während überwiegend Ungesundes gepostet wird (.. die Wirklichkeit also), werden vor allem auch Fotos von gesünderem Essen geliked (.. der Wunsch). Das repräsentiert wohl die ewige Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit, lässt aber, so die Forscherinnen, keine Rückschlüsse auf tatsächliches Ernährungsverhalten zu. „Foodporn beschreibt ein Phänomen, dass Menschen sich über das, was sie essen, darstellen und nach außen kommunizieren“, erklärt die österreichische Trendforscherin Hanni Rützler . „Essen ist wirklich zu einem Phänomen geworden, mit dem man die eigenen Werte, Vorlieben und Orientierungsgrößen kommunizieren kann.“ Es sei ein „wunderbares Mittel, Individualität auszudrücken.
 
10 Mio Posts in der Auswertung
Für die Untersuchung wurden alle Fotos mit dem Hashtag #foodporn auf Instagram ausgewertet, die innerhalb von 6 Monaten hochgeladen wurden. Insgesamt waren das knapp 10 Mio Posts, im Schnitt 62.000 pro Tag, aus sage und schreibe 222 Ländern, eingestellt von insgesamt 1,7 Millionen Nutzern. Eine wahrhaft gigantische Menge von Fotos – und ein wahrhaft globales Phänomen! Im Ranking der aktivsten Foodporn- Communities – bezogen auf Länder – stehen die USA, Kanada, Italien und Großbritannien ganz oben. Wobei die Autoren zu bedenken geben, dass der englische Ursprung des Wortes #foodporn verzerrend wirken könnte. Auch in asiatischen Ländern ist demnach der Instagram-Hype um #foodporn extrem. Es gibt dort den weltweit größten Anteil von Nutzern, die von ihren #foodporn-Erfahrungen berichten. Wer selbst schon den Kult der Japaner z. B. ums Essen und Lebensmittel erlebt hat, den dürfte das nicht verwundern.
 
Was genau ist in den #foodporn-Posts zu sehen?
Hierzu haben die Wissenschaftler ein Ranking, der Lebensmittel erstellt, die am häufigsten gepostet werden: Die einfache Formel lautet: Süßes, Schokolade, fettiges, kalorienreiches und Fastfood. Überraschend ist jedoch, dass bei den Likes auch Gesundes durchaus eine Chance hat. Außerdem analysierte das Team die weiteren Hashtags zu den Bildern und die Einstellung zum Essen, die daraus jeweils erkennbar war. Das gesundheitsbewussteste Land ist demnach Holland. 25 der 50 häufigsten Tags der #foodporn-Poster aus Holland neben hatten einen Bezug zu Gesundheit und sportlichem Lebensstil. Beispiel: #fitgirl, #fitspo, #eatclean. In Brasilien, Argentinien und Frankreich dagegen scheint man das Ungesunde zu Lieben.
 
docFood meint
Offensichtlich wird auf Instagram zwar massenweise ungesundes Essen gepostet. Dafür wird umso mehr gesundes Essen geliked. Unter dem Hashtag #foodporn sind inzwischen (Stand Februar 2017) 112 Millionen (!) Fotos registriert. Auch wenn Süßes & Co. überwiegen: Die Flut der Fotos zu gesundem Essen ist auf Instagram ebenfalls enorm. Die Hashtags #veganfood und #eathealthy stehen für jeweils mehr als 5 Millionen Fotos. Unter dem Hashtag #healthyfood sind sogar mehr als 20 Millionen registriet. Ein Blick auf diese Seiten lohnt für jeden, der nach Inspirationen für Rezepte und interessante Kombinationen sucht. Über ein Klick auf die Fotos gelangt man bei Instagram zu einer Übersicht des jeweiligen Nutzers: Die meisten davon sind Privatpersonen, doch häufig findet man auch Blogger und Experten, die sich mit den jeweiligen Themen beschäftigen. Das ist immer eine Entdeckungsreise wert.
Übrigens: Auch docFood ist auf Instagram aktiv: Hier ist der Link zu unserer Seite – und natürlich freuen wir uns über alle, denen unsere Fotos gefallen und die uns folgen.

Andrea Peitz

Winterzeit – Zeit für köstliche Suppen

Auf der Suche nach leckeren Suppenrezepten für nasskalte Wintertage bin ich auf „Suppenglück“ von Sonja Riker gestoßen. Obwohl bereits 2010 erschienen, hat es mich gleich beim ersten Durchblättern fasziniert: Für die Autorin sind Suppen mehr als Alltagskost oder bloße Sattmacher. Sie sind Bauchwärmer, Seelentröster oder Glücksbringer. Dabei sind Aufmachung und Rezepte wohltuend unaufgeregt und noch immer absolut zeitgemäß. Das Buch macht Lust, sofort eine der leckeren Suppen zu kochen.
 
Dabei versprechen verlockende Zutaten und Gewürze höchsten Genuss: Karotten-Mango-Basilikum-Suppe mit Cajun-Hühnchen-Spieß z. B. – das ist alles andere als eine langweilige Suppe. Es ist eine köstlich- raffinierte Mahlzeit, ideal für kalte Wintertage – wärmend und energiespenden zugleich, dabei jedoch keinesfalls kompliziert in der Zubereitung.
 

Von kreativ und exotisch bis solide: Suppen für jeden Geschmack

Die mehr als 60 fantasievollen Rezepte Von A- wie Apfel-Curry- Suppe bis Z wie Zucchini-Limetten- Suppe sind in insgesamt acht stimmige Kategorien unterteilt. Die Auswahl und Zusammenstellung der Zutaten, Kräuter, Gewürze und Toppings ist sowohl kreativ als auch geschmacklich absolut rund. Dabei gibt es überraschende Kombinationen wie ‚Lauch-Kokos, Dattel und Speck‘ oder ‚Kartoffel, Ananas und Koriandergrün‘, aufgepeppte Klassiker wie Kartoffel-Meerrettich-Topf mit Zitrone und geräucherter Forelle. Aber auch solides aus Omas Küche wie Tafelspitz mit Marktgemüse oder Kartoffelsuppe mit Wiener Würstel sind auf den insgesamt 176 Seiten dabei. Spätestens in den Kapiteln ‚Schlankmacher‘ und ‚Alltagserfrischer‘ dürfen wir dann auch das Vorurteil über Bord werfen, dass Suppen schwer und warm und nur was für kalte Tage sind, und ein Tomaten-Erdbeer-Shot mit Basilikum weckt Vorfreude auf sonnigere Zeiten.
 

docFood meint:

Ganz gleich jedoch ob klassisch oder exotisch, wärmend oder erfrischend – allesamt sind die Rezepte einladend und appetitlich illustriert, mit gleichermaßen schönen wie unaufgeregt-schnörkellosen und daher wohl auch zeitlosen Serviervorschlägen. Für die hochwertigen Fotos im Buch zeichnet Patrick Wittmann verantwortlich. Übrigens: Falls Sie zufällig gerade oder demnächst in München sind, können Sie sich eine Kostprobe der Köstlichkeiten auch live im ‚Susa Suppen-, Saft- und Gewürzeladen‘ von Sonja Riker gönnen. In Schwabing am Elisabethmarkt hat die Autorin ihre Suppenliebe in ein florierendes kleines Restaurant, Catering- und Eventgeschäft mit dem Namen „SUSA SUPPENGLÜCK“ verwandelt.

Andrea Peitz

 
Sonja Riker, Suppenglück, Verlag Antje Kunstmann, 1. Aufl. 2010, ISBN-13: 978-3888976872, 176 Seiten
Preis 19,90 €
 
Mittlerweile ist im gleichen Verlag auch erschienen: Mehr Suppenglück, ISBN- 13: 978-3888977909, gebundene Ausgabe, 19,95 €

Apfel-Lachs-Tatar

Zutaten für 4 Personen:
300 g Lachsfilet (Sushiqualität)
1 Bio-Zitrone, 1 Schalotte
1 golden Delicious, gewaschen
Fleur de Sel, frisch gemahlener Pfeffer
1 Granatapfel
bunte Sprossen
1 TL schwarzer Sesam
Zubereitung:
1 Lachsfilet waschen, trocken tupfen und mit einem scharfen Messer in sehr feine Würfel schneiden. Zitrone heiß waschen, trocknen und ein paar Zesten mit dem Zesten-Reißer aus der Schale reißen oder die Schale abreiben und beiseite stellen. 1⁄2 Zitrone pressen.
2 Schalotte schälen und fein würfeln. Apfel waschen, entkernen und mit Schale ebenfalls fein würfeln. Sofort mit etwa 1 EL Zitronensaft beträufeln und dem Lachs mischen. Mit Fleur de Sel und Pfeffer abschmecken.
3 Granatapfel halbieren und die Kerne sorgfältig heraus lösen. Einen etwa 8 cm großen Servierring (oder einen aus Alufolien-Streifen geformten Ring) auf einen Teller stellen und mit 1⁄4 des Tatars befüllen. Genauso mit dem Rest des Tatars verfahren.
4 Das Tatar mit Granatapfel-Kernen, Zitronen-Zesten, bunten Sprossen und einer Prise schwarzem Sesam garnieren und sofort genießen.
 
Quelle: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse