ALDI erleichtert Vegetariern den Einkauf

Vegetarier haben es beim Einkauf oft schwer. Bei verpackten Lebensmitteln und Fertigprodukten offenbart erst ein mühsames und zeitraubendes Studium der Zutatenliste, ob ein Produkt tatsächlich frei von tierischen Zutaten ist. Bei ALDI Süd wird sich das zumindest für einige Produkte ändern: Ab sofort führt ALDI Süd zunächst für ca. ein Dutzend Produkte das so genannte V-Label zur Kennzeichnung fleischloser Produkte ein.
 

Sortiment lässt noch zu wünschen übrig

Damit will der Discounter Vegetariern und Veganern den Einkauf erleichtern. Die Produkte werden dabei entsprechend ihren Zutaten in vier Gruppen eingeteilt: vegetarisch, ohne Milch, ohne Ei und vegan – also ohne jegliche tierische Zutaten. Die Rechte an diesem Label hat der Deutsche Vegetarierbund. Bei ALDI verweist man nicht ohne Stolz auf die harten Bedingungen für das Siegel: Hersteller dürfen das V-Label nur verwenden, wenn sie dem Vegetarierbund Zusammensetzung, verwendete Zutaten sowie Hilfsstoffe bei der Verarbeitung offenlegen. Jede Änderung der Rezeptur und einzelner Zutaten macht eine neue Prüfung notwendig.
Das derzeitige Sortiment dürfte allerdings nicht alle Vegetarier glücklich machen (einen schönen Beitrag dazu gibt‘s auf dem Tellerrandblog): Geplant sind zunächst z.B. Aufschnitt ohne Fleisch, Fruchtgummis ohne Gelatine, Fertiggerichte, Feinkost und Backwaren. Das hört sich in erster Linie nach Industrieprodukten für Puddingvegetarier an (als Puddingvegetarier werden solche Vegetarier bezeichnet, die zwar auf Fleisch verzichten, aber anstatt viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten besonders viele Süßigkeiten, Schokoladen und Backwaren verzehren). Frische, Natürlichkeit, Regionalität, Verarbeitungsgrad, Zuckergehalt & Co. scheinen bei neuen Veggie-Produkten von ALDI kaum eine Rolle zu spielen. ALDI ist übrigens nicht der einzige Discounter, der die Vegetarier als Kundengruppe entdeckt. Auch Konkurrent Penny testet seit Mitte April mit der Marke „Vegafit“ erstmals Produkte für Vegetarier.
 

Tipp von docFood:

Auch wenn die ALDI-Produkte sicher 100 % vegetarisch sind, sind sie deswegen nicht unbedingt im Sinne einer modernen vollwertigen und nachhaltigen vegetarischen Ernährung. So bleibt z.B. Fruchtgummi ‚leere‘ Zuckerkalorie, auch ohne Gelatine. Das ALDI-Angebot an frischem Gemüse und Obst kann sich durchaus sehen lassen – und bietet das meiste, was ein Vegetarier braucht, auch wenn nicht alles unbedingt Bio ist. Frisches Obst und Gemüse und vollwertige Getreideprodukte sollten im Mittelpunkt einer vegetarischen Ernährung stehen – wer danach lebt, dem schadet auch gelegentlich der vegetarische Fruchtgummi nicht.
 
Bildquelle: Unternehmensgruppe ALDI SÜD
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Grillgemüse mit gekräuterten Folienkartoffeln

Zutaten für 4 Personen:
4 große Kartoffeln (à ca. 200 g), je 4 kleine Zweige Thymian und Rosmarin, 1 rote Paprikaschote, 8 Schalotten, 250 g braune Champignons, 2 Zucchini, 8 Blätter Bärlauch (alternativ können auch Schnittlauch, Basilikum oder einige Frühlingszwiebeln sowie etwas frisch gepresster Knoblauch verwendet werden), 10 EL Wok Sauce, 5 EL Olivenöl, Cayennepfeffer
Zubereitung:
1 Kartoffeln und Kräuter waschen. Je eine Kartoffel mit den Kräuterzweigen in Alufolie einwickeln und ca. 35 Minuten in die Grillglut legen.
2 Paprikaschote halbieren, putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Schalotten abziehen und halbieren, Champignons evtl. waschen und putzen. Zucchini waschen, putzen und in grobe Würfel schneiden. Bärlauch waschen und in feine Streifen schneiden.
3 Wok Sauce, Olivenöl, Bärlauch und Cayennepfeffer verrühren, mit dem Gemüse vermischen, auf eine Grillschale geben und unter mehrmaligem Wenden ca. 15 Minuten bissfest garen.
4 Folie über den Kartoffeln öffnen, die Kartoffeln kreuzweise einschneiden, etwas auseinanderdrücken, Grillgemüse in die Öffnung geben und servieren.
Tipp: Sie können die Kartoffeln auch bei 200 °C im Backofen zubereiten Sie benötigen dann eine Garzeit von ca. 45-60 Minuten.
 
Bildquelle: Kikkoman Trading Europe
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Die 50 besten Kilo-Killer

Die beste Diät ist – keine! Statt Verzicht und Kalorienzählen machen bewusste Ernährung, mehr Bewegung und weniger Stress viel mehr Sinn, wenn man langfristig Gewicht verlieren will. Dass dafür nicht gleich das ganze Leben umgekrempelt werden muss, zeigt Astrid Schobert im kleinen Büchlein „Die 50 besten Kilo-Killer“. Picken Sie sich einfach die Tipps heraus, die Sie problemlos in Ihren Alltag einbauen können – und los geht’s!
„Abnehmen ist kein Hexenwerk. Wenn wir einige grundlegende, einfache Ernährungsregeln beherzigen, purzeln die Pfunde von ganz allein und ohne frustrierenden Jojo-Effekt.“, meint die Diplom-Oecotrophologin Astrid Schobert. Diätversprechen wie „zehn Pfund in drei Tagen“ hält die Autorin für unlauter. Solch radikaler Gewichtsverlust sei zwar möglich, bedeute aber in der Regel keinen langfristigen Fettabbau. „Fakt ist“, so Schobert. „dass wir pro Woche etwa ein Kilo Fett verlieren können. Dafür muss der Körper rund 7000 Kalorien weniger aufnehmen, als er verbraucht.“ Das bedeutet: weniger und kalorienärmer essen oder mehr Energie verbrennen. Am besten beides! Dabei ist Schobert überzeugt: „Erfolgreiches Abnehmen, das funktioniert nur mit vollem Bauch.“
 

Vernünftige Tipps für ein leichteres Leben

Und wie geht das nun, sich satt essen und dabei zufrieden und glücklich abnehmen? Indem man erstens versteht, was beim Abnehmen im Körper passiert und zweitens, indem man möglichst viele der kurzen Tipps beherzigt, die Astrid Schobert zusammengetragen hat, von „Satt in den Tag starten“ bis „Schlafen Sie sich schlank“.Wer etwas Neues erfahren möchte, findet es in „Die 50 besten Kilo-Killer“ nicht. Das Büchlein ist vielmehr ein Konzentrat der modernen Ernährungswissenschaft, kurz und knapp erklärt, klug und ansprechend verpackt. Wer sich die für sich persönlich passenden Ratschläge heraussucht und konsequent anwendet, der hat auf jeden Fall die ersten Schritte zu einer langfristigen Ernährunsumstellung und zu einem leichteren Leben geschafft.
 
Astrid Schobert, „Die 50 besten Kilo-Killer“, TRIAS Verlag
2014, 80 Seiten,
ISBN: 9783830468400
9,99 EUR
 
Einen Blick ins Buch werfen und online bestellen können Sie hier>>
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Tomatenquiche

Zutaten für 12 Stücke:
Für den Teig:
250 g Mehl, 1 Ei, 50 g Magerquark, 120 g Butter, Salz, Mehl für die Arbeitsfläche

Für den Belag:

2 große Zucchini, 4 EL schwarze Oliven ohne Stein, 500 g Tomaten, 2 Knoblauchzehen, 1 Schalotte, 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer aus der Mühle, Butter für die Form, 1/2 Bund Basilikum
Zubereitung:
1 Das Mehl mit 1 Prise Salz mischen, auf die Arbeitsfläche häufeln, in die Mitte eine Mulde drücken, das Ei und den Quark hineingeben, die Butter in Flöckchen um die Mulde herum verteilen und mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 
Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
2 Die Zucchini waschen, putzen und längs in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Oliven hacken. Die Tomaten brühen, abschrecken, häuten, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch und die Schalotte abziehen, fein hacken, in einem Topf mit 1 EL heißem Öl glasig schwitzen und die Tomaten, sowie Oliven zugeben. Kurz mitschwitzen, salzen und pfeffern und vom Herd ziehen.
3 Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen und die gebutterte Springform damit auskleiden. Dabei einen Rand hochziehen. Den Boden mit den Zucchinischeiben belegen und leicht pfeffern. Das Basilikum abbrausen, trocken schütteln und die Blättchen in schmale Streifen schneiden. Die Hälfte unter die Tomatenmasse mischen und diese noch einmal abschmecken. Dann auf den Zucchinischeiben verteilen und im vorgeheizten Ofen ca. 35 Minuten backen. Die fertig gebackene Quiche aus dem Ofen nehmen, mit dem restlichen Basilikum bestreuen und lauwarm in Stücke geschnitten servieren.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Holunderblüten-Joghurttorte mit Mandelbiskuit und Erdbeeren

Zutaten für eine 28 cm Springform:
300 g Mehl, 75 g Puderzucker, 120 g weiche Butter, 3 Eier, 1 Eigelb (M), 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 60 g gemahlene Mandeln, 30 g Speisestärke, 1 TL Backpulver, 100 g Erdbeerkonfitüre, 10 Blatt weiße Gelatine, 250 ml Holunderblütensirup, 500 g Joghurt (3,5%), 2 EL Zitronensaft, 750 g Erdbeeren, 500 ml Schlagsahne
Zubereitung:
1 Für den Mürbteig 210 g Mehl, 75 g Puderzucker, eine Prise Salz, 1 Eigelb und die Butter zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 1 Std. kalt stellen
2 Für den Biskuit den Backofen auf 180°C (160°C Umluft) vorheizen. Die Springform einfetten und mit Backpapier auslegen. Die Eier, 100 g Zucker, eine Prise Salz und 3 EL Wasser im Wasserbad 6-8 Min. schaumig aufschlagen. Dann die Masse kalt schlagen. 90 g Mehl, Mandeln, 30 g Stärke und Backpulver mischen und über den Teig sieben. Vorsichtig unterheben und in die Springform füllen. Glatt streichen und im Backofen auf der 2. Schiene von unten 20-25 Min. backen. Den Boden auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
3 Den Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3-4 mm dick ausrollen und mit einem Tortenring einen 28 cm großen Kreis ausstechen. Die Teigplatte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Backofen 15 Min. backen. Den Boden auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
4 Den Mürbteigboden auf eine Kuchenplatte legen. Die Erdbeerkonfitüre erwärmen und den Boden damit besteichen. Den Biskuitboden darauf geben und einen Tortenring darum legen.
5 Für die Creme die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 2 EL Holunderblütensirup in einem Topf erwärmen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. 2 EL Joghurt unterrühren und alles in eine große Schüssel geben. Den restlichen Holunderblütensirup, Joghurt und Zitronensaft unterrühren. Die Schüssel kalt stellen. Wenn die Masse anfängt zu gelieren, die Sahne steif schlagen und unterheben. Die Erdbeeren waschen und putzen. 5-6 Erdbeeren in Scheiben schneiden und aufrecht innen gegen den Tortenring setzen. 10-12 Erdbeeren zum Dekorieren beiseitelegen. Die restlichen Erdbeeren vierteln und mit der Hälfte der Creme mischen. Auf dem Biskuit verteilen, die restliche Creme darüber geben und glatt streichen. Die Torte im Kühlschrank 1-2 Std. kalt stellen. Die beiseitegelegten Erdbeeren halbieren und auf der Torte verteilen.
 
Bildquelle: Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft
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Vorsicht vor Rohmilch vom Bauernhof

Morgens ist das Kind noch putzmunter. Nach dem Schulausflug zum Bauernhof rumort es plötzlich in seinem Bauch. Bald hat es Durchfall und schließlich sogar Fieber. Gerade in den Sommermonaten häufen sich solche Geschichten von Bauernhofurlaubern, Kindergarten- oder Schulkindern. Oft haben sie dann beim Hofbesuch Rohmilch getrunken, die nicht erhitzt wurde.
Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung erhält immer wieder solche Krankheitsmeldungen und warnt daher dieser Tage eindringlich vor unerhitzter Rohmilch.
 

Vor dem Verzehr unbedingt abkochen

Rohmilch – was ist das überhaupt? Als Rohmilch bezeichnet man unbehandelte Milch frisch nach dem Melken, die nur gefiltert und gekühlt wurde. Ein Verkauf der Rohmilch direkt an Endverbraucher ist eigentlich gesetzlich verboten. Eigentlich – denn es gibt eine einzige Ausnahme: den Direktverkauf oder „Ab-Hof-Verkauf“ auf dem Bauernhof. Dabei muss der Landwirt allerdings deutlich darauf hinweisen, dass der Käufer die Milch selber erhitzen muss. Das kann er zum Beispiel mit einem Schild tun, auf dem klar und deutlich steht „Rohmilch, vor dem Verzehr abkochen“. Außerdem darf er die Milch nur an dem Tag verkaufen, an dem sie gemolken wurde.
 

Keime in der Rohmilch können krank machen

Wer die Milch dagegen frisch – also ungekocht – von der Kuh trinkt, läuft Gefahr, sich mit Krankheitserregern wie Salmonellen, Listerien, Campylobacter-Bakterien oder den gefürchteten EHEC-Erregen infizieren. Diese Bakterien stammen aus dem Darm der Rinder und können beim Melken in die Milch gelangen. Im günstigsten Fall bleibt es bei einem harmlosen, aber lästigen Magen-Darm-Infekt. In schlimmeren Fällen drohen ernste Erkrankungen. So können kleine Kinder nach einer EHEC-Infektion bleibende Nierenschäden davontragen. Infizieren sich schwangere Frauen mit Listerien, kann das Ungeborene schweren Schaden nehmen. Um solche Keime unschädlich zu machen, muss Rohmilch im Privathaushalt gekocht werden. Die Milch, die wir im Supermarkt oder Bioladen finden, wurde entweder pasteurisiert oder homogenisiert, manchmal sogar sterilisiert. Das sind moderne Erhitzungsverfahren, die alle Krankheitserreger sicher abtöten.
 

Vorzugsmilch = Rohmilch in Flaschen

Manchmal wird Rohmilch in Reformhäusern oder Bioläden in Flaschen verkauft. Sie heißt dann „Vorzugsmilch“. Bauernhöfe, die Vorzugsmilch anbieten, werden sehr streng kontrolliert und müssen besondere hygienische Vorschriften erfüllen. Trotzdem besteht ein gewisses Restrisiko, dass in Vorzugsmilch noch krankmachende Bakterien stecken. Deshalb wird auf der Verpackung darauf hingewiesen, dass die Milch bei höchstens 8 °C gelagert werden darf. Außerdem gibt es kein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern ein Verbrauchsdatum. Nach diesem Datum sollte die Milch nicht mehr getrunken werden.
 

Tipp von docFood

Auch wenn es noch so verlockend und für Kinder bestimmt ein Erlebnis ist: Wer auf dem Bauernhof zu Besuch ist, vielleicht sogar beim Melken geholfen hat, sollte die Rohmilch nicht einfach unbehandelt trinken. Fragen Sie den Bauern, ob er die Milch bereits abgekocht hat oder bitten Sie ihn darum, es für Sie zu tun. Schwangere oder krankheitsanfällige (ältere) Menschen lassen am besten ganz die Finger von Rohmilch und Vorzugsmilch. Auch für Säuglinge ist sie nicht geeignet!
 
Bildquelle: Benjamin Klack / pixelio.de
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Spargel-Rucola-Salat

Zutaten für 4 Personen:
800 g weißer Spargel, 800 g grüner Spargel, 1 Scheibe von einer unbehandelten Zitrone, 1 EL Butter, 50 g getrocknete Tomaten, 250 g gelbe Kirschtomaten, 50 g Pinienkerne, 200 g Rucola, 1 EL Honig, 5 EL Spargelfond, 3 EL Aceto Balsamico, Zitronensaft, 4 EL kalt gepresstes Olivenöl, Salz, Pfeffer
 
 
Zubereitung:
1 Den Spargel putzen und schälen. In einem Topf mit kochendem Salzwasser, Zitronenscheibe und 1 EL Butter bissfest garen. Etwas Kochfond für das Dressing zurückhalten. Den Spargel abkühlen lassen, in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.
2 Die getrockneten Tomaten klein schneiden und mit den halbierten gelben Kirschtomaten zum Spargel geben. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Den Rucola putzen.
3 Den Honig in 5 EL warmen Spargelfond einrühren. Den Balsamicoessig sowie etwas Zitronensaft zugeben und das Olivenöl unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4 Spargel und Tomaten mit dem Dressing marinieren. Kurz vor dem Servieren den Rucola untermischen und den Salat mit den gerösteten Pinienkernen bestreuen.
Dazu schmeckt knuspriges Baguette und ein kühles Glas weißer Burgunder.
 
Bildquelle: Deutsches Weintor / Wirths PR
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Abnehmen durch langsames Essen?

Dieses aktuelle Ergebnis der Wissenschaft zur Entstehung von Übergewicht überrascht nicht wirklich: Wie Prof. Christoph Beglinger und sein Forscherteam am Universitätsspital in Basel herausfanden, befinden sich Dicke in einer fatalen Spirale. Weil sie schneller als Normalgewichtige essen, brauchen sie weniger Zeit, um sich satt zu fühlen. Trotzdem schaufeln sie jedoch insgesamt mehr Kalorien während dieser kurzen Zeit in sich hinein.
Ein hohes Esstempo, so das Resümee der Forscher, kann ein erheblicher Risikofaktor für Übergewicht sein, weil es mit der Gefahr verbunden ist, dass die Betroffenen in Verbindung damit mehr Nahrungsenergie aufnehmen als bei gemächlichem Essen. Dabei können schon 100 tägliche Kilokalorien über der empfohlenen Menge zu erheblicher zusätzlicher Gewichtszunahme führen, wie die Forscher konstatieren.
 

Wer sich Zeit lässt, isst weniger

Für die Studie ließen Beglinger und sein Team je 20 Normal- und 20 Übergewichtige morgens auf nüchternen Magen ein fertig zubereitetes Getränk zu sich nehmen. Die Teilnehmer durften so viel und so schnell trinken, wie sie wollten, mussten dabei alle drei Minuten ankreuzen, wie satt sie sich fühlten. Im Schnitt waren Übergewichtige schon nach zehn Minuten satt – fast vier Minuten früher als Normalgewichtige. Doch in diesen zehn Minuten konsumierten sie durchschnittlich ca. 85 Kilokalorien pro Minute, statt ca. 50 wie die Normalgewichtigen. Fazit: trotz der kürzeren Zeitspanne der Nahrungsaufnahme nahmen sie in Summe etwa 140 Kilokalorien mehr als die Normalgewichtigen auf, bevor sie sich satt und zufrieden zurücklehnten. Auch wenn es sich paradox anhört: Wer sich mehr Zeit beim Essen lässt, scheint eher Kalorien zu sparen.
 

Tipp von docFood:

Wer häufig schnell und viel isst, sollte sich das dringend abgewöhnen – vor allem wenn die Waage bereits Übergewicht anzeigt. Langsam essen ist dagegen nicht nur gesund, es dürfte auch beim Abnehmen helfen. Dass nicht nur die Nahrungsmittelauswahl, sondern auch dass Esstempo die Leibesfülle vermehrt, ist bei den meisten Betroffenen sicher nur einer von vielen Faktoren, die zum Übergewicht führen. Es ist allerdings einer, den man mit ein bisschen Ausdauer und Konsequenz recht leicht selbst beeinflussen kann – z.B. indem man jeden Bissen mehrmals kaut oder beim Trinken kalorienhaltiger Getränke grundsätzlich nur einen Schluck zu sich nimmt, wenn man das Glas zum Mund führt.
 
Quelle: idw – Informationsdienst Wissenschaft, Übergewichtige sind rascher satt als Normalgewichtige 

Bildquelle: Gabi Reinkober   / pixelio.de
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Marmorierter Erdbeerquark

Zutaten für 4 Personen:
200 g Erdbeeren
150 g gemischte Beeren
40 g Zucker
160 g Sahne
1 Pck. Sahnesteif
200 g Magerquark
1 Stiel Zitronenmelisse
8 Stk. Schokoladenröllchen
 
Zubereitung:
1 Die Erdbeeren und die gemischten Beeren waschen und putzen. 4 Erdbeeren für die Dekoration beiseite legen. Die restlichen Erdbeeren/Beeren mit dem Zucker pürieren. Durch ein Sieb streichen.

2
Die Sahne mit dem Sahnefestiger steif schlagen und unter den Quark heben. Das Erdbeerpüree und die Quarkmasse zusammen gleichmäßig in die vorbereiteten Stielgläser laufen lassen (melieren). Nicht mehr umrühren. Durch das Umfüllen ohne zu rühren entsteht die Marmorierung.
3 Bis zum Servieren kühl stellen. Mit je einer Erdbeere, Zitronenmelisse und Schokoröllchen garniert reichen.
 
Bildquelle: Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft

Radieschen – dieses Knöllchen lob ich mir!

Radieschen geben Salaten und Dips eine leichte Schärfe und machen auch optisch etwas her. Obwohl sie aus dem Gewächshaus ganzjährig zu bekommen sind, sollten Sie gerade im Frühling zugreifen. Denn jetzt sind Radieschen aus dem Freiland besonders zart, knackig und aromatisch.
Für die Schärfe der Radieschen sorgt übrigens ihr Gehalt an Senfölen (Glucosinolate), die z.B. auch die ‚Scharfmacher‘ in Rettich und Kapuzinerkresse sind.

Radieschen-Rohkost – purer Genuss

Radieschen schmecken am besten pur: Frisch, knackig und roh, solo oder in Scheiben auf dem Butterbrot, nur mit ein wenig Salz bestreut. Klein gewürfelt und mit Quark oder Frischkäse vermengt sind Radieschen nicht nur ein wunderbarer Brotaufstrich, sondern passen in dieser Zubereitung ideal als Dip zu Pellkartoffeln und vielen anderen Gerichten. Wer dazu leckere Alternativen sucht, kann die Radieschenwürfel mit Schmand und Kräutern vermischen und das Ganze mit gedünstetem Frühlingsgemüse servieren – köstlicher kann der Frühling nicht schmecken! Wenn Sie Radieschen roh verzehren, profitieren Sie über den puren Genuss hinaus von den gesunden Senfölen. Natürlich bleiben in der Radieschen-Rohkost auch Vitamine und Mineralstoffe auch am besten erhalten.
 

Sortenvielfalt – Bunte Schale, weißer Kern

Der Name der Radieschen leitet sich vom lateinischen „radix“ ab – das bedeutet ‚Wurzel‘. Das passt gut zum Radieschen, das nicht umsonst zum Wurzelgemüse gehört. Wer übrigens denkt, dass Radieschen immer rund und rot sind, liegt knapp daneben. Mittlerweile gibt es die kleinen Knollen z.B. auch in violett, schwarz, gelb oder weiß und anderen Farben. Nur im Inneren bleibt sich das Radieschen treu – dort ist es immer rein und weiß. Übrigens erfreuen sich besonders die aus Frankreich kommenden Weißpunktradieschen wachsender Beliebtheit. Sie sind am Blattansatz rot und werden zur Spitze hin weiß. Überhaupt sind die Franzosen große Radieschen-Fans – sie haben den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Radieschen. Über dumme Leute sagen sie: Der ist „blöd wie ein Radieschen“. Wer so viel Radieschen knabbert, muss es wohl wissen! Immer mehr Liebhaber findet neuerdings auch die Sorte ‚Eiszapfen‘. Mit ihren langen, weißen Knollen ähnelt sie in Aussehen und Geschmack ihrem „großen Bruder“, dem Rettich, ganz besonders.
 

Tipp von docFood:

Lagern Sie Radieschen am besten im Kühlschrank. Vorher sollten Sie die Blätter abdrehen und die Knöllchen in ein feuchtes Küchentuch wickeln, dann sind sie vor dem Austrocknen und Verschrumpeln optimal geschützt. So bleiben die Radieschen ungefähr drei Tage frisch und knackig. Das Blattgrün können Sie übrigens auch als Salat oder wie ein Kraut verwenden, da es vitaminreich und sehr schmackhaft ist.
 
Bildquelle: Nicole Köster / pixelio.de
 
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