Nudelsalat mit Hähnchenbrust und Limettendressing

Zutaten für 4 Personen:
200 g Spiralnudeln, 1 rote Zwiebel, 2 Frühlingszwiebeln, 2 Stängel Staudensellerie mit Grün, 2 Möhren, 1 rote Paprikaschote, 100 g Zuckerschoten oder Erbsen, 4 Hähnchenbrüste (à 150 g), Pfeffer, Salz, 7 EL Sonnenblumenöl, Saft von 1 Limette, 1 EL Schnittlauchröllchen, 2 EL fein gehackte Petersilie
 
Zubereitung:
1 Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen, kalt abschrecken, abtropfen und abkühlen lassen.
2 Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Das Gemüse putzen und waschen. Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben, die Staudensellerie quer in 3-4 cm lange Stücke schneiden. Möhren in Scheiben schneiden. Paprikaschote in Streifen schneiden. Zuckerschoten in leicht gesalzenem Wasser blanchieren, anschließend kalt abschrecken und abtropfen lassen.
3 Die Hühnerbrüste kalt abbrausen und trocken tupfen. Mit Pfeffer und Salz würzen und in 3 EL heißem Sonnenblumenöl rundherum knusprig braten, anschließend warm stellen.
4 Für das Limettendressing den Limettensaft in eine Schüssel geben, mit Pfeffer, Salz, Schnittlauch und Petersilie verrühren und 4 EL Öl darunter schlagen.
5 Die Salatzutaten mischen, das Limettendressing unterheben und kurz durchziehen lassen. Hühnerbrüste tranchieren und mit dem Salat auf Tellern anrichten.
 
Bildquelle: Wirths PR
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Bikinidiät – Fünf Blitzdiäten im Überblick

Sommer, Sonne, Urlaubszeit – jetzt haben Blitzdiäten Hochsaison. Schließlich möchte man am Strand eine gute Figur machen. Besonders im Trend sind zurzeit verschiedene Fastenformen, Entgiftungsdiäten und Abmagerungskuren wie die Paleo Diet, die HCG-Diät oder Insulin-Trennkost. Sie versprechen schnelle Gewichtsabnahme für die Bikinifigur in wenigen Tagen. Meist ist das Gewicht jedoch genau so schnell wieder drauf. docFood gibt einen kurzen Überblick darüber, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) die Trend-Diäten bewertet.
„Schnell viel abnehmen und genauso schnell wieder das Ausgangsgewicht oder sogar mehr erreichen – das charakterisiert diese Diäten und kann zum so genannten Jojo-Effekt führen“, sagt Antje Gahl, Pressesprecherin der DGE.
 

Was taugen Blitzdiäten?

1. Intervallfasten: An einem oder mehreren Tagen in der Woche wird gefastet, nur Getränke wie Tee und Wasser sind erlaubt. Wie die Ernährung an den anderen Tagen gestaltet wird, bleibt jedem selbst überlassen. DGE-Bewertung: Diese Methode ist nicht sinnvoll, um langfristig das Gewicht zu regulieren. Eine Umstellung zu einer gesundheitsfördernden Ernährung erfolgt hierdurch ebenfalls nicht.
2. Entgiftungsdiäten wie Detox: Der Verzicht auf verarbeitete Lebensmittel, Zucker, Weißmehl, Gluten oder Hefe sowie Massagen und Tees steht im Mittelpunkt dieser Diäten. So soll der Körper schädliche Substanzen wie Alkohol, Medikamente oder Umweltgifte abbauen und gleichzeitig an Gewicht verlieren. DGE-Bewertung: Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, dass solche Maßnahmen die Ausscheidung von Giftstoffen fördern.
3. Paleo Diet: Bei der so genannten Steinzeiternährung geht man davon aus, dass der menschliche Organismus genetisch immer noch auf das Nahrungsumfeld der Altsteinzeit ausgerichtet ist. Die Kost besteht hauptsächlich aus Wildpflanzen und Fleisch. DGE-Bewertung: Nicht nur die Gene prägen unser Ernährungsverhalten, sondern auch soziale und physiologische Faktoren. Zudem waren auch die Erfinder der Steinzeiternährung damals nicht dabei. Die Ernährung in der Steinzeit dürfte sehr unterschiedlich gewesen sein, so dass nicht von „der“ Steinzeiternährung gesprochen werden kann.
4. Insulin-Trennkost: Gewichtsabnahme durch eine möglichst geringe Insulinausschüttung ist das Ziel. Die Mahlzeiten enthalten entweder Kohlenhydrate oder Proteine. Abends kommen kohlenhydratarme Speisen auf den Tisch, um die nächtliche Insulinausschüttung zu drosseln. DGE-Bewertung: Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gibt es keinen Grund, Kohlenhydrate und Proteine getrennt zuzuführen, da der Körper beides gleichzeitig verdauen kann. Auch fehlt der Nachweis, dass eine geringe nächtliche Insulinausschüttung die Gewichtsabnahme dauerhaft fördert.
5. HCG-Diät: Die Diät liefert unter 500 Kalorien pro Tag, zusätzlich soll das Schwangerschaftshormon HCG (Humanes Choriongonatropin) eingenommen werden, dass das Bauchfett abbauen soll. DGE-Bewertung: Der wissenschaftliche Nachweis fehlt. Zudem kann eine solche Diät den Hormonhaushalt negativ beeinflussen. Aufgrund einer zu geringen Energie- und Nährstoffzufuhr kann es zu Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Leistungsabfall und Kreislaufstörungen kommen.
 

Tipp von docFood:

Der Sommerurlaub wird meist von langer Hand geplant. So langfristig sollten Sie auch an Ihrer Strandfigur arbeiten. Mit einer vollwertigen kalorienreduzierten Mischkost, die ca. 1200 Kalorien liefert, und regelmäßiger Bewegung können Sie viel dafür tun, sich in Ihrem Körper – und im Bikini – wohl zu fühlen.
Informationen zur vollwertigen Ernährung finden Sie hier: Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE
 
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Bildquelle: Maria Lanznaster / pixelio.de
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Lachs aus der Alufolie

Zutaten für 4 Personen:
700 g Lachsfilet (ohne Haut und Gräten)
500 g Kartoffeln
2 Äpfel
4 rote Zwiebeln
8 Radieschen
1 Bund frischer Dill
4 EL Olivenöl
1 Zitrone
Salz und Pfeffer
 
Zubereitung:
1 Das Lachsfilet kalt abbrausen, trocken tupfen und in Portionsstücke schneiden.
2 Die (evtl. schon am Vortag) gekochten und gepellten Kartoffeln in Scheiben schneiden. Die Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen. Die Zwiebeln schälen. Äpfel und Zwiebeln achteln. Radieschen waschen, putzen und in Würfel schneiden. Alles mischen und auf Bögen Alufolie (je ca. 30 x 30 cm) verteilen.
3 Den Dill waschen, trocken schütteln, abzupfen und fein hacken.
4 Je 1 Stück Lachsfilet auf den Gemüse-Mix setzen, mit gehacktem Dill bestreuen. Olivenöl und Zitronensaft verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Fisch mit der Marinade beträufeln.
5 Die Alufolie zu Päckchen fest verschließen. Es sollten keine Öffnungen mehr vorhanden sein, damit kein Dampf entweicht. Die Päckchen auf den heißen Grill legen und ca. 10 Minuten garen. Päckchen vom Grill nehmen, auf Teller setzen und vorsichtig öffnen. (Achtung, heißer Dampf entweicht!)
Tipp: Bei schlechtem Wetter Päckchen auf den Rost des Backofens setzen und den Fisch mit der Grillfunktion garen.
 
Bildquelle: Norwegian Seafood Export Council
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Geruchscode – Das duftet aber wieder gut!

Kaffee, Erdbeeren, Grillfleisch oder frisch gekochter Pfefferminztee – viele Lebensmittel erkennen wir blind an ihrem Geruch. Das liegt daran, dass das Aroma jedes Lebensmittels aus einer einzigartigen Kombination von Duftstoffen besteht. Wissenschaftler von der Technischen Universität München (TUM) haben diesen Geruchscode von Lebensmitteln jetzt entschlüsselt.
Neben den fünf Geschmacksrichtungen süß, bitter, salzig, sauer und umami tragen viele verschiedene Geruchsnoten zum Gesamaroma eines Lebensmittels bei.
 

40 Schlüsselaromen bestimmen den Geruch

In den letzten Jahrzehnten wurden insgesamt etwa 10.000 flüchtige Verbindungen in Lebensmitteln identifiziert. Doch nur etwa 230 Stoffe aus dieser fast unbegrenzten Vielfalt von Substanzen prägen das Aroma unserer häufigsten Lebensmittel. Den typischen Geruch eines einzelnen Lebensmittels wiederum kodieren nur drei bis 40 dieser Schlüsselaromen. Diese kleinen Gruppen an Geruchsstoffen verleihen verschiedensten Lebensmitteln, von Ananas über Wein bis hin zu gebratenem Fleisch, ihre unverwechselbare Duftnote. „Entschlüsselt“ werden diese Verbindungen von etwa 400 Geruchsrezeptoren in unserer Nase, wie die Münchner Wissenschaftler herausgefunden haben.
 

Cognac mit komplexem Duft

„So ist zum Beispiel der Duft von Sauerrahmbutter durch eine Kombination aus nur drei Schlüsselmolekülen kodiert, bei frischen Erdbeeren sind es 12“, erklärt Prof. Peter Schieberle von der Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie. Spitzenreiter ist Cognac: Für den Branntwein-Klassiker müssen 36 Schlüsselmoleküle zusammenspielen. Die chemischen Geruchscodes werden beim Verzehr von Lebensmitteln in der Nase in Reizmuster übersetzt. Dafür müssen die Schlüsselgeruchsstoffe mit einem oder mehreren der 400 Geruchsrezeptoren in der Nase interagieren. Dabei werden die einzelnen Aromakomponenten in eine Art „Duftgestalt“ übersetzt. Mit der Kombination von nur wenigen Schlüsselaromen lässt sich eine authentische Geruchswahrnehmung erzeugen. Die schier unendliche Zahl von möglichen Kombinationen aus 40 Schlüsselmolekülen und 400 Rezeptoren erklären auch, warum die Zahl der wahrnehmbaren Geruchsqualitäten nahezu unbegrenzt ist.
 

Künftig mehr Lebensmittel, die besser riechen?

Vor allem Erzeuger und Lebensmittelindustrie werden sich darüber freuen, dass die Geruchscodes entziffert sind – eröffnet das doch neue Möglichkeiten für biotechnologische Anwendungen. Das kann für die Züchtung besonders aromareicher Obst- und Gemüsesorten nützlich sein, aber auch für die Herstellung von Bio-Aromen in der industriellen Herstellung hochwertiger Lebensmittelgeruchsstoffe. Die Möglichkeit der natürlichen Nachbildung von Aromen rückt nach Ansicht der Wissenschaftler auch neue Anwendungen in mobilen Kommunikationssystemen in greifbare Nähe – wie z.B. das Senden von Geruchsnachrichten mit dem Smartphone – oder bei der Entwicklung bioelektronischer Nasen.
 

Tipp von docFood:

Wir freuen uns natürlich über solch tolle Forschung, empfehlen unseren Lesern aber, wenn’s um den Geruch der Lebensmittel geht: Achten Sie schon beim Einkauf von Frischware darauf, ob und wie die Waren riechen – und lassen sie alles liegen, was gar nicht, schlecht oder aber auch parfümiert und übertrieben riecht. Schließlich ist das intensivste Aroma selten das beste – das sollten auch die bedenken, die jetzt schon anfangen, von der Anreicherung unserer Lebensmittel mit synthetisch hergestellten „Bio-Aromen“ zu träumen.
 
Bildquelle: A. Dunkel, Ch. Sturz / TUM
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Gut und günstig kochen mit System

Ein Mal pro Woche einkaufen und bis zum nächsten Einkauf frisch, gut und günstig kochen, ohne etwas wegzuschmeißen. Das hört sich – zum Beispiel für berufstätige Eltern – einfach traumhaft an! Wie es gelingen kann, zeigt der “Kochplan” der Stiftung Warentest. In Form von 12 saisonalen Wochenplänen für jeden Monat im Jahr liefert er einfache und leckere Ideen für einen entspannten Küchenalltag.
Passend zur Saison gibt es zu Beginn jedes Wochenplans einen Einkaufszettel für die frischen Lebensmittel. Zusätzlich werden jene Dinge aufgeführt, die eigentlich in jeder Küche vorrätig sein sollten, wie Olivenöl, Gemüsebrühe, Senf oder Gewürze. Saisonale Obst- und Gemüsesorten haben den Vorteil, dass sie besonders günstig sind, wenn sie gerade geerntet werden. Kommen sie aus dem Freiland, sind sie zudem meist besonders aromatisch und nährstoffreich. Und umweltschonend ist der Obst- und Gemüseanbau außerhalb des Gewächshauses sowieso.
Auf Wochenplan Nummer 7 für den Juli beispielsweise stehen Babyspinat, Fenchel, grüner Spargel, Brokkoli und Gurken. Zum Einsatz kommt das Gemüse bei folgenden leichten Sommergerichten: “Spinatsalat mit Früchten und Pfifferlingen”, “Curry-Nudelpfanne mit Fenchel-Safran-Sauce”, “Grünes Spargelrisotto mit Prosecco” und “Kalte-Kräuter-Gurken-Suppe mit Pfeffer-Lachs-Häppchen”. Alle Rezepte sind für vier Personen konzipiert. Smartphone-Besitzer können die Wochenpläne per QR-Code scannen und bekommen zusätzlich hilfreiche Zusatzfunktionen geboten. Und Fortgeschrittene bekommen am Schluss des Ratgebers noch ein paar Hinweise, wie sie selbst einen Einkaufs- und Kochplan für eine ganze Woche erstellen können.
 

So bewertet docFood den “Kochplan”

Mit den köstlichen Genussvorschlägen, dem quadratischen Format im modernen Layout sowie wertvollen Tipps für den richtigen Einkauf und die beste Lagerung ist das Büchlein der Stiftung Warentest mehr als ein Kochbuch. Wer gerne abwechslungsreich isst und Neues ausprobiert, der hat in “Kochplan – Gut & günstig kochen mit System” einen wirklich praktischen Ratgeber, der die Frage “Was koche ich heute?” endlich überflüssig macht.
Das Buch „Kochplan“ hat 207 Seiten und ist zum Preis von 16,90 Euro im Handel erhältlich. Oder bestellen Sie direkt online unter www.test.de/kochplan.

Vier leckere Gerichte aus dem Juni-Kochplan

Vier leckere Gerichte aus dem Juni-Kochplan


Bildquelle(2): Stiftung Warentest
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Rhabarber-Pie

Zutaten für 4 Personen:
Für den Teig:
200 g Mehl, 100 g gemahlene Mandeln, 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 TL Zitronenabrieb, 1 Ei, 200 g Butter
Für die Füllung:
800 g Rhabarber, 150 g Zucker
Außerdem:
Mehl für die Arbeitsfläche, Butter für die Form
 
Zubereitung:
1 Für den Teig das Mehl mit den Mandeln, Zucker, Salz und Abrieb mischen, auf eine Arbeitsfläche häufeln und in die Mitte eine Mulde drücken. Das Ei in die Mitte geben und die Butter in Flöckchen um die Mulde herum verteilen. Mit einem Messer sämtliche Zutaten krümelig hacken und mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
2 Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Inzwischen den Rhabarber waschen, putzen, in 2 cm große Stücke schneiden und mit dem Vanillezucker mischen. Den Teig halbieren und die eine Hälfte auf bemehlter Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen. Eine gebutterte Pieform damit auskleiden und einen Rand hochziehen. Den Rhabarber darauf verteilen, die zweite Teighälfte in Größe der Form ausrollen und auf den Rhabarber legen. Die Ränder gut andrücken und die Pie im vorgeheizten Ofen 30-35 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen, aus der Form lösen und in Stücke geschnitten servieren.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Wasser-Plus-Frucht-Getränke – was ist drin?

Wer natürliches Mineralwasser, Fruchtsaft oder Limonade kauft, hat meist eine klare Vorstellung vom Inhalt. Seit einigen Jahren locken in den Regalen des Handels und der Getränkemärkte jede Menge Erfrischungsgetränke, die auf den ersten Blick nicht enthüllen, was in ihnen steckt. Besonders verwirrend sind Getränke aus Wasser plus Frucht oder Fruchtaromen. Drüber hinaus hat der Boom so genannter ‚wassernaher Getränke‘ (englisch: near water, aqua plus) die Verwirrung der Verbraucher zusätzlich vergrößert.
Phantasievolle Markennamen und Abbildungen von Früchten verwirren eher statt zu helfen. Eine gesetzliche Definition gibt es bisher nicht. Daher hilft nur der genaue Blick auf das Etikett.
 

Mineralwasser plus ein Hauch von Frucht

In der Regel ist die Hauptzutat bei „Wasser-Plus-Frucht“-Getränken natürliches Mineralwasser. Dazu kommen bis zu fünf Prozent Fruchtsaft oder Fruchtsaftkonzentrat, außerdem Auszüge oder Aromen von (oft exotischen) Pflanzen, Kräutern oder Tee, aber auch Zucker oder Süßstoffe. Enthält das Getränk wenig oder gar keinen Zucker, ähnelt es tatsächlich dem, was sich viele darunter vorstellen: natürlichem Mineralwasser mit einem Schuss erfrischender Frucht. Damit ist es durchaus ein empfehlenswerter Durstlöscher, manchmal allerdings zu einem stolzen Preis. Oft enthalten Wasser-Plus-Frucht-Getränke jedoch weder Mineralwasser noch Frucht. Stattdessen wird Trink- oder Tafelwasser verwendet und Zucker zugesetzt – was bis zu 40 Kalorien pro Glas (0,2 Liter) ergibt. Wer von Limonade umsteigt, hat seine Kalorienzufuhr damit allerdings trotzdem halbiert. Wer jedoch glaubt, eine kalorienfreie Abwechslung zu Mineral- oder Tafelwasser gefunden zu haben, irrt.
 

Aromen sorgen für guten Geschmack

Sehr wenig oder gar keine Energie liefern aromatisierte Wässer (flavoured water). Dafür stammt der Geschmack bei ihnen nicht aus Fruchtsaft, sondern aus Fruchtaromen. Manchmal werden auch Nährstoffe wie Vitamine zugesetzt. Verbraucherschützer bemängeln jedoch, wenn in der Werbung daraus Effekte für Gesundheit und Wohlbefinden abgeleitet werden. Dafür sind die zugesetzten Mengen meist viel zu gering. Völlig überflüssig dürften Getränke mit einem Plus an Sauerstoff (O2) sein. Denn schließlich erhält unser Körper den nötigen Sauerstoff komplett über die Lunge. Viele Wasser-Plus-Getränke sind gute Alternativen zu Erfrischungsgetränken mit viel Zucker. Wer bestimmte Erwartungen hat und böse Überraschungen vermeiden möchte, sollte aber genau das Etikett studieren. Dort muss angegeben werden, ob Mineral- oder Trinkwasser verwendet wurde, ob Zucker oder Süßstoffe, künstliche Aromen, Farbstoffe, Vitamine oder Mineralstoffe zugesetzt sind. Ist von Kräutern oder Frucht die Rede, muss genau aufgelistet werden, wie hoch ihr prozentualer Anteil ist.
 

Tipp von docFood:

Sauer macht lustig und erfrischt: Natürliches Mineralwasser in eine Karaffe füllen, den Saft einer halben, frisch ausgepressten Zitrone dazu und ein paar Blätter Zitronenmelisse. So preiswert und einfach kann sich jeder selbst ein Wasser-Plus-Frucht-Getränk zaubern.
 
Bildquelle: Marko Greitschus / pixelio.de
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Ofengebackene Zucchini mit Parmesan

Zutaten für 4 Personen:
4 Zucchini
250 g Ricotta
100 g frisch geriebener Parmesan
1 Ei
2 EL frisch gehackte Kräuter (nach Wahl; z. B. Thymian und Rosmarin)
Salz, frischer Pfeffer
3 Hand voll Blattpetersilie
 
Zubereitung:
1 Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zucchini waschen, putzen, der Länge nach halbieren und mit einem Teelöffel die Kerne entfernen.
2 Den Ricotta mit dem Parmesan, dem Ei und den Kräutern verrühren, salzen, pfeffern und in die Zucchini füllen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten goldbraun backen.
3 Die Petersilie abbrausen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und auf Teller verteilen. Die Zucchinihälften aus dem Ofen nehmen, auf der Petersilie anrichten und sofort servieren.
 
Bildquelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse
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Wissenswertes rund um Divertikel

Die Erkrankung Divertikulose entwickelt sich zum Volksleiden. Doch während immer mehr Menschen Probleme mit Divertikeln haben, gibt es über den Umgang mit der Darmerkrankung und eine entsprechende sinnvolle Ernährung nur wenig wirklich brauchbare Informationen. In der aktuellen Broschüre der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention FET e.V.  finden Sie alles Wissenswerte zum Krankheitsbild sowie wichtige Aspekte der Ernährungstherapie, um eine Entzündung der Divertikel zu verhindern.
 

Broschüre mit praktischen Empfehlungen

Vielen wird erst bewusst, dass sie an der Krankheit leiden, wenn sich die Divertikel entzünden. Die sackartigen Ausstülpungen des Darms treten besonders häufig bei älteren Menschen auf. Wie Divertikel entstehen und warum sich diese bei manchen Betroffenen entzünden, gibt der Medizin noch Rätsel auf. Sicher ist jedoch, dass die Ernährung eine Rolle spielt. Um neuen Divertikeln und weiteren Entzündungen vorzubeugen, empfehlen Fachleute ballaststoffreich zu Essen. Doch wie setze ich die Empfehlungen im Alltag um? Bei dieser Frage hilft die ausführliche Ratgeberbroschüre des FET e.V. Sie liefert Betroffenen viele hilfreiche Informationen zur Erkrankung und worauf es beim Essen ankommt.
 

Material für die Ernährungsberatung

Für Ernährungsfachkräfte bietet der FET zusätzliche Materialien als Unterstützung für die Beratung und Therapie von Betroffenen.  Das Miniposter „Ernährungstherapie“ fasst die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick zusammen, während eine Lebensmittelliste empfehlenswerte sowie weniger günstige Nahrungsmittel gegenüberstellt. Ein weiteres Miniposter veranschaulicht, wie Ballaststoffe wirken und welche Lebensmittel wahre Ballaststoff-Pakete sind. Mit dem Ernährungs-Symptom-Protokoll lassen sich unverträgliche Speisen schnell entlarven. Ein Trinkprotokoll hilft dabei, das bei einer ballaststoffreichen Kost wichtige Trinken im Auge zu behalten. Um dann auch direkt starten zu können, bieten 50 Rezeptkarten Kochideen zu Vor- und Hauptspeisen, zu Fisch- und Fleischgerichten sowie zu Suppen und cleveren Menükomponenten.
Das Paket „Rundum versorgt bei Divertikulose“ ist im Onlineshop unter www.fet-ev.eu erhältlich. Ratgeber, Miniposter, Lebensmittelliste und Rezepte sind zudem auch als Einzelartikel verfügbar.
FET e.V. (Hrsg.), Fachinfo Divertikulose und Divertikulitis, Eigenverlag, 17 Seiten,
4,60 EUR. Bezug ausschließlich über den Medienshop des FET e.V.
Auch als Download erhältlich
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Tomatensuppe mit Croutons

Zutaten für 4 Personen:
1 kleine Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Butter, 250 ml konzentrierte Gemüsebrühe oder Gemüsefond, 1 große Dose Tomaten (850 ml Inhalt), 2 EL Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Weißwein, 2 Scheiben Toastbrot, einige Blatt Basilikum
 
 
Zubereitung:
1 Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. In einem Suppentopf in heißer Butter glasig andünsten.
2 Gemüsebrühe, Tomaten und Tomatenmark zugeben und aufkochen. Bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Pürieren und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und einem Schuss Weißwein abschmecken.
3 Toastbrot im Toaster oder in der Pfanne rösten und in Würfel schneiden. Basilikum in dünne Streifen schneiden.
4 Die Suppe in Suppentassen füllen und mit gerösteten Brotwürfeln und Basilikumstreifen bestreut servieren.
Dazu schmeckt ein kräftig gebackenes Vollkornbrot.
 
Bildquelle: Wirths PR
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