Rhabarber – saures Gemüse für süße Genüsse

Meist wird er dem Obst zugerechnet, der Rhabarber, wohl weil er meist zu Kompott oder Kuchen verarbeitet wird. Dabei gehören die sauren Stangen eigentlich zum Gemüse. Egal, ob Obst oder Gemüse – nutzen Sie die kurze Saison von April bis Juni und genießen Sie Rhabarber in einer der vielen leckeren Variationen. Denn mit Rhabarber lassen sich ganz unterschiedliche, süße und herzhafte Köstlichkeiten zaubern, die zudem äußerst gesund sind.
 

Das steckt drin in Rhabarber

Rhabarber ist mit nur 13 Kalorien pro 100 Gramm ein ausgesprochen ‚schlankes’ Gemüse, das gleichzeitig viel Vitamin C, Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium enthält. Durch seinen hohen Gehalt am Ballaststoff Pektin bringt Rhabarber die Verdauung in Schwung. Den fruchtig-sauren Geschmack verdankt der Rhabarber verschiedenen Fruchtsäuren wie Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure. Übrigens: Oxalsäure kann in höheren Dosen zu Vergiftungserscheinungen führen. Bis zu 700 mg täglich – der Menge, die in etwa in 140 g rohem Rhabarber enthalten ist – vertragen Erwachsene in der Regel problemlos. Im Körper bindet die Oxalsäure Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Eisen und entzieht die gebundenen Mengen dadurch der Verwertung in unserem Stoffwechsel. Zudem greift die Oxalsäure den Zahnschmelz an. Daher sollten die fruchtigen Stangen nur ausnahmsweise roh gegessen werden. Kochen reduziert den Oxalsäuregehalt und der Rhabarber wird bekömmlicher. Ab Mitte der Saison sollten Rhabarberstangen außerdem geschält werden.
 

Rhabarber richtig zubereiten

Ganz jungen Rhabarber sowie rotstielige Sorten wie Himbeer- oder Erdbeer-Rhabarber können Sie ungeschält verarbeiten. Wegen ihres besonders fruchtigen Geschmacks eignen sich diese Sorten besonders gut für Rhabarberkuchen. Dass die Rhabarberstücke roh in den Teig kommen ist kein Problem – schließlich garen sie beim Backen. Ältere und grüne Rhabarberstangen schälen Sie, indem Sie die Blätter und die Enden abschneiden und dann die faserige Haut in dünnen Streifen mit einem Messer abziehen. Dann den Rhabarber in Stücke schneiden und kurz in kochendem Wasser blanchieren, das Kochwasser wegschütten. Schon ist der Rhabarber fertig für die Weiterverarbeitung zu vielen verschiedenen kulinarischen Genüssen. Blanchiert lässt er sich auch bestens einfrieren. Neben süß-sauren Zubereitungen wie Kuchen, Kompott und Marmelade wird Rhabarber in der modernen Küche auch gerne mit Fleisch oder Käse kombiniert, zum Beispiel als herzhaftes Chutney, mit Ingwer, Zucker und Himbeeressig eingekocht und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
 

Tipp von docFood:

Rhabarber-Schorle ist ein leckerer Durstlöscher und mittlerweile in vielen Cafés und Restaurants zu haben. Nutzen Sie die Rhabarber-Saison und kochen Sie einige Flaschen Rhabarbernektar selber ein: 5 Kilo Rhabarber waschen, abtrocknen, in Stücke schneiden und einem Liter Wasser zum Kochen bringen. Wenn die Rhabarberstücke zerfallen sind, den Fruchtbrei auf ein mit einem sauberen Geschirrtuch ausgelegtes Sieb geben und den Saft in einen Topf ablaufen lassen. Pro Liter Saft 0,75 bis 1 kg Zucker einrühren und alles noch einmal aufkochen lassen. Den dabei entstehenden Schaum abschöpfen. Am Schluss ein Päckchen Einmachhilfe einrühren und den Rhabarbernektar in heiß ausgespülte Flaschen füllen. Für die Schorle mischen Sie den Rhabarbernektar mit Mineralwasser – herrlich erfrischend!

 Melanie Kirk-Mechtel

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Spargelquiche vom Blech

Zutaten für ein Backblech:
Teig: 450 g Weizen-Mehl Type 550, Roggenmehl Type 1150, 75 g Dinkel Natursauerteig (1 Beutel), 1/2 Würfel frische Hefe, 1 Msp. Pizza-Gewürzmischung, ca. 250 ml lauwarmes Wasser, 2 EL Olivenöl, 1 TL Salz, 1 TL Zucker, 6 schwarze Oliven, 3 getrocknete Tomaten
Belag: 500 g grüner Spargel, 3 Frühlingszwiebeln, 200 g Kirschtomaten, 100 g Speckstreifen

Guss:
50 g Pesto Rosso, 400 g Crème fraîche, 4 Eier (Größe M), 200 ml Milch, etwas Zitronensaft, Paprikapulver, Salz, Pfeffer, 50 g geriebener Parmesan
Außerdem: etwas Pflanzenöl
 
Zubereitung:
1 Oliven und getrocknete Tomaten fein hacken. Für den Teig alle Zutaten bis auf die Oliven und Tomaten in eine Schüssel geben. Mit einem Handrührgerät (Knethaken) zuerst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in 3 bis 4 Minuten zu einem glatten Tag kneten. Zum Schluss die fein geschnittenen Oliven und Tomaten unterkneten. Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
2 Für den Belag die holzigen Enden des Spargels abschneiden und die Stangen nur im unteren Drittel schälen. Den Spargel schräg in ca. 4 cm große Stücke schneiden und in kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten bissfest garen. Anschließend den Spargel abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Streifen schneiden. Die Kirschtomaten halbieren.
3 Für den Guss Pesto Rosso mit Crème fraîche, Eiern und Milch glattrühren. Etwas Zitronensaft zugeben und nach Belieben würzen. Den geriebenen Parmesan unterrühren. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einem Nudelholz auf eine Größe von 30×40 cm ausrollen. Auf ein gefettetes Backblech legen und einen ca. 2 cm hohen Rand formen.
4 Die Spargelstücke auf dem Teig verteilen, den Guss vorsichtig darüber gießen und gleichmäßig mit Tomatenstücken Speck und Frühlingszwiebeln bestreuen. Die Spargelquiche ca. 5 Minuten ruhen lassen. Anschließend im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten auf der mittleren Einschubleiste backen, bis die Masse goldgelb und gestockt ist.
 
Bildquelle: Aurora
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Mozzarella bavarese mit Radieschen

Zutaten für 4 Personen:
2 Bund Radieschen
2 Salatgurken
4 Kugeln Mozzarella
1 TL Kümmel
100 ml Olivenöl
2 Bund Dill
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
1 Radieschen waschen, das Grün entfernen, dabei einige zarte Blättchen für die Dekoration beiseite legen. Radieschen in dünne Scheiben schneiden. Gurken waschen, schälen, der Länge nach vierteln und die Kerne entfernen. Gurkenviertel noch einmal quer halbieren, die einzelnen Stücke der Länge nach in dünne Streifen schneiden.

2 Mozzarella in Scheiben schneiden und mit den Gurkenstreifen anrichten. Kümmel in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten, bis er anfängt zu duften, grob hacken oder im Mörser zerstoßen. Gurken und Mozzarella mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer und Kümmel kräftig würzen.

3 Den Dill waschen, trockenschütteln und die Spitzen abzupfen. Mozzarella bavarese mit Radieschenscheiben, Radieschenblättern und Dill garnieren.

Bildquelle: Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft

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Schneller Rhabarberkuchen

Zutaten für 12 Stücke:
400 g Rhabarber
, 1 EL Speisestärke
, 200 g weiche Butter
, 1 Prise Salz
, 200 g Zucker
, 4 Eier
, 1 TL Backpulver
, 400 g Mehl
, ca. 120 ml Milch
Für die Springform (26 cm Durchmesser): Butter, Mehl
 
 
Zubereitung:
1 Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Springform mit Butter auspinseln und mit Mehl bestäuben.
2 Den Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Mit der Stärke locker vermengen.
3 Für den Teig die weiche Butter mit dem Salz schaumig rühren. Abwechselnd den Zucker und die Eier unterrühren. Mit Backpulver vermischtes Mehl und Milch nach und nach zügig unterrühren, so dass ein geschmeidiger Teig entsteht.
4 Den Teig in die Form füllen, glatt streichen, den Rhabarber darauf verteilen und im Ofen ca. 45 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Spargelcrêpe mit Morchelragout und rosa gebratenem Kalbsrücken

Zutaten für 4 Personen:
100 ml Milch, 40 g Mehl, 1 Ei, Salz, 30 g flüssige Butter, 10 ml Pflanzenöl, Butterschmalz, 600 g geschälter weißer Spargel, 1 Scheibe von einer unbehandelten Zitrone, 2 EL Butter, 600 g Kalbsrücken, Pfeffer, 150 g frische Morcheln, 3 EL Kalbsfond, 1 EL gehackter Kerbel, 2 EL geschlagene Sahne, 1 Flasche Grauer Burgunder
 
Zubereitung:
1 Für den Crêpeteig erst Milch und Mehl verrühren, dann das Ei und eine Prise Salz untermischen. Mit einem Handrührgerät die flüssige Butter sowie das Öl unterschlagen. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.
2 In einer Pfanne etwas Butterschmalz auslassen und den Teig zu dünnen Crêpes ausbacken.
3 Den Spargel in einem Topf mit kochendem Salzwasser, der Zitronenscheibe und 1 EL Butter bissfest garen, portionsweise in die Crêpes einrollen und warm stellen.
4 Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Kalbsrücken salzen und pfeffern und in einer ofenfesten Pfanne in etwas Butterschmalz anbraten. Für 12 bis 15 Minuten in den Ofen geben.
5 Die geputzten Morcheln in einer Pfanne mit 1 EL Butter anbraten, mit Kalbsfond ablöschen – einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen, den Kerbel und die geschlagene Sahne unterheben.
6 Den Kalbsrücken aus dem Ofen nehmen, kurz ruhen lassen. Die Spargelcrêpes und das Morchelragout auf Tellern anrichten und den aufgeschnittenen Kalbsrücken darauf verteilen. Dazu schmeckt ein kühles Glas Grauer Burgunder.
 
Bildquelle: Deutsches Weintor / Wirths PR
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Konfierter Spargel mit Lachsfilet

Zutaten für 4 Personen:
Für den konfierten Spargel: 50 ml Walnussöl, 400 g weißer Spargel, Meersalz, 1 Zweig Rosmarin
Für den Lachs: 100 g Lachsfilet pro Person, 100 ml Olivenöl, Rosmarin, Thymian, Meersalz
Für das Walnuss-Petersilien-Pesto: 30 g Basilikum, 10 g Petersilie, 30 g geröstete Walnüsse, 100 ml Olivenöl, 50 g Rapsöl, 50 g Walnussöl, feines Meersalz, 1 g Knoblauch, 10 g Parmesan
 
Zubereitung:
1 Den Spargel schälen, die Enden abschneiden. Spargel mit dem Walnussöl auf Alufolie geben, salzen und bei 80 °C etwa 40 Minuten im Ofen garen.
2 Lachsfilet in 1 cm dicke Streifen schneiden. Das Olivenöl mit den Kräutern in eine tiefe Pfanne geben und mit dem Salz auf 65 °C erhitzen. Den Lachs darin glasig garen.
3 Die Basilikumblätter von den Stielen zupfen,die Pinienkerne zerstoßen. Beides in einen Becher geben und mit dem Olivenöl mit einem Stabmixer grob pürieren. Den Knoblauch in fein würfeln, salzen und mit dem Messerrücken zerreiben. Den Parmesan reiben und mit dem Salz am Schluss dazugeben.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Das steht drauf auf Eiern

Haben Sie sich auch schon mal gewundert über den Geheimcode auf Ihrem Frühstücksei? Tatsächlich handelt es sich dabei einfach nur um den Erzeugercode, der wichtige Informationen für Verbraucher enthält.
docFood sagt Ihnen, was Sie wissen müssen, um diesen Code zu entziffern:
 

Stempel auf den Eiern

Der Stempel direkt auf dem Ei, der so genannte Erzeugercode, gibt Aufschluss darüber, woher das Ei kommt und wie die Legehennen gehalten werden. Die erste Ziffer verrät das Haltungssystem: Die 0 steht für ökologische Erzeugung, die Ziffer 1 für Freiland- und die 2 für Bodenhaltung. Mit der Ziffer 3 wurden früher Eier aus so genannten Legebatterien gekennzeichnet. Diese sind seit 2010 in Deutschland verboten. Bei der Kleingruppenhaltung, die die konventionelle Käfighaltung abgelöst hat, werden die Hennen allerdings ebenfalls in Käfigen gehalten. Die beiden folgenden Buchstaben stehen für das Land, aus dem das Ei kommt, also DE für Deutschland, NL für die Niederlande oder FR für Frankreich.
Übrigens: In Deutschland und in jedem anderen Land der europäischen Union sind diese Angaben auf jedem Ei vorgeschrieben, um eine Rückverfolgung bis zum Stall ermöglichen. Das entspricht den Wünschen der Verbraucher: Die Kennzeichnung mit dem Erzeugercode gilt bisher allerdings leider nur für Konsumeier und nicht für Eier in verabeiteten Produkten.
 

Angaben auf dem Eierkarton

  • Neben der Anzahl der Eier, evtl. der Farbe und der Haltungsform in Worten, zum Beispiel „10 frische weiße Eier aus Freilandhaltung“, müssen folgende Angaben auf dem Karton stehen:
  • Herkunft: Die Angabe kann vom Erzeugercode abweichen, wenn zum Beispiel Eier aus den Niederlanden von deutschen Firmen verpackt und vertrieben werden.
  • Güteklasse: Bei Eiern im Supermarkt ist die Güteklasse immer „A“.
  • Gewichtsklasse: Sie wird mit S, M, L oder XL angegeben. Das Gewicht reicht von unter 53 bis über 73 g. Im Durchschnitt wiegt ein Ei 60 g. Die gängigste Größe ist „M“ mit einem Gewicht zwischen 53 und 63 g.
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: Bis zu diesem Datum können die Eier bedenkenlos gegessen werden, häufig aber auch darüber hinaus. Dann sollten sie aber besser nicht roh verarbeitet werden. Außerdem ist angegeben, ab wann die Eier im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen, um nicht zu schnell zu verderben.

 
Stempel und Angaben auf dem Karton entsprechen den Wünschen der Verbraucher: Immer mehr Menschen wollen wissen, woher die Lebensmittel kommen, die sie kaufen und essen. Besonders bei tierischen Produkten ist das der Fall. Gerade auch die Haltung von Nutztieren spielt eine immer größere Rolle bei der Konsumentscheidung.
 

Tipp von Doc Food:

Geben Sie den Erzeugercode auf Ihrem Ei doch mal auf www.was-steht-auf-dem-ei.de ein. Wenn der Betrieb dort registriert ist, finden Sie ihn mit der kompletten Adresse und eventuell einem Internetauftritt.
In Deutschland und in jedem anderen Land der europäischen Union sind auf jedem Ei Angaben vorgeschrieben, die eine Rückverfolgung bis zum Stall ermöglichen.

 Melanie Kirk-Mechtel

Bildquelle: Andrea Kusajda / pixelio.de
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Spargel – am besten frisch vom Feld

Sobald eine Spargelstange gestochen ist, verliert sie kontinuierlich an Frische, Aroma, Zartheit und Geschmack. Deswegen gilt: Am köstlichsten ist Spargel, der noch am Tag der Ernte verspeist wird. Wer die Möglichkeit hat (weil er zum Beispiel in einem Anbaugebiet wohnt), sollte direkt beim Erzeuger kaufen – praktisch mit Frischegarantie. Im Supermarkt mit gut gepflegtem Gemüsesortiment liegt der Spargel ebenfalls spätestens am Tag nach der Ernte. Das Problem dabei: Kein Mensch weiß, wie lange er dort liegt, bis Sie ihn kaufen!
Nur frischer Spargel ist guter Spargel. Deswegen gilt: Augen auf beim Spargelkauf.
 

So prüfen Sie die Frische

Wer sicher sein will, prüft beim Spargelkauf die Frische mit seinen Sinnen – und das geht so:

  • Der Sehtest: Frischer Spargel muss leicht glänzend, prall und knackig aussehen. Der Kopf muss fest geschlossen sein. Leicht eingeschrumpfte, biegsame, glanzlose, stumpfe Stangen sollten Sie lieber liegen lassen.
  • Der Hörtest: Nehmen Sie einige Stangen und reiben Sie sie leicht aneinander. Frischer Spargel quietscht dabei regelrecht. Klangloser Spargel, der zudem leicht bricht, hat seine besten Zeiten hinter sich.
  • Der Riechtest: frischer Spargel riecht an den Schnittstellen ausgesprochen angenehm aromatisch. Mit zunehmendem Alter riecht er unangenehm und säuerlich.
  • Der Fühltest: Frischer Spargel fühlt sich fest an, die Schnittenden müssen feucht und saftig sein. Bei altem Spargel ist das Schnittende ausgetrocknet, zusammengeschrumpft und grau-gelb verfärbt. Die Stangen sind weich mit Rillen auf der Schale.

Fehlt nur noch der Geschmackstest, und der sollte nun bei so viel Umsicht beim Einkauf nur noch positiv sein.
 

Tipp von docFood:

Spargel ist nur wirklich frisch, wenn er alle Tests besteht. Sehr beliebt ist das Nachschneiden der Stangenenden im Handel: Schneidet man bei alter Ware das trockene Ende ab, ist die Schnittstelle natürlich wieder feucht – und täuscht so nicht vorhandene Frische vor! Der Geruchstest entlarvt die Täuschung: Nachgeschnittener Spargel riecht nicht mehr aromatisch frisch, sondern muffig-säuerlich.
 
Bildquelle: Wolf&Marg / pixelio.de
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Lauwarmer Spargelsalat mit Tomaten und Rucola

Zutaten für zwei Personen:
8 Stangen weißer Spargel
8 Stangen grüner Spargel
10 Kirsch- oder Datteltomaten
4 Handvoll Rucola
Vinaigrette aus Olivenöl, Weißweinessig,
Honig, Salz und einer halben Zitrone
Zubereitung:

1
Den weißen Spargel sorgfältig schälen und die Enden großzügig abschneiden. Die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden. In kochendem Wasser mit etwas Salz, Zucker, der halben Zitrone und einem Esslöffel Butter für eine Minute leicht köcheln lassen. Herd ausschalten und den Spargel einfach für insgesamt 20 Minuten im geschlossenen Topf ziehen lassen. Spargel abgießen und etwas abkühlen lassen.
2 Je nach Belieben den grünen Spargel, nachdem das untere Drittel geschält und die Enden entfernt wurden, zum weißen Spargel während des Ziehens hinzugeben oder roh in Stücke schneiden.
3 Inzwischen Tomaten und Rucola waschen. Die Tomaten halbieren und zusammen mit dem Rucola auf zwei Tellern anrichten.
4 Die Vinaigrette-Zutaten verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5 Den Spargel auf den Tellern verteilen. Die Vinaigrette darüber träufeln und den Spargelsalat lauwarm servieren.
Tipp: Schmeckt auch hervorragend, wenn Sie zum Schluss geröstete Pinienkerne darüber streuen.


Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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