Bandnudeln mit Fasanenbruststreifen in Steinpilz-Pfifferling-Sauce

Zutaten für 4 Personen:
400 g Bandnudeln, 2 Fasanenbrüste, 300 g Pfifferlinge, 300 g Steinpilze, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, frischer Thymian, frischer Rosmarin, 6 EL Olivenöl , 4 cl Weinbrand, 400 ml Sahne, 100 g Crème fraîche, Salz, Pfeffer, Kerbel, etwas geriebener Bergkäse
 
 
Zubereitung:
1 Bandnudeln nach Packungsanweisung kochen, anschließend abgießen und abschrecken.
2 Inzwischen die Fasanenbrüste waschen und trocken tupfen. Die Pfifferlinge und die Steinpilze putzen, kurz waschen, abtrocknen und je nach Größe vierteln oder halbieren. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und würfeln. Thymian und Rosmarin waschen und fein hacken.
3 In einem breiten Topf 3 EL Olivenöl erhitzen, die Zwiebel- und Knoblauchstücke darin andünsten. Die Pilze und die frischen Kräuter zugeben, etwa 2-3 Minuten ausschwenken. Mit Weinbrand ablöschen und flambieren. Die Sahne auffüllen, mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken und 5 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Crème fraîche einrühren.
4 In einer Pfanne 3 EL Olivenöl erhitzen. Die Fasanenbrüste salzen und pfeffern, zuerst mit der Fleischseite in die Pfanne legen und eine Minute braten. Fleisch wenden und weitere 2-3 Minuten braten.
5 Die Nudeln auf 4 Tellern anrichten und mit der Sauce übergießen. Fasanenbrüste in Scheiben schneiden und über die Sauce verteilen. Mit Kerbel und geriebenem Bergkäse garnieren.
 

Tipp von docFood:

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Bildquelle: Wirths PR
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Wildschwein in Rotwein-Marinade

Dieses Rezept braucht etwas Vorlauf, da das Wildschweinfleisch vor der Zubereitung zwei Tage lang mariniert wird. Dafür schmeckt es aber umso besser!
Zutaten für 8 Personen:
für die Marinade:
2 Zwiebeln, 2 Möhren, 1/4 Sellerieknolle, 2 Petersilienwurzeln, 2 Lorbeerblätter, 8-10 Wacholderbeeren, 1 EL Zuckerrübensirup, Pfeffer, Salz, 700 ml Rotwein, 250 ml Wasser, 100 ml Weinessig
für den Braten:
2 kg Wildschweinbraten aus der Keule, 150 g durchwachsener Speck, 4 EL Butter, 2 Möhren für den Bratenfond, 1/2 Stange Lauch, 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, Pfeffer, Salz, 400 g Möhren, 500 g Maronen, 2 EL Zucker, 1 EL Mehl, 5 EL Rotwein, 100 ml Schlagsahne
 
Zubereitung:
1 Das für die Marinade gedachte Gemüse putzen und waschen. Die Zwiebeln schälen, vierteln, Möhren und Sellerie klein schneiden. Alles zusammen mit den Gewürzen, Rotwein, Wasser und Essig aufkochen.
2 Den Wildschweinbraten vorbereiten und in der abgekühlten Marinade einlegen, sodass das Fleisch bedeckt ist. Kalt stellen und zwei Tage in der Marinade ziehen lassen.
3 Anschließend das Fleisch aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Marinade aufheben. Den durchwachsenen Speck würfeln und mit 2 Butter im Bräter anbraten. Möhren, Lauch und Zwiebeln waschen, putzen, klein schneiden, mit der Knoblauchzehe zum Speck geben und kurz andünsten. Den Braten pfeffern und salzen, von allen Seiten scharf anbraten. 750 ml Wasser und 500 ml der durchgesiebten Marinadenflüssigkeit zugeben und kurz aufkochen lassen. Anschließend im zugedeckten Bräter bei 200-210 °C gut zwei Stunden fertig garen, dabei gegebenenfalls Marinade nachgießen.
4 Inzwischen die Möhren und die Maronen jeweils 15 Minuten lang kochen. Die noch heißen Maronen schälen. 2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, 1 EL Zucker zugeben und die Maronen darin einige Minuten glacieren. Anschließend die Möhren auf die gleiche Weise glacieren.
5 Nach Abschluss der Garzeit den Wildschweinbraten aus dem Bräter nehmen. Den Bratensud mit etwas Mehl binden, mit Rotwein und Sahne verfeinern und durch ein Sieb streichen. Mit den glacierten Möhren und Maronen servieren. Dazu passen Semmelknödel.
 

Tipp von docFood:

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Bildquelle: Wirths PR
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Orangen-Karotten-Salat mit Kürbiskrokant

Zutaten für 4 Personen:
8 Karotten, 3 Orangen, 4 Frühlingszwiebeln, 4 EL Orangensaft, 2 EL Speiseöl, 3 EL brauner Zucker, 100 g Kürbiskerne, 6 EL natürlich gebraute Sojasauce, 3 EL Gemüsebrühe, 2 EL Aceto Balsamico bianco, 1/2 TL Senf, 1/2 TL Zucker, 1/2 Bund Schnittlauch
 
 
Zubereitung:
1 Karotten waschen, schälen und grob raspeln. Orangen schälen, filetieren und in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden.
2 Vorbereitete Zutaten mischen und mit 2 Esslöffeln Orangensaft und Öl vermengen.
3 Braunen Zucker in einer Pfanne erhitzen, Kürbiskerne unter Rühren darin karamellisieren lassen und mit 2 Esslöffeln Sojasauce ablöschen.
4 Aus restlicher Sojasauce, restlichem Orangensaft, Brühe, Essig, Senf und Zucker ein Dressing herstellen. Schnittlauch waschen, in Ringe schneiden und unterrühren. Dressing unterheben.
5 Kürbiskrokant in kleine Stücke brechen. Salat auf Tellern anrichten mit Kürbiskrokant bestreut servieren.
 

Bildquelle: Kikkoman Trading Europe GmbH

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Geschmorte Gänsekeulen auf Lebkuchen-Rotwein-Sauce

Zutaten für 4 Personen:
100 g Räucherspeck in Scheiben, 4 Gänsekeulen (à ca. 500 g), Salz, schwarzer Pfeffer, Beifuß, 2 Äpfel, 1/8 l Rotwein, 1 Orange, 1 EL Sauerkirschkonfitüre, 100 g saure Sahne, 1 Msp. Zucker, 100 g Lebkuchen, 500 ml Milch, 1 Packung frischer Kloßteig „Seidenknödel” (à 750 g), Apfelrotkohl als Beilage
 
 
Zubereitung:
1 Fettpfanne des Backofens mit Speckscheiben belegen. Die Gänsekeulen abspülen, trocken tupfen und mit Salz, Pfeffer und Beifuß einreiben. Auf den Speck legen.
2 Äpfel entkernen und in Scheiben schneiden. Apfelscheiben um die Keulenherum legen. Im Backofen bei starker Hitze etwa 1 Stunde braten. Ab und zu mit etwas Bratensatz übergießen.
3 In der Zwischenzeit Kartoffelklöße aus dem Kloßteig formen und nach Packungsanweisung garen.
4 Gänsekeulen aus dem Bratfond nehmen. Bratensatz mit etwas Wasser loskochen. Rotwein dazu gießen. Die Schale der Orange abreiben, in die Sauce rühren und aufkochen. Sauerkirschkonfitüre und Sahne einrühren.
5 Den Lebkuchen klein geschnitten mit der Milch vermengen und mit dem Pürierstab mixen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Unter die Sauce rühren und mit etwas Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
6 Gänsekeulen mit Lebkuchen-Rotwein-Sauce übergießen und mit  Kartoffelklößen und Apfelrotkohl servieren
 
Bildquelle: HENGLEIN
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Curry-Risotto mit Huhn

Zutaten für 4 Personen:
2 kleine Zwiebeln
2 Frühlingszwiebeln, 1 Möhre
5 EL Sonnenblumenöl
250 g Risotto Reis
500 ml Gemüsebrühe
1-2 EL Curry
Kreuzkümmel Koriander
400 g Hähnchenbrust
2 Scheiben Ananas
 
Zubereitung:
1 Zwiebeln schälen und fein würfeln, Frühlingszwiebeln in Ringe, die Möhre in dünne Stifte schneiden. Alles in 3 EL Öl andünsten.
2 Den Risotto-Reis zugeben und unter Rühren erhitzen, bis die Körner glasig sind und glänzen. Gemüsebrühe angießen und alles einkochen, dabei mit Curry, Kreuzkümmel und etwas Koriander kräftig würzen.
3 Inzwischen die Hähnchenbrust kalt abbrausen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Fleisch in 2 EL Öl knusprig anbraten. Ananas in Stücke schneiden, kurz mitbraten und mit dem Fleisch unter das Curry-Risotto heben.
 
Bildquelle: Wirths PR
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Zahl der Woche: 1 Million Kilo Lebensmittel gerettet!

Das ist die Bilanz der Initiative „Lebensmittelretter.de“, die Raphael Fellmer vor 2 1/2 Jahren ins Leben gerufen hat. Angesichts der gigantischen Mengen Lebensmittel, die Tag für Tag und Jahr für Jahr in die Tonne wandern (pro Kopf pro Jahr sind es in Deutschland immerhin 80kg, wovon der überwiegende Teil noch genießbar wäre!) mag mancher denken: Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
 
Raphael Fellmer, Idealist, Konsum- und Kommerz-Verweigerer sowie Begründer der Retter-Bewegung sieht das anders: Für ihn ist der Konsumverzicht ein Beitrag zu einer besseren Welt und hat etwas mit Fairness gegenüber den Ärmsten und Bewusstsein für die Endlichkeit der Ressourcen zu tun.
 
Leben ohne Geld ist machbar
Anstelle von Besitz und Kauf setzt er auf das Konzept von Schenken und Teilen. Für ihn ist ein Leben ohne Geld nicht nur machbar, sondern wünschenswert und heute schon persönliche Realität: Er und seine Familie – Frau und zwei Kleinkinder – leben seit drei Jahren ganze ohne Geld, von dem, was in der Überflussgesellschaft zu viel produziert wird, was andere mit ihnen teilen oder ihnen schenken. Zu diesem bewusst gewählten Lebensstil gehört für Fellmer auch eine vegane Ernährung, denn nur so lässt sich seiner Meinung nach der ökologische Fußabdruck möglichst klein halten. In diesem konsequenten Handeln sieht er seinen ganz persönlichen Beitrag und seine Verantwortung für den Planeten. Daher seine Devise: „Vorhandenes besser nutzen“.
 
Tipp von docFood
Fellmers Traum ist ein kommerzfreies Leben in einem geldfreien, veganen Ökodorf im Süden Europas, wo jeder das einbringt, was er kann. Seinen Worten lässt er konkrete Taten folgen: Sein Buch “Glücklich ohne Geld!” kann man hier kostenlos downloaden (…man kann es aber auch für ein paar Euro kaufen) Eine Übersicht über seine unentgeltlichen Aktivitäten und Vorträge gibt es auf seiner Website. Respekt für den persönlichen Beitrag, den er mit seiner kleinen Familie für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen und mehr Nachhaltigkeit leistet.

 Andrea Peitz

 

Champignonschaumsüppchen

Zutaten für 4 Personen:
500 g Champignons, 1 Stange Lauch, 3 Schalotten, 2 Stangen Zitronengras, 15 g frischer Ingwer, 1 Chilischote, 250 ml Weißwein, 2 l Kokosmilch, Meersalz, Hoi Sin Sauce, Sojasauce, Asia-Fischsauce, 3 EL Rapsöl, 1 EL Sesamöl geröstet, 4 EL Koriandergrün gehackt
 
 
Zubereitung:
1 Das Gemüse schälen, klein schneiden und in heißem Rapsöl anbraten. Anschließend mit Weißwein ablöschen. Mit der Kokosmilch auffüllen und salzen.
2 Den Ingwer reiben und zugeben. Etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen.
3 Die Chilischote entkernen und zum Gemüse geben, 2 Minuten ziehen lassen. Dann die Suppe mit den Asiasaucen vorsichtig abschmecken.
4 Die Suppe mit einem Stabmixer grob pürieren, durch ein feines Sieb passieren und nochmals abschmecken.
Dazu passen Geflügelsaté- oder Tofuspieße.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Vegano Italiano – wenn ein veganer Psychotherapeut italienisch kocht

Italien steht für Sonne, Lebensfreude und gute Küche. Wie sich der mediterrane Genuss mit der veganen Ernährung vereinbaren lässt, zeigt Ruediger Dahlke in seinem soeben erschienen Kochbuch „Peace Food – Vegano Italiano“. 90 italienische Rezepte – darunter auch Klassiker wie Tagliatelle alla carbonara oder Panna cotta – werden in rein pflanzlichen Varianten präsentiert und machen einfach Lust auf „dolce vita“, das süße Leben.
Ruediger Dahlke ist Arzt und Psychotherapeut mit der Zusatzausbildung Arzt für Naturheilweisen. In seinen „Peace Food“-Bestsellern zeigt er, dass die vegane Ernährung die besten Chancen hätte, sowohl inneren als auch äußeren Frieden bei den Menschen zu stiften, würde sich die Mehrheit für rein pfalnzliche Kost entscheiden. Weil Vegan gerade im Kommen ist und sich über alle Generationen und Gesellschaftsschichten hinweg zum Lebensstil auswächst, gibt Dahlke seinem „Friedensessen“ nun mit „Vegano Italiano“ eine neue Dimension. Zwar ist er selbst Italien-Liebhaber, aber alles andere als ein begnadeter Koch, und so hat er die Rezeptentwicklung in die Hände von vier passionierten Köchen gelegt. Bevor es allerdings an die Vorspeisen geht, legt der Autor die Prinzipien der italienischen Esskultur dar, beschreibt die Enstehung des Buches und die Vorteile eines Wechsels zu pflanzlich vollwertiger Kost im Sinne von Peace Food ausführlichst auf fast 30 langen Seiten, die zum Ende hin schon etwas müde machen.
Aber erstens muss man das nicht alles lesen – und zweitens: Was dann kommt, entschädigt für so viel Theorie mit allem, was das Sehnsuchtsland aller Genießer kulinarisch zu bieten hat: von Antipasti über Primi und Secondi Piatti sowie Contorni bis zu den Dolci – kräftige Suppen, allerlei Pasta und Risotto natürlich inklusive. „Italienisches Essen ist mehr als Essen, es ist zugleich eine Hymne an eine Kultur der Sinne, auf mediterrane Sonne und ein Klima der Lebensfreude, zu dem wundervolles Essen und Trinken selbstverständlich gehören.“, schreibt Dahlke. Na dann – „buon appetito“!

Melanie Kirk-Mechtel

Ruediger Dahlke
Peace Food – Vegano Italiano
Das Kochbuch
Verlag: Gräfe und Unzer
192 Seiten mit ca. 90 Farbfotos
Format: 18,5 x 24,2 cm. Hardcover.
Preis: 19,90 € (D) / 20,50 € (A) / 28,50 sFr
ISBN: 978-3-8338-4197-2
Das Buch beim Verlag ansehen und/oder bestellen>>
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Metabolisches Syndrom – das tödliche Quartett

Sie sind deutlich zu dick und haben einen erhöhten Blutdruck. Außerdem sind Ihre Cholesterinwerte zu hoch und Ihr Zuckerstoffwechsel ist nicht in Ordnung – und Ihr Arzt hat was vom „metabolischen Syndrom“ gesagt. Was ist das? Metabolismus – das ist der medizinische Fachbegriff für Stoffwechsel. Das Wort Syndrom steht für das gleichzeitige Vorkommen verschiedener Krankheitssymptome. Beim metabolischen Syndrom sind damit vier weit verbreitete Stoffwechselerkrankungen gemeint, die oft parallel auftreten und sich dann gegenseitig beeinflussen und verstärken.
Da macht es Sinn, alle vier unter ein Krankheitsbild zu fassen. Ein metabolisches Syndrom bringt vier Grunderkrankungen zusammen: ● Übergewicht ● Diabetes mellitus bzw. seine Vorstufen ● Fettstoffwechselstörungen (Hyperlipidämie) und ● Bluthochdruck (Hypertonie).
 
Übergewicht vom Apfeltyp? Dann sollten Sie aufpassen
Denken Sie beim kritischen Betrachten ihrer Figur im Spiegel eher an Apfel oder Birne? Die Antwort auf diese Frage hängt eng mit Ihrem persönlichen Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall zusammen. Übergewichtige Menschen vom „Apfeltyp“ häufen ihre Kilos vor allem in der Bauchregion an. Menschen vom „Birnentyp“ legen Pfunde bevorzugt auf Hüften, Gesäß und Oberschenkeln zu. Die Fettzellen am Bauch sind gefährlicher als die auf den Hüften, denn sie dienen nicht nur als Speicher, sondern schädigen den Stoffwechsel insgesamt. Dadurch erhöhen sich zum Beispiel Cholesterin- und Blutzuckerspiegel.
 
Entgleisung im Zuckerstoffwechsel
Eine zentrale Rolle spielt ein gestörter Zuckerstoffwechsel, an dem die Fettzellen im Bauch mitbeteiligt sind. Beim Gesunden erhöht sich nach einer zucker- oder kohlenhydrathaltigen Mahlzeit – zum Beispiel aus Süßigkeiten, Brot oder Nudeln – der Zuckerspiegel im Blut. Dann schüttet der Körper das Hormon Insulin aus. Es sorgt dafür, dass der Zucker (= Glucose) vom Blut in die Muskel- oder Leberzellen gelangt. In den Muskeln wird daraus Energie gewonnen, in der Leber wird die Glucose für später gespeichert. Als Folge sinkt der Blutzuckerspiegel. Werden diese Abläufe gestört – zum Beispiel durch zu viele freie Fettsäuren aus dem Bauchfett – kommt es zu einem Teufelskreis: Der Blutzuckerspiegel bleibt hoch, den Zellen fehlt Zucker zur Energiegewinnung. Die Folge: Es wird noch mehr Insulin produziert, das aber kaum noch Wirkung erzielt. Man spricht von einer Insulinresistenz. Entgleist der Stoffwechsel ungebremst weiter, kommt es irgendwann zur Zuckerkrankheit – dem Diabetes mellitus.
 
Zu viel Fett im Blut
Übeltäter Nr. 3 ist ein gestörter Fettstoffwechsel. Zu viele Triglyceride, viel (schlechtes) LDL-Cholesterin sowie wenig (gutes) HDL-Cholesterin im Blut fördern die Verkalkung der Arterien. Gleiches gilt für einen erhöhten Blutdruck, den vierten im Bunde. Auch der wirkt sich ungünstig auf die Gefäßwände aus und erhöht letztendlich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
 

Die vier Symptome des metabolischen Syndroms stehen in enger Wechselbeziehung

Die vier Symptome des metabolischen Syndroms stehen in enger Wechselbeziehung


Tipp von docFood:
Ob Sie Typ Apfel oder Birne sind, können Sie leicht selber feststellen: Teilen Sie Ihren gemessenen Taillen- durch den Hüftumfang. Liegt das Verhältnis über 1,0 bei Männern bzw. über 0,85 bei Frauen, gehören Sie zum so genannten Apfeltyp und haben damit viele gefährliche Fettzellen im Bauchbereich. Ein Bauch vom Apfeltyp muss noch kein Schicksal sein – nicht alle ‚Apfelträger‘ erkranken. Wer zum Apfeltyp gehört und sich ansonsten gesund fühlt, sollte vorsichtshalber trotzdem gelegentlich ein Blutbild vom Hausarzt machen und den Blutdruck messen lassen. Das gibt Sicherheit, dass alles ok ist.

Gabriela Freitag-Ziegler

Herbstsalat mit Kürbis

Zutaten für 4 Personen:
150 g Kürbisfleisch (am besten Hokkaido-Kürbis)
1 Apfel, 1 Möhre
1 kleines Stück Sellerieknolle (ca. 50 g)
100 g Lollo Rosso
2 EL Himbeeressig
Salz, Pfeffer
1 haselnussgroßes Stück Ingwer
4 EL Kürbiskernöl
2 EL Kürbiskerne
 
Zubereitung:
1 Kürbis von den Kernen befreien, Schale ggfs. entfernen und das Kürbisfleisch grob raspeln.
2 Den Apfel vierteln, Stielansatz und Kerngehäuse entfernen, in dünne Spalten schneiden und diese nochmals halbieren. Die Sellerieknolle gut schälen und fein stifteln. Von der Möhre mit dem Sparschäler dünne Streifen abschälen. Alles miteinander mischen, den in mundgerechte Stücke gezupften Lollo Rosso dazu geben.
3 Aus Himbeeressig, Salz, Pfeffer, geriebenem Ingwer und Kürbiskernöl eine Salatsauce zubereiten und unter den Salat heben. Gut durchziehen lassen und mit Kürbiskernen bestreut servieren.
 
Bildquelle: Wirths PR
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