Wurzelgemüse heilt und hilft

Ingwerwurzel, Rote Beete oder Ginseng gehören zu den Wurzelgemüsen, denen die Naturheilkunde große Heilkraft zuschreibt. Auch Wurzelgemüse können natürlich keine Wunder wirken. Trotzdem gilt: Sie sind ernährungsphysiologisch besonders wertvoll und enthalten viele gesundheitlich wirksame Substanzen. Bei näherem Hinschauen offenbart fast jede der verschiedenen Wurzelgemüsearten ganz spezielle Pluspunkte, die der Medizin und Naturheilkunde seit langem bekannt sind. Hier einige Beispiele:

Möhren

Mit ihnen machen die meisten schon als Baby Bekanntschaft: Möhren sind das bekannteste und beliebteste Wurzelgemüse, und gesund sie sie obendrein. Das Rot der Möhre kommt vom Farbstoff Beta-Carotin, der in unserem Körper in Vitamin A umgewandelt wird. Über diesen kleinen Umweg wird die Möhre zum wichtigsten Vitamin A Lieferanten in unserer Nahrung. Ganz zu Recht wird sie deshalb auch „Augen- und Haut-Gemüse“ genannt, denn beide Organe brauchen besonders viel Vitamin A, um optimal funktionsfähig zu bleiben.

Rote Beete

Auch die zweite „Rote“ unter den Wurzeln überzeugt mit inneren Werten: Rote Bete enthält eine vitalisierende Kombination aus dem Vitamin Folsäure und dem Spurenelement Silizium, die in keiner Apotheke wirksamer zu haben ist. Ein Folsäureschub aus roten Rüben stimuliert u.a. die Produktion von Hormonen und Neurotransmittern wie Dopamin und Noradrenalin und sorgt so für mentales Wohlbefinden und gute Laune.

Meerrettich

Sie bringt nicht nur die Tränen zum Fließen: Die Meerrettichwurzel wird auch schon mal als „pflanzliches Antibiotikum“ bezeichnet und wirkt heilend und lösend vor allem bei Infektionen der Atemwege. Die Naturheilkunde empfiehlt frisch geriebenen Meerrettich bei Husten, Bronchitis, Stirnhöhlenentzündung, Katharren der Atemwege und Schnupfen. Übrigens: Der gesunde „Scharfmacher“ enthält doppelt so viel Vitamin C wie Zitronen!

Löwenzahn und Brennnessel

Die Naturheilkunde nutzt vor allem Kräuterwurzeln zu vielfältigen Heilzwecken: Löwenzahnwurzel wirkt harntreibend, appetitanregend, leberstärkend und verdauungsfördernd. Liebstöckelwurzel: Die Wurzel des aromatischen Gewürzkrautes wird seit langem zur Ausschwemmung und Durchspülung bei Harnwegserkrankungen benutzt. Auch in der Brennnesselwurzel finden sich Substanzen, die den Harnfluss anregen und z.B. bei chronischen Prostatabeschwerden hilfreich wirken.

Ingwer und Ginseng

Unter den Wurzel-Exoten finden sich ebenfalls Arten mit ganz vielfältigen Heilwirkungen: Schon die Seefahrer vergangener Zeiten nutzten die Ingwerwurzel als Mittel gegen Übelkeit, Schwindel und Erbrechen. Als Ingwertinktur und in Kapselform wird sie noch heute gegen Reisekrankheit eingesetzt. Auch frisch verarbeitet entfaltet Ingwer seine Wirkung als beruhigendes Magentherapeutikum. Die Substanz Gingeorol wirkt gerinnungshemmend und kann so vor Thrombosen und Schlaganfall schützen. Eine ganz besondere Wurzel ist die Ginseng-Wurzel, allein schon, weil viele Exemplare aussehen wie pflanzliche Miniaturmenschen. Die Ginsenoide und andere Inhaltsstoffe haben eine tonisierende und beruhigende Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Dadurch werden Konzentration und Aufmerksamkeit gefördert. Ginseng kräftigt das Immunsystem, verbessert die Stressresistenz und beugt auf diesem Weg auch Alterungsprozessen vor. Leider übersteigt die weltweite Nachfrage inzwischen bei weitem die Produktionskapazität der aus Korea stammenden Wurzel, was dazu führt, dass inzwischen viel minderwertige Ware angeboten wird.
 

Tipp von docFood

Ingwer-Tee ist auch ein toller Virenkiller in der Erkältungszeit: Ein Stück Ingwer schälen, in Scheiben schneiden, in einer Teekanne mit heißem Wasser übergießen und ziehen lassen.
 
 
Bildquelle: M. Großmann / pixelio.de
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In den Wurzeln liegt die Kraft

Wussten Sie schon, dass sich aus Petersilienwurzeln wunderbare Pürees und Cremesuppen zaubern lassen oder dass frittierte Schwarzwurzeln ganz herrlich zu gebratenem Fleisch schmecken? Wurzelgemüse liegt im Trend, und kulinarische Expeditionen in das Reich der Wurzeln versprechen viele köstliche Überraschungen.

Wurzeln mit viel Geschmack

Zugegeben: Kohlrübe, Steckrübe oder Pastinake gehören optisch nicht gerade zu den attraktivsten Gemüsen. Die meisten Wurzelgemüse sehen ausgesprochen unscheinbar aus und galten lange Zeit als „Armeleuteessen“. Doch Wurzelgemüse hat es in sich – es ist eine absolute geschmackliche Bereicherung des Speiseplans. Seit Starköche wie Dieter Müller das Wurzelgemüse geadelt haben, indem sie Rote-Bete-Püree, Schwarzwurzelsalat oder Selleriemus zum zentralen Bestandteil bestimmter Kreationen machen, ist das Interesse an den Gemüse-Klassikern endlich auf breiterer Ebene geweckt. Ganz davon abgesehen glänzt Wurzelgemüse mit vielen inneren Werten:
 

Wurzeln mit inneren Werten

Möhre, Sellerie & Co. sind ausgesprochen kalorienarm, enthalten aber im Verhältnis zum geringen Kaloriengehalt ausgesprochen viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Ein weiteres Plus der verschiedenen Wurzelgemüse-Arten ist ihr hoher Ballaststoffgehalt. Die verschiedenen Arten sind ausnahmslos sehr faserreich, unterstützen dadurch die Darmfunktion und beugen Darmträgheit und Verstopfung vor. Wurzelgemüse sättigt daher gut, ohne dick zu machen und kann so auch beim Abnehmen helfen.
Alle Sorten sind reich an sekundären Pflanzenstoffen (SPS), von denen viele im menschlichen Organismus heilende und schützende Wirkung entfalten.
 

Tipp von docFood:

Probieren Sie doch mal leckere Chips aus süßlich-würzigen Pastinaken: Pastinaken schälen, längs halbieren und – ebenfalls der Länge nach – in dünne Scheiben schneiden. In heißem Pflanzenöl knusprig ausbacken, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit feinen Meersalz bestreuen – einfach köstlich!
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse

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Spaghetti mit Tomaten, Bacon und Champignons

Zutaten für 4 Personen:
6 Tomaten, 100 g Bacon, in Scheiben, 200 g Champignons, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 400 g Spaghetti, Salz, 1 EL Olivenöl, 150 ml trockener Weißwein, Pfeffer aus der Mühle, 2 EL frisch gehackte Petersilie
 
 
 
Zubereitung:
1 Die Tomaten überbrühen, abschrecken, häuten, vierteln, entkernen und würfeln. Den Bacon in Streifen schneiden. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
2 Den Bacon in heißem Öl kurz anschwitzen. Die Zwiebel und den Knoblauch zugeben und 1 bis 2 Minuten mitschwitzen. Die Champignons 1 bis 2 Minuten mitbraten. Mit dem Wein ablöschen und die Tomaten unterrühren. Etwa 8 Minuten einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3 Die abgetropften Nudeln mit der Petersilie unter die Sauce schwenken und servieren.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Essig schützt vor der Gefahr im Blattsalat

Grüner Salat gilt vielen immer noch als Inbegriff des gesunden Lebensmittels. Tatsächlich tummeln sich auf den grünen Blättern von frisch gepflücktem Salat Millionen von Mikroorganismen – vor allem Bakterien, Hefen und Schimmelpilze. Davor schützt neben sorgfältigem Waschen vor allem ein guter Essig: Die althergebrachte Verwendung essighaltiger Salatdressings steigert nicht nur die Bekömmlichkeit, sondern vernichtet zuverlässig fast den gesamten Bakterienrasen.
 

Den Keimen keine Chance!

Sauer macht nicht nur lustig, sondern hält auch noch gesund: „Essighaltige Salatdressings reduzieren die Keimgehalte an Bakterien, Hefen, Schimmel- und Schwärzepilzen bei klassisch zubereiteten Blattsalaten innerhalb weniger Minuten“ – so beschreibt Dr. Gerhard Strauß von der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt in Speyer das Ergebnis seiner aktuellen Untersuchungen. Der Wissenschaftler hatte zunächst den Keimgehalt von ungewaschenem handelsüblichem Blattsalat gemessen, dann Essig-Marinade und – alternativ – eine Vinaigrette (Essig-Öl-Marinade) in haushaltsüblicher Zubereitung und Menge zugegeben und alles gut vermischt.
 

Schimmelpilze – gründlich vernichtet

Die keimtötende Wirkung des Essigs ließ nicht lange auf sich warten: Bereits unmittelbar nach Zugabe stellten die Wissenschaftler eine Inaktivierung von 60 % der Mikroorganismen bei der Essig-Marinade und sogar 80 % bei der Vinaigrette fest. Dabei wurden Schimmel- und andere Pilze offensichtlich besonders gründlich vernichtet. Das zeigt, so Dr. Strauß, dass sich mit Essig-Dressings in haushaltsüblichen – also verdünnten – Konzentrationen eine wirksame Desinfektion von Blattsalaten erzielen lässt. Wird der Salat vor der Zubereitung noch gewachsen – wie es im guten Haushalt üblich ist – führt die Verwendung eines essighaltigen Dressings zu einem Rückgang der mikrobiellen Belastung um 99 % innerhalb weniger Minuten.
 

Tipp von docFood:

Kein Salat ohne Dressing – und kein Dressing ohne Essig. Für eine klassische Vinaigrette verrühren Sie 4 EL Öl und 2 EL Essig, und würzen mit Salz und Pfeffer. Mit frischen Kräutern, Zwiebeln, etwas Senf und/oder einer Prise Zucker geben Sie dem Dressing das gewisse Etwas.
 
Bildquelle: Egon Häbich / pixelio.de
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Bratkartoffeln mit Rosenkohl und Spiegelei

Zutaten für 4 Personen:
500 g Kartoffeln
1 kg Rosenkohl
3 EL Butterschmalz
1 Hand voll Spinat
4 Eier
Salz
Pfeffer
 
Zubereitung:
1 Die Kartoffeln waschen und in Spalten schneiden. In Salzwasser ca. 10 Minuten nicht ganz gar kochen. Den Rosenkohl waschen, putzen und halbieren. Ebenfalls in Salzwasser ca. 8 Minuten mit viel Biss kochen. Abschrecken und abtropfen lassen. Die Kartoffeln mit dem Rosenkohl in 2 EL heißem Butterschmalz ca. 10 Minuten langsam unter gelegentlichem Wenden braun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
2 Den Spinat waschen, putzen und trocken schleudern. Im restlichen Butterschmalz vier Spiegeleier braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss den Spinat unter das Gemüse mengen und mit dem Spiegelei angerichtet servieren.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Birnen-Schoko-Kuchen mit Mandeln

Zutaten für 4 Personen:
6 Birnen
, Saft
 einer Zitrone, 350 g frischer Blätterteig, 150 g Zartbitterschokolade
, 150 g Butter
, 5 Eier
, 1 Prise Salz
, 200 g Puderzucker
, 75 g Mehl
, 75 g gemahlene Mandeln

, 100 g geschälte Mandelkerne, 4 EL Honig
 
 
Zubereitung:
1 Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
 Die Birnen schälen, halbieren, das Kernhaus entfernen und mit dem Zitronensaft beträufeln. Den Blätterteig in Formgröße ausrollen und auf das Blech legen.
2 Die gehackte Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen, vom Herd nehmen und die kalte Butter stückchenweise unterrühren. Die Eier trennen. Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen, die Eigelbe mit dem Puderzucker schaumig rühren, bis die Masse hell-cremig wird. Vorsichtig in die abgekühlte Schokoladen-Butter-Masse rühren.
3 Den Eischnee unterziehen. Das Mehl darüber sieben und zusammen mit den gemahlenen Mandeln vorsichtig unterheben. In einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen und auf den Blätterteigboden spritzen. Dabei einen Rand von ca. 1 cm frei lassen.
4 Die Birnenhälften mit der Schnittfläche nach oben darauf legen. Die Mandelkerne grob hacken und mit dem Honig leicht erwärmen. Auf den Birnen verteilen und im Ofen ca. 45 Minuten backen.
 Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und in Stücke geschnitten servieren.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse

Feldsalat mit Champignons und Forelle

Zutaten für 4 Personen:
200 g Feldsalat, 300 g braune Champignons, 3 Stiele Majoran und glatte Petersilie, 2 EL Olivenöl, Salz & Pfeffer, 3 EL Weißweinessig, 1 großer Apfel, 2 EL Apfelsaft, 1 Prise Zucker, 1 TL mittelscharfer Senf, 5 EL Rapsöl, 4 geräucherte Forellenfilets, 1 Handvoll Kartoffelchips (natur)
 
 
Zubereitung:
1 Feldsalat waschen, putzen, verlesen und trocken schleudern. In eine Schüssel geben. Champignons putzen, falls nötig waschen und trockentupfen. Je nach Größe halbieren oder vierteln. Kräuterblätter abzupfen und grob schneiden.
2 Pilze in einer Pfanne im heißem Olivenöl anbraten, salzen und pfeffern. Kräuter untermischen und beiseite stellen.
3 Apfel schälen und fein würfeln. Essig, Apfelsaft, Zucker, Senf, Salz, Pfeffer und Rapsöl verschlagen, mit den Apfelwürfeln mischen. Über den Feldsalat geben und vorsichtig mischen. Pilze ebenfalls untermischen.
4 Forellenfilets in mundgerechte Stücke zerteilen, mit dem Salat anrichten. Alles mit grob zerdrückten Kartoffelchips bestreuen.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Apfel-Curry-Suppe

Zutaten für 4 Personen:
1 Zwiebel, 1 großes Bund Suppengemüse, 2 EL Rapsöl, 1,5 EL Currypulver, 1 TL gem. Kurkuma, 1 gehäufter EL Mehl, 2 EL Tomatenmark, 1 l Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, 1 Lorbeerblatt, 4 Stiele Thymian, 1 Rosmarinzweig, 500 g säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop oder Braeburn), 3 EL Apfelkraut oder -gelee, 1 EL Zitronensaft, 150 g saure Sahne
 
Zubereitung:
1 Zwiebel schälen, Suppengemüse putzen bzw. schälen, alles würfeln. Im heißen Öl etwa 8 Minuten zugedeckt bei schwacher Hitze andünsten. 1 EL Curry, Kurkuma und Mehl mischen, Gemüse damit bestäuben. Tomatenmark zufügen und unter Rühren 1 Minute anschwitzen. Mit der heißen Brühe ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und aufkochen.
2 Lorbeer, Thymian und Rosmarin mit Küchengarn zusammenbinden und zufügen, Suppe 20 Minuten garen. Einen Apfel halbieren, eine Hälfte abgedeckt beiseite stellen. Übrige Äpfel schälen, entkernen und grob würfeln. Zur Suppe geben und weitere 10-15 Minuten garen. Kräutersträußchen entfernen.
3 Suppe fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Apfelkraut oder -gelee abschmecken. Übrige Apfelhälfte waschen, entkernen, raspeln oder hobeln und mit Zitronensaft mischen.
4 Suppe in Tassen oder Teller füllen, je einen Klecks saure Sahne und etwas Apfelraspel darauf verteilen, leicht mit übrigem Curry bestäuben.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Chinakohl-Rösti mit Roter Bete

Zutaten für 4 Personen:
500 g Kartoffeln, 250 g Chinakohl, 1 kleine Zwiebel, Salz & Pfeffer, 2 Eier, 2 EL Butterschmalz, 100 g saure Sahne, 1 TL geriebener Meerrettich (Glas), etwas Zitronensaft, 200 g Rote Bete, 1 EL Rotweinessig, 1 EL Rapsöl, 1 EL Schnittlauchröllchen

Zubereitung:
1 Kartoffeln schälen, waschen und fein raspeln. Chinakohl putzen und quer in feine Streifen schneiden. Knackige Streifen vom Strunkende beiseite stellen, zartes Grün (ca. 100 g) mit den Kartoffelraspeln mischen.
2 Zwiebel schälen, fein hacken und zufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Eiern vermengen. In etwas heißem Butterschmalz daraus nach und nach 12 kleine Rösti von jeder Seite ca. 5 Minuten knusprig braten, fertig gebratene Rösti nach Belieben warm stellen.
3 Inzwischen saure Sahne und Meerrettich verrühren, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
4 Rote Bete, je nach Größe, eine viertel bis halbe Stunde kochen und in Scheiben schneiden. 3 EL des Kochwassers mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Mit Roter Bete und beiseite gestellten Chinakohlstreifen mischen. Beides zu den Rösti servieren, mit Schnittlauch bestreuen.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Blutorangen – so rot, so süß

Wer Blutorangen liebt, muss jetzt zugreifen. Denn sie gehören zu den wenigen Früchten, die es – trotz Globalisierung – tatsächlich nur im Winter gibt. Anfang Januar kommen die ersten Blutorangen in den Handel – und leider ist die Saison für die Zitrusfrucht mit dem roten Fruchtfleisch schon Mitte März wieder beendet. Dabei ist die Blutorange mehr als nur eine „blonde“ Apfelsine mit rotem Pigment. Die feine Säure, die geschmacklich zwischen Apfelsine und Zitrone liegt, harmoniert ganz wunderbar mit der Süße der reifen Frucht.
 

Frucht und Saft: Schön rot und schön gesund

Grundsätzlich gilt: Je reifer die Frucht, desto dunkler und kräftiger ist die rote Farbe und desto süßer schmecken Frucht und Saft. Jetzt, wo der Körper nach Frische und nach Vitaminen lechzt, ist die Blutorange ein sehr guter Vitamin-C-Lieferant. Schon zwei Früchte decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Der rote Farbstoff gehört zu den Anthocyanen – und damit zu den Pflanzeninhaltsstoffen mit antioxidativer Wirkung, auch bekannt unter dem Begriff ‚Radikalenfänger‘. Damit trägt jede Blutorange ein kleines bisschen zur Stabilisierung unseres Immunsystems im Winter bei. Wie alle Zitrusfrüchte ist die Blutorange eine praktische Frucht: Kühl gelagert ist sie gut und gerne ein bis zwei Wochen haltbar. Wer den roten Saft am liebsten pur genießen und pressen möchte, der sollte daran denken: Rollen Sie die Frucht mit leichtem Druck ein paar mal auf der Arbeitsfläche hin und her, dann gibt sie ihren Saft bereitwilliger her!
 

Sizilien, Heimat der Blutorangen

Übrigens: Die Blutorange ist eine echte Sizilianerin. Damit sich die blutrote Fruchtfarbe ausbilden kann, braucht die Blutorange trockene, warme Tage (rund 15 Grad) und kalte Nächte (leichter Frost). Verhältnisse also, wie sie gerade das Klima auf Sizilien bietet. Bleiben diese beim Reifen der Früchte am Baum aus, ist auch das Fruchtfleisch einer Blutorange leider nur orangefarben. Entsprechend stammen die meisten Blutorangen in unseren Märkten aus Italien, und wiederum der größte Teil davon tatsächlich aus Sizilien. Daneben gehören Spanien und Nordafrika (Marokko) zu den Lieferanten. Zu den bekanntesten Blutorangen im Handel gehören die Sorten ‚Sanguine‘ (Rundblut), ‚Double fine‘ (Blutoval), ‚Moro‘, ‚Tarocco‘ und ‚Sanguinello‘
 

Tipp von docFood:

Probieren Sie’s doch mal mit einem schnellen, unkomplizierten und dabei köstlichen Blutorangen-Dessert: Blutorangen schälen, dünn filetieren. Auf einem Desserteller drei bis vier Filets drapieren, dazu einen Löffel griechischen Naturjoghurt, etwas Honig darüber und das Ganze mit gehackten Walnüssen garnieren.


Bildquelle: birgitH / pixelio.de
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